28.11.2021 - Für die Briten ist er eine Ikone und auch manch einen Autofan jenseits der Insel begeistert der Range Rover seit nunmehr 51 Jahren. Am 17. Juni 1970 rollte das klobige Luxus-SUV aus dem Gelände in die Städte, aus dem ehemaligen Off-Roader war ein Kerl für alle Tage geworden, der auch noch erheblichen Komfort bot. Diesen Charakter hat der Range bis heute nicht verloren. Vielmehr wurden alle seine Tugenden gestärkt, seine Geländetauglichkeit steht der des Klettermaxes Defender in nichts nach. Mehr Leder, mehr Chrom, mehr Infotainment kam Schritt für Schritt an Bord. Jetzt rollt die fünfte Generation des Land Rover Spitzenmodells an. Bestellt werden kann von Januar 2022 an, auf die Straßen kommt das feine Stück dann zum Winterende. Der Einstandspreis liegt bei 121.200 Euro.
27.11.2021 - Sie galt als die Formel-1-Kaderschmiede, in denen legendäre Weltmeister wie James Hunt, Ayrton Senna, Michael Schumacher, Mika Häkkinen oder Jenson Button ihre ersten Erfolge feierten und als Karriere-Sprungbrett nutzten. Die Formel Ford, die mit Vierzylinder-Motoren im Heck kostengünstigen Rennsport mit maximaler Chancengleichheit bot, hat den internationalen Motorsport wie kaum eine andere geprägt. Nun lässt Ford die Ära der reinen Verbrennungsmotoren im Motorsport ausklingen. Auf der Traditionsrennstrecke im südenglischen Brands Hatch, wo die wohl erfolgreichste Nachwuchs-Rennserie der Welt 1967 ihren Anfang nahm, trug die britische Formel 4 jetzt ihren vorerst letzten Lauf mit EcoBoost-Antrieben von Ford aus.
27.11.2021 - Einen Korb voller Herausforderungen hat der Audi RS e-tron GT zu meistern: Außer dem Nachweis technischer Kompetenz und außergewöhnlicher Fahrdynamik muss er mindestens Augenhöhe mit Tesla dokumentieren und klarstellen, dass er mehr ist als ein Porsche Taycan mit vier Ringen. Die Abgrenzung vom Elektro-Sportwagen aus Zuffenhausen ist deshalb wichtig, weil im e-Tron GT rund 60 Prozent Gleichteile verwendet werden.
26.11.2021 - 2021 wird wohl als ein weiteres Rekordjahr in die Annalen der Caravaning-Branche eingehen. Zwar wird der Herstellerverband CIVD (Caravaning Industrieverband Deutschland) seine offiziellen Zahlen erst Anfang Dezember veröffentlichen, doch die werden das ablaufende Jahr vermutlich wiederum als absatzstärkstes in der Geschichte der Anbieter ausweisen. Und dass, obwohl die Hersteller gerade in der zweiten Jahreshälfte weit mehr Fahrzeuge hätten verkaufen können, wenn es denn genug gegeben hätte. So aber ist das Grummeln deutlich hörbar.
25.11.2021 - Wenn es darum geht, die Vorzüge von Elektroautos anzupreisen, so wird ein Argument besonders häufig genannt: Zuverlässigkeit. Denn ein Elektromotor benötige viel weniger Aufmerksamkeit als ein klassischer Antrieb. Doch jetzt hat ein Ranking des Verbraucherportals „Consumer Reports“ ergeben: Unter allen Fahrzeugkategorien tragen vollelektrische SUVs in Sachen Zuverlässigkeit die rote Laterne.
25.11.2021 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stellt seine Geschäftsführung neu auf. Ab Januar 2022 wird Andreas Rade den Geschäftsbereich Politik und Gesellschaft verantworten. Gleichzeitig werden die Geschäftsbereiche Kommunikation/Medien/IAA sowie Verbandsmanagement und Mitgliederservice unter der Leitung von Jürgen Mindel zusammengeführt, der zukünftig außerdem für die wirtschaftlichen Themen des Verbandes und die Finanzen zuständig sein wird.
25.11.2021 - Totgesagte leben länger. Als Mitsubishi im Juli vergangenen Jahr verkündete, sich aus Europa zurück zu ziehen, sahen viele schon das Ende der japanischen Traditionsmarke in Deutschland gekommen. Nun, der Elektroauto-Pionier (i-MiEV) und mehrfache Rallye-Dakar-Gewinner, der immer wieder mit Neuerungen wie dem ersten Mini-SUV (Pajero Pinin) oder Plug-in-Hybrid-SUV mit bidirektionalen Laden (Outlander PHEV) überraschte, ist immer noch da – wenn auch mit arg gefleddertem Modellprogramm, in dem der Kleinste für die größten Zahlen sorgt. Doch Rettung naht: Allianzpartner Renault spendiert in 2023 auf Basis von Clio und Captur zwei neue Modelle.
25.11.2021 - Opel elektrifiziert die Freizeit. Was den Kindern früher zu Weihnachten vielleicht die Märklin-Eisenbahn unterm Tannenbaum war, ist dem jungen Familienvater heute möglicherweise der Combo-e Life. Der elektrisch angetriebene Minivan mit hohem Dach ist hochgradig familien-, wenn auch nur eingeschränkt langstreckentauglich. 280 Kilometer Reichweite verspricht Opel, jetzt, zur kalten Jahreszeit, ließen sich nur rund 220 Kilometer aus dem 50-kWh-Akku kitzeln.
24.11.2021 - Immer wieder schätzen Autofahrer die Sichtweite bei Nebel falsch ein und fahren dementsprechend zu schnell. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) passieren schwere Verkehrsunfälle, bei denen Nebel für den Unfall mit verantwortlich ist, am häufigsten im letzten Quartal eines Jahres. So registrierten die Statistiker im Zeitraum 2014 bis 2018 nahezu 60 Prozent der schweren Nebelunfälle in den Monaten Oktober bis Dezember.
24.11.2021 - „Der Koalitionsvertrag springt hinsichtlich eines möglichst schnellen industrialisierten Hochlaufs von synthetischen Kraftstoffen, sogenannter e-Fuels, zu kurz.“ Dies stellt Ralf Diemer, Geschäftsführer der e-Fuel-Allianz fest. Zwar würden nicht definierte Quoten für die Schifffahrt und die Luftfahrt unterstützt und breite staatliche Programme für den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft angekündigt, bei den CO2-Flottengrenzwerten für Pkw und Vans bleibe es jedoch vage.
24.11.2021 - Mit der technischen Weiterentwicklung wechselt Toyota auch den Begriff seiner Assistenz- und Sicherheitssysteme. Aus Toyota Safety Sense wird Toyota T-Mate (Teammate – Teamkollege). Die Umbenennung fällt mit einer Reihe neuer Verbesserungen zusammen. So bietet das Pre-Collision System nun erstmals eine Beschleunigungsunterdrückung bei niedriger Geschwindigkeit und einen Abbiegeassistenten an Kreuzungen, der den Gegenverkehr berücksichtigt. Neu bei Toyota sind auch ein Emergency Driving Stop System (EDSS) und Over-the-Air-Updates. (aum)
24.11.2021 - Auch wenn die Schnellladeinfrastruktur in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut wurde, sind noch fast 40 Prozent der Fahrer von Elektroautos mit der Ladesituation auf Langstrecken nicht besonders zufrieden. Das ergibt eine aktuelle ADAC-Umfrage unter 400 E-Nutzern. Danach wünschen sich die Befragten unter anderem einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur, eine Vereinfachung der Abläufe, verlässlichere Ladesäulen sowie günstigere Preise und schnelleres Laden. Sorge, die nächste Schnellladestation nicht rechtzeitig zu erreichen, haben hingegen nur wenige Fahrer (23 Prozent). Reichweitenangst treibt also scheinbar vor allem diejenigen um, die noch kein E-Auto besitzen, meint der ADAC.