Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

25.06.2020 - Wenn die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) im September kommenden Jahres zum ersten Mal in ihrer 123-jährigen Geschichte in der bayerischen Landeshauptstadt ihre Tore öffnet, soll „die Welt wahrnehmen, dass neue Mobilitätskonzepte zuerst in München gezeigt werden.“ Da haben sich der Freistaat Bayern und die Stadt viel vorgenommen. Aktuell leidet die Isar-Metropole – wie andere große Städte auch – vor allem unter Staus und dicker Luft.
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19.06.2020 - Die laufenden Verhandlungen der europäischen Staats- und Regierungschefs zum Recovery Plan der Europäischen Union (EU) nimmt der Verband der Automobilindustrie (VDA) heute zum Anlass, einen Zwölf-Punkte-Plan für Wirtschaftswachstum in der EU nach der Krise vorzustellen. Mit dem Plan wolle der Verband einen Diskussionsbeitrag leisten, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller „Die EU braucht nun einen ‚Kickstart‘, um aus der Coronakrise zu kommen.“
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17.06.2020 - Der Automobilclub ADAC fordert, bei der Umsetzung der Klimaschutzziele im Straßenverkehr technologieoffen vorzugehen. Ein CO2-neutraler Straßenverkehr lasse sich nur mit einer Kombination der Möglichkeiten erreichen, sagt der Technikpräsident des Automobilclubs, Karsten Schulze, anlässlich eines Experten-Gesprächs zur Mobilität. Dabei unterstreicht Schulze die Bedeutung alternativer Kraftstoffe für den Klimaschutz.
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12.06.2020 - „Das Fahren von Autos mit hohem Spritverbrauch muss noch teurer werden, wenn es die Bundesregierung mit dem Klimaschutz ernst meint. Der BUND fordert eine stärkere Spreizung der Kfz-Steuer zwischen effizienten Fahrzeugen und Spritfressern. Außerdem muss die Kfz-Steuer komplett am CO2-Ausstoß ausgerichtet werden“, erklärte heute Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Und zum ersten Mal kann ich diese Meinung frank und frei begrüßen. Die einzig richtige Maßnahme, das Klima über die Kfz-Steuer zu beeinflussen, ist eine CO2-basierte Steuer.
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10.06.2020 - Endlich. Jetzt hat die Bundesregierung den Mut gefunden, sich zum Wasserstoff zu bekennen. Bei der Lektüre des Konjunkturprogramms hatte ja schon Hoffnung aufkeimen können, weil das Wort Wasserstoff dort erwähnt wurde. Seit heute haben wir es aber regierungsamtlich vom CDU-Wirtschaftsminister und der SPD-Umweltministerin gehört: Deutschland will zur führenden Nation in der Wasserstoffanwendung werden.
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08.06.2020 - Es braucht Elektromobilität, Wasserstoff und Brennstoffzelle sowie alternative Kraftstoffe im Straßenverkehr, um die Reduzierung der CO2-Emissionen zu beschleunigen. Die Arbeitsgruppe „Alternative Antriebe und Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität (AG2)“ der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) fordert in ihrem heute veröffentlichten Zwischenbericht zur umfassende Bewertung der CO2-Wirkung von Elektromobilitätskonzepten den „intelligente Einsatz von alternativen Antrieben und Kraftstoffen im Straßenverkehr“.
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04.06.2020 - Die Behörde für Verkehr, Infrastruktur und Mobilität der Stadt Turin und Fiat Chrysler Automobiles (FCA) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um in der Innenstadt der norditalienischen Metropole die Zufahrtsberechtigungen von Fahrzeugen mit Elektroantrieb in die verkehrsberuhigten Bereiche zu steuern. Partner im Projekt „Turin Geofencing Lab“ sind ein stadteigenes Unternehmen, das die Zugangsberechtigungen verwaltet, das Entwicklungszentrum der Marke Fiat und der Betreiber der öffentlichen Verkehrsunternehmen in Turin.
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29.05.2020 - Plug-in-Hybridfahrzeuge sind nicht per se umweltfreundlicher als reine Verbrenner. Das stellt der ADAC nach einer Untersuchung fest, bei die CO2-Emissionen von PHEV-Modellen ermittelt und vergleichbaren Modellen mit klassischem Antrieb gegenübergestellt wurden. Je nach Motorisierung und Fahrverhalten kann ein Plug-in-Hybrid sogar einen höheren CO2-Ausstoß haben bzw. mehr Kraftstoff verbrauchen als ein vergleichbarer Diesel oder Benziner, so der Automobilclub.
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26.05.2020 - Das Fachmagazin "Auto Straßenverkehr" hat mit dem Umweltbundesamt (UBA) über Feinstaubbelastung gesprochen. Das UBA räumte angesichts lokal überschrittener Grenzwerte während der Coronakrise ein, Dieselfahrzeuge seien nicht die alleinige Emissionsquelle. Ferner seien Industrieanlagen, Heizungen, die Landwirtschaft und der Schwerlastverkehr verantwortlich. "Der Verkehr liefert nur einen Teil des Feinstaubs", besätigte Prof. Stefan Bratzel, Chef des Forschungsinstituts Center of Automotive Management in Bergisch-Gladbach, gegenüber dem Fachmagazin der Motorpresse Stuttgart. (ampnet/deg)
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23.05.2020 - Ein klarer blauer Himmel ohne Kondensstreifen und leere Straßen – eine typische Situation während des Corona-Lockdowns. Der Verkehr, vor allem der Flugverkehr und die Industrieproduktion wurden durch die Covid19-Pandemie weltweit heruntergefahren. Und noch immer sind in Europa weniger Flugzeuge und Autos unterwegs als vor der Krise. Die Luftverschmutzung ist um 20 bis 40 Prozent zurückgegangen, und die der Luftfahrt sogar um 85 Prozent, wodurch die Atmosphäre deutlich geringer mit Schadstoffen aus Verkehr und Industrie belastet ist.
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13.05.2020 - In der EU soll der Kraftstoffverbrauch von neuen Pkw und damit auch deren CO2-Ausstoß weiter sinken – und zwar deutlich. Gleiches gilt für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Vorgesehen ist, dass sich die Kohlendioxidemissionen über die gesamte Modellpalette einer Marke ab dem kommenden Jahr bis 2030 im Durchschnitt um 37,5 Prozent verringern sollen. Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine Reduktion um 31 Prozent vorgegeben. Herstellern, die die neuen CO2-Grenzwerte nicht einhalten, drohen empfindliche Strafen. Und viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass es der Branche schwerfallen wird, die von der EU vorgeschriebenen Ziele zu erreichen – zumal ihnen die Corona-Krise einen Strich durch die Planungen machte.
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12.05.2020 - Seit Anfang des Jahres 2020 werden bei Koda sämtliche deponierbaren Abfälle, die im Laufe des Produktionsprozesses anfallen, stofflich oder thermisch wiederverwertet. Das ist der nächste Schritt einer Strategie, die den ökologischen Fußabdruck der Automobilfertigung des Unternehmens verschwinden lassen will. So soll in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts die gesamte Energie, die in den tschechischen Werken von Skoda bei der Fahrzeug- und Komponentenproduktion benötigt wird, CO2-neutral erzeugt werden.
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