Umwelt - Aktuelle Meldungen

02.08.2021 - Renault will umweltverträglichere Batterien für seine Elektroautos. Deshalb haben die Franzosen jetzt einen Vertrag mit Vulcan Energy geschlossen, nach dem das deutsch-australische Unternehmen jährlich 6000 bis 17.000 Tonnen Lithium in Batteriequalität aus geothermischen Solelagerstätten in Deutschland liefern soll. Durch das ökologische Förderverfahren soll der Automobilkonzern den CO2-Ausstoß bei der Herstellung einer 50-kWh-Batterie um 300 bis 700 Kilogramm verringern können. Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre und kann bei gegenseitigem Einverständnis verlängert werden.
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26.07.2021 - Das Ziel ist ehrgeizig und zugleich eine radikale Neuausrichtung in der 80-jährigen Geschichte des Allrad-Pioniers aus den USA. „Die Elektrifizierung der Jeep-Modelle wird es Pendlern ermöglichen, im Alltag ausschließlich mit elektrischem Antrieb zu fahren und wird ein effizientes und freudvolles Erlebnis sowohl auf der Straße als auch Offroad bieten, mit noch mehr Geländefähigkeiten und der Möglichkeit, diese in nahezu völliger Stille zu genießen“, beschreibt Christian Meunier, Chief Executive Officer der Marke Jeep, die Zukunft des Allrad-Spezialisten.
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26.07.2021 - Am 26. September 2021 Punkt 18 Uhr werden die Wahllokale schließen und die ersten Prognosen über die Zusammensetzung des Deutschen Bundestags über die Bildschirme flimmern. Bis dahin haben Wahlkämpfer aus 53 Parteien aller Couleur landauf, landab mit Plakaten, Reden, kleinen Geschenken und großen Versprechungen um die Gunst der Wähler für eine der 53 zur Wahl zugelassenen Parteien gerangelt. Realistische Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben allerdings nur sieben, nämlich diejenigen die auch jetzt schon als Volksvertreter das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik bilden.
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25.07.2021 - Synthetische Kraftstoffe sind ein vielversprechender Weg, um die CO2- und Treibhausgasemissionen von Flugzeugen, Schwertransporten und aktuellem Pkw-Bestand zu minimieren. Mit der Power-to-Liquid Anlage von „Ineratec“, einem Startup des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), rückt das nun in greifbare Nähe. Die modulare Anlage ist in einem Container auf dem KIT-Campus untergebracht und produziert in einem kombinierten Elektrolyse-Verfahren aus dem Kohlendioxid der Luft und Wasserdampf ein synthetisches Kraftstoffgemisch, das zu CO2-neutralem Kerosin, Diesel und Benzin weiterverarbeitet werden kann. Ab 2022 sollen so etwa 200 bis 300 Liter E-Fuel-Kraftstoff pro Tag erzeugt werden können.
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23.07.2021 - Bequemlichkeit, Faulheit und Gleichgültigkeit – das sind laut einer Studie der Humboldt-Universität zu Berlin die Hauptgründe für das leider allzu verbreitete achtlose Wegwerfen von sogenanntem Klein- bzw. Kleinstmüll. Das gilt ebenfalls für all den Abfall, der jeden Tag von Autopassagieren aus dem Fenster „entsorgt“ wird. Seien es Zigarettenkippen, Kaffeebecher, Snackverpackungen oder Ähnliches – Deutschlands Straßen werden besonders von Urlaubsreisenden im Autoinsassen immer rücksichtsloser als Müllkippe missbraucht.
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23.07.2021 - Bis zum Ende des Jahrzehnts soll Mercedes-Benz vollelektrisch werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Bis 2022 wird Mercedes-Benz in allen Segmenten, in denen die Marke vertreten ist, batterieelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicles - BEV) anbieten. Ab 2025 werden alle neuen Fahrzeug-Architekturen ausschließlich elektrisch sein. Die Kunden sollen dann für jedes Modell eine vollelektrische Alternative zur Auswahl haben.
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22.07.2021 - „Wir haben lange für diese großen Räder gekämpft, weil sie das Verhältnis vom Körper zu den Rädern auf das richtige Maß stellen“, bekennt Skodas Chef-Designer Oliver Stefani beim Gespräch mit der Autoren-Union Mobilität (aum). Axel F. Busse nutzte die Gelegenheit, bei der Vorstellung des batterieelektrischen Skoda Enyaq iV auch dessen Designer vorzustellen.
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22.07.2021 - FEV, ein unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung, engagiert sich in der Stiftung „H2Global!“. Das Ziel der Stiftung ist nicht nur, den Markthochlauf von „grünem“ Wasserstoff und wasserstoffbasierenden Power-to-X-Produkten in Deutschland zu fördern, sondern auch, in den Exportländern eine lokale Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln, denn um die europäische Wirtschaft klimaneutral darstellen zu können, werden Deutschland und Europa auch in Zukunft auf Energieimporte angewiesen sein, sagt Professor Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group.
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22.07.2021 - Viele Camper in Deutschland geraten allmählich in Panik: Kaum ein Tag vergeht, dass ihnen nicht Werbung verschiedenster Anwaltskanzleien ins Postfach flattert, man möge keine Fristen versäumen, für sein gutes Recht streiten und auf Schadenersatz klagen, es drohe die Stilllegung. Es geht hauptsächlich um das beliebteste Wohnmobil-Basisfahrzeug in Europa, den Fiat Ducato.
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22.07.2021 - Audi hat gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Aufruf an seine Mitarbeitenden für eine Spendenaktion zugunsten der Flutopfer in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen gestartet. Die Belegschaftsspende wird das Unternehmen zudem um eine sechsstellige Summe erhöhen. Ein Teil der Spendensumme wird in die Soforthilfe fließen, der andere Teil in langfristige Projekte. Die Spendenaktion läuft bis 10. September.
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20.07.2021 - Wahlkampf ist Charaktersache: Manche zerreißt er, andere nutzen jede Chance, die ihnen der Zufall zuspielt, und sei sie noch so dreckig. Uns allen schwante schon nach den ersten Bildern vom Hochwasser, wie es medial ablaufen würde: Wer ist als erster vor Ort? Wer hat die schönsten Gummistiefel? Betroffen oder nicht – in Wahlkampfzeiten geht es immer auch um die Bilder. Jeder Politiker muss sich deswegen das Vorbild Gerhard Schröder vorhalten lassen, der einst mit gelben Gummistiefeln dem Oder-Hochwasser trotzte und versprach, was Politiker in diesen Situationen immer versprechen: schnelle und unbürokratische Hilfe. Hat da einer gelacht? Das wird die Bürokratie gewesen sein, die noch kein Hochwasser wegschwemmen konnte.
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19.07.2021 - Naturkatastrophen wie gerade in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen verlangen von Politikern vor allem in Wahlkampfzeiten ein Höchstmaß an Feingefühl und Rücksichtsnahme. Das gelingt nicht immer und jedem. Das ganze Ausmaß der Schäden war noch nicht abzusehen, da klang es aus allen Lagern, dass man dieses Unwetter und seine Folgen nicht für Wahlkampfzwecke instrumentalisieren dürfe – und prompt machten sich die Verantwortlichen auf den Weg, produzierten Bilder der Anteilnahme, behinderten die Retter und versprachen schnelle Unterstützung für die Opfer der Fluten, wie damals Bundeskanzler Schröder beim Elbe-Hochwasser im August 2002, als er in Gummistiefeln durch die Fluten schritt und sein Konkurrent Stoiber noch seinen Urlaub genoss.
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