Wasserstoffmotor - Aktuelle Meldungen

Energieerzeugung mit Wasserstoff-Verbrenner
22.06.2022 - Wie absurd, kurzsichtig und ideologisch begründet sich das von der EU angestrebte Verbot von Verbrennungsmotoren erneut beweist, zeigt jetzt ein gemeinsamer Pilotversuch zweier Kölner Unternehmen. Die Deutz AG, älteste Motorenfabrik der Welt und führender Hersteller von Motoren und Antriebstechnik sowie die Rhein-Energie AG als regionaler Energieversorger, erproben eine stationäre klimaneutrale Energieerzeugung auf Basis eines ebensolchen Aggregats, betrieben mit Wasserstoff.
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Yamaha entwickelt V8-Wasserstoffmotor für Toyota
17.02.2022 - Yamaha hat einen V8-Wasserstoffmotor für Toyota entwickelt. Basis ist das 5,0-Liter-Triebwerk des Lexus LC F. Die Ingenieure nahmen Änderungen an den Einspritzdüsen, dem Zylinderkopf und dem Ansaugstutzen vor. Mit Wasserstoff betreiben soll der Motor auf bis zu 450 PS bei 6800 Umdrehungen in der Minute kommen und ein maximales Drehmoment von 540 Newtonmetern bei 3600 Touren liefern. Das sind ein paar PS weniger als im Original, aber etwas mehr Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen.
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Mahle entwickelt Lkw-Brennstoffzelle von Ballard weiter
21.01.2022 - Die Entwicklungskooperation zwischen Mahle und dem kanadischen Brennstoffzellenhersteller Ballard geht in die nächste Runde. In dieser Woche traf im Stuttgarter Wasserstoff-Prüfzentrum von Mahle eine neue Brennstoffzelle mit 120 Kilowatt Leistung für mittlere bis schwere Nutzfahrzeuge ein. An ihr wird weiter getestet, wie der Automobilzulieferer mit seinen Komponenten ein ganzheitliches System entwickeln kann, um ideale Arbeitsbedingungen für die Brennstoffzelle zu schaffen. Untersucht werden beispielsweise die richtige Temperatur und die Feuchtigkeit sowie der optimale von Luft und Wasserstoff und weitere Faktoren.
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Elektromobilität auf der Baustelle
18.11.2021 - Deutz hat gemeinsam mit dem japanischen Hersteller Maeda einen elektrischen Raupenkran vorgestellt. Der CC 1485 nutzt einen 360-Volt-Antrieb, der aus einer Lithiumionen-Batterie gespeist wird. Die Leistung beträgt bis zu 40 kW (54 PS). Der Miniraupenkran hat eine Tragkraft von sechs Tonnen und soll auf der Bauma 2022 einem größeren Publikum vorgestellt werden. Die Serienproduktion des E-Antriebs plant Deutz ab dem Jahr 2023.
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Japanische Hersteller glauben an e-Fuels und Wasserstoffmotoren
15.11.2021 - Viele Staaten und Fahrzeughersteller wollen dem Verbrennungsmotor in den nächsten 20 Jahren den Garaus machen. Die Rechnung für den Klimaschutz machen sie dabei oft ohne den Altbestand. Einige Autokonzerne sehen daher in klimaneutralen e-Fuels eine echte Alternative zur reinen Elektromobilität. Und zwar nicht nur für Bestandsfahrzeuge, sondern auch für eine neue Generation von Verbrennungsmotoren. So arbeitet zum Beispiel Toyota mit einigen Partnern an der Herstellung, dem Transport und der Nutzung alternativer Synthetikkraftstoffe. Die noch in der Entwicklung befindlichen Technologien werden im Rahmen von Rennen und Motorsportveranstaltungen getestet.
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Deutz AG: Vom Ottomotor zum Wasserstoffantrieb
13.08.2021 - Fast 160 Jahre sind es her, dass Nicolaus August Otto und Eugen Langen in Köln die „N.A. Otto & Cie.“ als erste Motorenfabrik der Welt gegründet haben – die heutige Deutz AG. Zwölf Jahre später meldete Otto im Januar 1876 eine Maschine als Patent an, die durch das Reichspatent DRP 532 geschützt wurde – den heutigen „Otto-Motor“. Damit legte er den Grundstein für die Motorisierung der Welt, ohne die unser heutiges Leben nicht mehr vorstellbar wäre. Jetzt will das Unternehmen, das sich inzwischen als Motorenspezialist auf die Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von Diesel-, Gas- und elektrifizierten Antrieben für professionelle Einsätze konzentriert, seinen ersten Wasserstoffmotor auf den Markt bringen. Er soll den von der EU vorgegebenen CO2-Grenzwert für „Zero Emission“ erfüllen.
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Toyota fährt Rennen mit Wasserstoffmotor
22.04.2021 - Toyota entwickelt einen Wasserstoffmotor und will ihn im Motorsport erproben. Das 1,6-Liter-Triebwerk fährt mit Wasserstoff statt Benzin und stößt dadurch keine CO2-Emissionen aus. Zuletzt hatte BMW entsprechende Erprobungsfahrzeuge gebaut, die Technologie dann aber nicht mehr weiter verfolgt. Versuchsträger bei Toyota ist ein Corolla.
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Wasser marsch für den Schwerlastverkehr!
29.11.2020 - Die EU-Kommission, Parlament und europäischer Rat haben die Hersteller von Nutzfahrzeugen ins Visier genommen und strenge Abgasvorschriften erarbeitet: Im Jahr 2025 müssen die CO2-Emissionen der Flotte um 15 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 gesenkt werden, und bis 2030 steht eine Reduzierung um insgesamt 30 Prozent gegenüber dem Referenzjahr im Aufgabenheft der Hersteller. Werden diese Ziele verfehlt, drohen den Unternehmen empfindliche Strafzahlungen.
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