Werke - Aktuelle Meldungen

Wrightbus fasst in Deutschland Fuß mit Wasserstoff
11.03.2024 - Das nordirische Unternehmen Wrightbus hat von der Saarbahn GmbH der Stadtwerke Saarbrücken den Auftrag zur Lieferung von 28 Wasserstoffbussen des Typs Kite Hydroliner erhalten. Die ersten fünf Fahrzeuge sollen noch im Laufe des Jahres in Betrieb gehen. Damit fasst der Hersteller, der mit dem Electroliner auch einen batterielektrischen Ein- und Doppeldecker anbietet, zunehmend Fuß in Deutschland. So hat die West Verkehr aus Nordrhein-Westfalen ein Dutzend Hydroliner bestellt und der Regionalverkehr Köln einen Vertrag für bis zu 60 Fahrzeuge unterzeichnet. Zudem sollen in diesem Jahr zwei neue Interessenten für weitere 51 Kite Hydroliner Verträge abgeschlossen haben.
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Skoda bezieht neue Unternehmenszentrale
04.03.2024 - Knapp zwei Jahre nach der Grundsteinlegung ist die neue Unternehmenszentrale von Skoda am Stammsitz in Mladá Boleslav fertiggestellt. Der nach den beiden Firmengründern benannte Laurin & Klement Kampus besteht aus aus vier zusammenhängenden Gebäudeteilen. Auf fünf Stockwerken werden bis zu 2000 Angestellte aus unterschiedlichen Abteilungen zusammengeführt, die bisher auf 20 Gebäude in der Stadt und in Prag verteilt waren. Die Mitarbeiter teilen sich auf mehr als 22.800 Quadratmeter Bürofläche nach dem Desk-Sharing-Prinzip die Arbeitsplätze innerhalb ihrer jeweiligen Bereiche.
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GTÜ und SSH kooperieren
29.02.2024 - Die beiden großen operativ tätigen Dachorganisationen unabhängiger Kfz-Sachverständiger in Deutschland arbeiten in Zukunft enger zusammen: Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und die Schaden-Schnell-Hilfe GmbH (SSH) haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel ist die Bündelung von Ressourcen rund um Sachverständigendienstleistungen. Dadurch sollen der Kundenservice verbessert, die Marktpositionen der Freiberufler weiter ausgebaut und gemeinsam neue Zielgruppen angesprochen werden.
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Wie reagiert Europa auf die Auto-Offensive aus China?
22.02.2024 - Steuert Chinas Autoindustrie in die Krise? Die chinesische Automarke HiPhi steht vor dem Aus: Der Hersteller von über 100.0000 Euro teuren Luxus-Elektroautos hatte erst jüngst den Showroom am Münchner Flughafen bezogen. Dort präsentierte früher Audi seine Modelle. Nun berichten chinesische Medien, HiPhi habe die Produktion im einzigen Werk in Yancheng gestoppt. Grade einmal 13.000 Autos der Marke hatten im vergangenen Jahr einen Abnehmer gefunden. Es wird nicht die letzte chinesische Automarke bleiben, die aufgeben muss: Über 100 Autohersteller gibt es in China. Sie könnten zusammengenommen mehr als 50 Millionen Autos im Jahr bauen, berichtet Jörg Wuttke. Er war bis zum vergangenen Jahr Präsident der EU-Handelskammer in China.
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Fiat stärkste Stellantis-Marke
20.02.2024 - Fiat war auch im vergangenen Jahr die stärkste Marke im Stellantis-Konzern. Die Italiener setzten 2023 weltweit 1,35 Millionen Fahrzeuge ab. Das waren zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Fiat war sowohl im Heimatland Italien mit 12,8 Prozent Marktführer als auch in Brasilien (21,8 Prozent Marktanteil), der Türkei (15,7 %) und Algerien (78,6 %). In diesen Ländern, in denen das Unternehmen eigene Werke hat, belegen außerdem einzelne Modelle der Marke die Spitzenposition in den jeweiligen Zulassungsstatistiken: Der Panda war das meistverkaufte Auto in Italien, der Pick-up Strada in Brasilien sowie der Fiat Tipo in der Türkei und in Algerien.
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Ford trimmt Transit Custom und Ranger auf Sport
13.02.2024 - Ford trimmt den Transit Custom und den Ranger auf Sport. In enger Zusammenarbeit mit M-Sport in England entstand in beiden Baureihen die Sonderediton MS-RT mit adaptierten Fahrwerken und speziellem Finish. Den Ranger MS-RT treibt der 3,0-Liter-Turbodiesel mit 240 PS (176 kW) an. Beim Transit Custom MS-RT haben die Kunden die Wahl zwischen dem 170-PS-Diesel (125 kW), dem Plug-in-Hybrid mit 233 PS (171 kW) und dem E-Transit Custom mit 210 kW (285 PS), dem damit stärksten MS-RT.
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Stellantis baut EMD-Produktion in Ungarn aus
13.02.2024 - Stellantis will die Produktion von elektrischen Antriebsmodulen (EDMs) erhöhen. Dafür sollen die Kapazitäten in der ungarischen Fabrik in Szentgotthard bis Ende 2026 erweitert werden. Die Gesamtinvestition, einschließlich Zuschüssen und Beiträgen der ungarischen Regierung, wird sich auf rund 103 Millionen Euro belaufen.
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Stellantis beschleunigt seine Wasserstoff-Strategie
12.02.2024 - Der Opel-Mutterkonzern Stellantis gibt auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität mächtig Gas. Und hier stimmt das Bild tatsächlich, denn der weltweit viertgrößte Autohersteller setzt bei seinen leichten Nutzfahrzeugen und Pick-ups auf den leicht flüchtigen, aber klimaschonenden Wasserstoff. In Frankreich und Polen sollen künftig 5000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge pro Jahr produziert werden, verspricht Jean Michelle Billig, verantwortlich für die Wasserstoff-Strategie bei Stellantis.
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Rekordproduktion bei DAF
09.02.2024 - Der niederländische Lkw-Hersteller hat im vergangenen Jahr in seinen beiden Werken in Eindhoven und Leyland (England) über 69.800 Fahrzeuge produziert. Das waren so viele wie noch nie. In Deutschland blieb die Marke stärkster Importeur. In Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Ungarn und Bulgarien war DAF Marktführer bei schweren Lkw. Über 7500 Fahrzeuge wurden außerhalb der EU verkauft, etwa nach Südafrika und Australien sowie Kolumbien. Zum erfolgreichen Jahr trug auch DAF Components mit der Lieferung von weltweit mehr als 1850 Motoren der amerikanischen Konzernmutter Paccar an führende Reisebus-, Bus- und Spezialfahrzeughersteller bei. (aum)
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Skoda produzierte über 888.000 Autos
23.01.2024 - Skoda hat im vergangenen Jahr über 880.000 Autos gebaut. Das sind rund 100.000 Einheiten mehr als 2022. Über 781.000 Fahrzeuge wurden dabei in den tschechischen Werken produziert, davon mehr als zwei Drittel im Stammwerk in Mladá Boleslav. Außerdem stellte Skoda über 1,7 Millionen Achsen, fast 1,04 Millionen Getriebe und knapp 470.000 Motoren her, die auch in anderen Fahrzeugen des VW-Konzerns verwendet werden. Auch 313.231 Batteriesysteme für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Autos fertigte das Unternehmen.
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Kampf gegen die Müllflut in der Batteriefabrik
19.01.2024 - Eine Fabrik für Batteriezellen produziert zunächst vor allem eines: Müll. „80 Prozent Ausschuss sind im ersten Jahr nicht ungewöhnlich“, sagt Tal Sholklapper, Mitgründer von Voltaiq. Das 2012 gegründete Unternehmen aus dem Silicon Valley hat sich auf die Qualitätssicherung in der Batterieherstellung mittels Daten spezialisiert. Das Problem: Erst nach drei Jahren haben viele Batteriewerke ein akzeptables Qualitätsniveau erreicht und laufen stabil mit einer Fehlerquote von zehn Prozent – was immer noch viel ist.
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Hannover wir nun doch kein schönes Dorf mit Jutesäcken
19.01.2024 - Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat nach 16 Jahren die Umweltzone für die Innenstadt abgeschafft. Auch die Versuche der Grünen, in den Ausschüssen über Luftreinhaltungsplan die autofreie Innenstadt auch ohne Umweltzone doch noch umzusetzen, scheiterte. Dabei fielen markige Worte, die es den Grünen zurzeit unmöglich machen, gegen SPD, CDU und FDP zur alten Politik der rigorosen Sperrung einer ganzen Innenstadt für Autos zurückzukehren.
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