Wirtschaft - Aktuelle Meldungen

04.04.2020 - Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess hat mit seiner Ankündigung, der Konzern werde die Entwicklung von Erdgas-Motoren nicht mehr fortsetzen, eine Reihe von Sympathiekundgebungen für den Treibstoff Erdgas oder CNG (Compressed Natural Gas) ausgelöst. Auch der ADAC weist jetzt darauf hin, dass CNG-Fahrzeuge im „ADAC Ecotest“ regelmäßig Bestnoten erzielen. Auch wirtschaftlich fährt man mit einem Erdgasauto wesentlich günstiger als mit einem konventionell betriebenen, weiß der Club. Trotz dieser Vorteile setzen Politik und Automobilhersteller bei alternativen Antrieben in erster Linie auf Elektro.
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03.04.2020 - Günther Schuh, Gründer des Elektro-Startups e.GO, zeichnet sich neben seinen akademischen Qualitäten vor allem durch zwei Eigenschaften aus: kaum zu bremsenden Optimismus und dazu das passende Charisma, mit dem er seine Mitmenschen zu überzeugen vermag. Der Professor für Produktionssystematik an der Technischen Hochschule Aachen wollte nicht weniger als den etablierten Automobilherstellern zuvorkommen, ein preiswertes E-Mobil für die Stadt entwickeln und in einer Fabrik in Aachen in Serie bauen.
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02.04.2020 - Dass US-Präsident Donald Trump keine Gelegenheit auslässt, Entscheidungen seines Vorgängers Barack Obama auf den Kopf zu stellen, ist hinreichend bekannt. Dass er dabei seine Verfügungen mit einer gehörigen Portion Zynismus würzt, ist hingegen neu. So will er jetzt die von der vorherigen Regierung erlassenen scharfen Emissionsstandards in den USA für Autos der Baujahre 2021 bis 2026 abschaffen und durch eine Wischiwaschi-Vorschrift ersetzen. Das ganze präsentiert er via Twitter seinen Landsleuten als „SAFE Vehicles Rule" (wörtlich übersetzt: "Regel für sichere Fahrzeuge") Dabei steht das „SAFE" aber in Wirklichkeit als Abkürzung für „Safer Affordable Fuel Efficient Vehicles", also „Sichere erschwinglichere kraftstoffsparende Fahrzeuge".
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01.04.2020 - Die neuen Modelle glänzen im Ausstellungsraum, die Prospekte und Preislisten liegen sauber sortiert auf dem Empfangstresen, nur die Kunden fehlen in den Ausstellungsräumen der Autohändler. Seit dem 16. März, als in Berlin die Einschränkungen für den Handel beschlossen wurden, sind die Verkaufsräume der Autohändler gesperrt, nur die Werkstätten dürfen sie offenhalten. Und auch dort verzeichnen die Unternehmer inzwischen deutliche Umsatzeinbußen.
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01.04.2020 - Michael Schlabitz (30) ist neuer Country Manager von Ducati Deutschland geworden. Der vorherige Geschäftsführer Marco Biondi übernimmt nach zwei Jahren die Verantwortung für den Wirtschaftsraum APAC (Asien-Pazifik) als Vice President Sales & Marketing Asia Pacifici. Raffaele Fusilli mit Sitz in Italien, verantwortet künftig die Regionen Europa, Afrika sowie den Nahen Osten.
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31.03.2020 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) appellieren an Bund, Länder und Kommunen, durch rasches Handeln Insolvenzen und Job-Verluste im Kfz-Handel abzuwenden, die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) drohen.
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30.03.2020 - Unter dem Namen BMW i Hydrogen Next will BMW 2022 eine Kleinserie von Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen vorstellen. Auf der Basis des BMW X5 soll der Next zeigen, was diese Technologie für die Erzeugung elektrischer Energie für den Elektroantrieb leisten kann. Eine Serienfertigung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen in Serie sehen die Münchner erst in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. Heute sehen die Münchner die Brennstoffzelle als notwendige vierte Säule der Antriebe: Benzin, Diesel, Batterie und Brennstoffzelle.
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29.03.2020 - Michael Frieß (53), Leiter der Produktionsplanung für S-, E- und C-Klasse, wird zum 1. April Standortverantwortlicher und Produktionsleiter des Mercedes-Benz-Werks Bremen. Er ist Nachfolger von Markus Keicher, der als Standort- und Produktionsleiter in Transporterwerk nach Ludwigsfelde wechselt. Er löst Sebastian Streuff (45) ab, der seit Februar den Transformationsprozess bei Mercedes-Benz Vans verantwortet.
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27.03.2020 - Die Corona-Pandemie bringt die Wirtschaft an ihre Grenzen. Angesichts geschlossener Geschäfte fällt der Konsum, der wichtigste Schmierstoff der Gesellschaft, ersatzlos aus. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz. Auch die Automobilwirtschaft ist in ihren Grundfesten erschüttert. Die Produktion liegt lahm, die bei den Händlern stehenden Neuwagen dürfen nicht verkauft werden und die noch geöffneten Werkstätten klagen über stark zurückgehende Umsätze, weil viele Kunden ihre Termine stornieren oder einfach nicht erscheinen.
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26.03.2020 - Trotz der Coronavirus-Krise gibt es zahlreiche Personen, Unternehmen und Organisationen, die auch weiterhin auf ihren Privatwagen oder das gewerbliche Nutzfahrzeug angewiesen sind. Um bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten das Ansteckungsrisiko zu vermeiden, bietet Ford europaweit einen so genannten „No Touch“-Service. Es wird sichergestellt, dass Werkstattleistungen gemäß spezieller Hygienevorschriften durchgeführt werden. Nach den Arbeiten erfolgt außerdem eine gründliche Desinfektion.
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26.03.2020 - Aufgrund der sich zuspitzenden Situation durch das Corona-Virus haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat von Daimler beschlossen, ab 6. April für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche Kurzarbeit zu beantragen. Sie soll zunächst bis zum 17. April gelten. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmend schwieriger werdenden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Von der Maßnahme sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen. Notwendige Grundfunktionen und Zukunftsprojekte sind ausgenommen. Die konkrete Ausgestaltung der Kurzarbeit wird jetzt standortspezifisch in lokalen Betriebsvereinbarungen geregelt, die gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung abgeschlossen werden.
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26.03.2020 - Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre Ziele erreicht, wenn auch nur die im Sommer 2019 an die Situation angepassten. Mit 36,5 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahreswert von 36,9 Mrd. Euro (minus 1,9 Prozent). Das EBIT betrug 1,5 (2018: 2,1) Mrd. Euro, die EBIT-Marge lag bei 4,1 (2018: 5,6) Prozent. ZF beschäftigte Ende Dezember weltweit 147.797 (2018: 148.969) Mitarbeiter. Aktuell bereitet sich das Unternehmen darauf vor, die Werke in Europa und den USA nach dem Stopp wieder hochzufahren. In Asien ist die Produktion bereits wieder angelaufen.
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