Wirtschaft - Aktuelle Meldungen

03.06.2020 - Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie haben Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG die Anpassung des Dividende vorgeschlagen. Sie soll von vier auf drei Euro pro Aktie sinken. Das wäre eine Ausschüttungssumme von 600 Millionen Euro. Damit liegt der Dividendenvorschlag 37 Prozent unter der Vorjahresdividende von 4,75 Euro pro Aktie (Ausschüttungssumme: 950 Millionen Euro).
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03.06.2020 - Autos im 21. Jahrhundert sind längst zu rollenden Computern mutiert. Hunderte von Sensoren verrichten ihre Arbeit, oftmals unbemerkt oder zum Beispiel als willkommene Helfer für Fahrerin oder Fahrer mittels Assistenzsystemen aber in jedem Fall vernetzt – innen und nach außen. Mit fortschreitender Entwicklung des automatisierten Fahrens werden es immer mehr. Es liegt auf der Hand, dass sie damit eine nicht enden wollende Flut an Daten erzeugen, die beispielweise bei Versicherern und Automobilherstellern aber auch unwillkommenen Schnüfflern Begehrlichkeiten wecken.
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30.05.2020 - Die ZF Friedrichshafen AG hat die Akquisition des Nutzfahrzeugzulieferers Wabco abgeschlossen. Mit dem Vollzug der Akquisition beginnt die Integration von Wabco in den ZF-Konzern. Sie vereint zwei Branchenführer mit einem Produktprogramm aus konventionellen und elektrischen Antrieben, Fahrwerkkomponenten, einer umfassenden Reihe von Sensoren sowie integrierten Brems-, Lenk- und Fahrerassistenzsysteme für Fahrzeughersteller, die eine technische Differenzierung über ihre neuen Fahrzeugplattformen anstreben. Darüber hinaus kann ZF digitale Flottenmanagement-Lösungen und ein globales Netzwerk von Aftermarket-Dienstleistungen für Nutzfahrzeuge anbieten.
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29.05.2020 - Die Berliner Feuerwehr ist ab sofort mit Wasserstoff unterwegs. Im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens hat Toyota den Zuschlag für die Lieferung von vier Mirai erhalten. Die Brennstoffzellenautos mit 154 PS (113 kW) für die Einsatzleitung und Wirtschaftsverkehr sind mit Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet. Die Anschaffung wurde im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) unterstützt. Ziel des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzieren Programmes ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen, um Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen.
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29.05.2020 - Die Groupe Renault kündigte heute im Rahmen der Vorstellung der Jahreszahlen das erwartet massive Programm zur Kostenreduzierung an. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen seine Fixkosten um mehr als zwei Milliarden Euro reduzieren. Mit dem Projekt will Renault das Unternehmen in Frankreich rund um die strategischen Geschäftsfelder Elektrofahrzeuge, leichte Nutzfahrzeuge, Kreislaufwirtschaft und Innovationen mit hoher Wertschöpfung aufstellen. 4600 Stellen in Frankreich sind fallen bei den Restrukturierungen im Verlauf des Drei-Jahres-Programms weg, außerdem 10.000 Stellen im Ausland.
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27.05.2020 - Renault ist für die Franzosen mehr als eine Automobilmarke. Das nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Kollaboration mit den Nazi-Besatzern verstaatlichte Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten tief in das Bewusstsein der „Grande Nation“ hineingearbeitet. Aktuell hält der französische Staat noch 15 Prozent an dem Unternehmen, das nicht allein wegen der Corona-Krise in eine schwere Schieflage geraten ist.
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27.05.2020 - Der Automobilzulieferer Valeo will den französischen Sanierungsplan für die Automobilindustrie durch die Ansiedlung neuer Technologien in Frankreich unterstützen. Dazu zählt auch die 48-Volt-Technologie. Durch das Konjunkturprogramm wird Valeo den Übergang seiner wichtigsten Produktionsstätten in Frankreich durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft sichern.
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27.05.2020 - Seitdem das Corona-Virus die Welt als Geisel genommen hat, sucht die global aufgestellte Industrie nach neuen Strategien, um so etwas wie eine neue Normalität zu entwickeln. Die international vernetzte Automobilindustrie trifft die Pandemie dabei zu einem denkbar ungünstigen Moment. Die Zahl der weltweit abgesetzten Fahrzeuge ging schon vor dem Ausbruch von Covid-19 deutlich zurück und verringerte sich von 93,7 Millionen verkauften Modellen im Jahr 2018 auf 89,5 Millionen Fahrzeuge im vergangenen Jahr. Hinzu kommen noch verschärfte Abgasvorschriften, die neuen Antriebstechnologien, die Digitalisierung und die Überkapazitäten.
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27.05.2020 - Wie in anderen Lebensbereichen kann Künstliche Intelligenz (KI) auch im Versicherungswesen Prozesse helfen. Schon jetzt unterstützen Algorithmen Sachbearbeiter von Versicherern bei der Bearbeitung von Schadensmeldungen, bei der Vertragsberatung, bei der Prämienkalkulation oder bei der Risikoprognose. Verbraucher sehen Probleme bei der Verwendung von Blackbox-Lösungen.
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26.05.2020 - Das Fachmagazin "Auto Straßenverkehr" hat mit dem Umweltbundesamt (UBA) über Feinstaubbelastung gesprochen. Das UBA räumte angesichts lokal überschrittener Grenzwerte während der Coronakrise ein, Dieselfahrzeuge seien nicht die alleinige Emissionsquelle. Ferner seien Industrieanlagen, Heizungen, die Landwirtschaft und der Schwerlastverkehr verantwortlich. "Der Verkehr liefert nur einen Teil des Feinstaubs", besätigte Prof. Stefan Bratzel, Chef des Forschungsinstituts Center of Automotive Management in Bergisch-Gladbach, gegenüber dem Fachmagazin der Motorpresse Stuttgart. (ampnet/deg)
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23.05.2020 - Ein klarer blauer Himmel ohne Kondensstreifen und leere Straßen – eine typische Situation während des Corona-Lockdowns. Der Verkehr, vor allem der Flugverkehr und die Industrieproduktion wurden durch die Covid19-Pandemie weltweit heruntergefahren. Und noch immer sind in Europa weniger Flugzeuge und Autos unterwegs als vor der Krise. Die Luftverschmutzung ist um 20 bis 40 Prozent zurückgegangen, und die der Luftfahrt sogar um 85 Prozent, wodurch die Atmosphäre deutlich geringer mit Schadstoffen aus Verkehr und Industrie belastet ist.
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21.05.2020 - Angesichts der Auswirkungen des Corona-Virus verlängert das Volkswagen-Automuseum an der Dieselstraße in Wolfsburg die Laufzeit der wieder geöffneten Sonderausstellung „Alleskönner. 70 Jahre Bulli-Republik Deutschland“ bis zum Jahresende 2020. Zurzeit finden noch letzte Abstimmungen mit den zahlreichen Leihgebern der Exponate über die Marken des VW-Konzerns hinaus statt.
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