Batterieelektrische Fahrzeuge - Aktuelle Meldungen

04.12.2019 - Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, und seine Kollegen, die über das Wohl und Wehe der deutschen Automobilhersteller und -zulieferer zu entscheiden haben, sind um ihre Jobs nicht zu beneiden. Handelskonflikte, Strafzölle, das Brexit-Dilemma, Dieselskandal, Fahrverbote und immer wieder neue Rückrufaktionen machen ihnen zu schaffen. Die Gefahr einer Rezession schwebt über den Unternehmen. Rückläufige Produktions- und Exportzahlen verhageln Bilanzen und Prognosen. Einige Autobosse sind zudem damit beschäftigt, die Scherben wegzuräumen, die ihre Vor- und Vorvorgänger in deren Hochzeiten unter den Teppich gekehrt haben. In dieser kritischen Situation freut man sich über jede gute Nachricht: In Deutschland werden 2019 voraussichtlich so viele Pkw neu zugelassen wie seit dem Abwrackprämienjahr 2009 nicht mehr.
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04.11.2019 - Bis 2050 wird in der Stadt das eigene Auto die Ausnahme sein. Fuß- und Radverkehr nehmen so deutlich zu, wie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, ergänzt um Car- und Ridesharing. Die Bahn und „andere bodengebundene Verkehrsmittel“ haben die nationalen Flugverbindungen ersetzt. Die Raumheizung von heute ist verschwunden. Wärmepumpen übernehmen vielfach diese Aufgabe. Recycling und die Reparatur von Geräten gehören zum guten Ton. So sieht es die „RESSCUE“-Studie des Umweltbundesamtes (UBA) für eine gleichzeitige Klima- und Rohstoffwende in Deutschland.
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10.09.2019 - Gestern fuhr so manchem Fachmann wieder der Schreck in die Glieder: Ein SUV hatte in Berlin einen tödlichen Unfall verursacht – warum auch immer. Anderen war das einerlei. Gutmenschen und Lokalpolitiker, Umweltverbände und Medien kannten den Grund: das SUV, in einer „Spiegel“-Kolumne gestern „Panzerkapsel“ genannt und von allen beschrieben als schwer, spritfressend und für die Stadt völlig ungeeignet, weil ein SUV zu viel Verkehrsfläche beanspruche. So viel zu den Vorverurteilungen, jetzt zu den Fakten:
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21.08.2019 - Als Freund der Autobranche hat sich Jürgen Resch, Geschäftsführer des Vereins, der sich selbst als Deutsche Umwelthilfe (DUH) bezeicnet, bisher noch nie geoutet. Jetzt aber lässt er seinen Verein am Vorabend der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt einen „Zwölf-Punkte-Plan" veröffentlichen, mit dem er „den aktuellen Niedergang der Automobilindustrie" stoppen will. Das ist so ähnlich, als wolle die AfD aus Sorge um die Völkerverständigung den Ausländeranteil in Deutschland verzehnfachen.
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12.07.2019 - Auf dem Weg zu einer nachhaltigen und umweltgerechten Mobilität gibt es einen Begleiter, den die Freunde der Elektromobilität gerne ausblenden. Der Verbrennungsmotor wird noch lange die beherrschende Rolle unter den weltweit eine Milliarde Fahrzeugen spielen. Selbst im Jahr 2030, wenn die meisten Automobile nach den bisherigen Planungen mit elektrifizierten Antrieben unterwegs sein sollen, werden noch gut 50 Prozent der Modelle von Verbrennungsmotoren angetrieben sein. Die andere Hälfte werden sich, so Jörg Stratmann, Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Automobilzulieferers Mahle, Hybrid- und batterieelektrische Fahrzeuge teilen.
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06.06.2019 - Toyota und Subaru Corporation werden gemeinsam eine Plattform für batterieelektrische Fahrzeuge sowie ein kompaktes SUV mit Elektroantrieb für beide Marken entwickeln. Die Unternehmen arbeiten bereits seit nahezu 15 Jahren bei Entwicklung, Vertrieb und Produktion zusammen. Beispiele sind das frühere Badge-Engineering mit der Toyota-Tochter Daihatsu, die gemeinsam entworfenen Sportwagen Toyota GT86 und Subaru BRZ sowie die Markteinführung des Subaru Crosstrek Hybrid in den USA mit Plug-in-Hybridtechnik von Toyota. (ampnet/jri)
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03.05.2019 - Glück muss man haben. Toyota hatte Glück mit der Idee, einen Gutteil der 64 in Deutschland insgesamt verfügbaren Brennstoffzellen-Fahrzeuge Mirai in einer Art Sternfahrt von Berlin oder Köln nach Hamburg rollen zu lassen. Problemloses Fahren, große Reichweite und der schnelle Tankvorgang sollten das Lernziel sein. Gleichzeitig geschah in Hamburg Bemerkenswertes. Die Ministerpräsidenten und Bürgermeister der norddeutschen Länder und Hansestädte verkündeten einen Pakt zugunsten der Wasserstoff-Wirtschaft.
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03.04.2019 - VW-Chef Herbert Diess und die Bosse der anderen Automobilunternehmen sind nicht zu beneiden. Die Wunden des Dieselgate sind noch nicht verheilt, da sorgt sich die Branche bereits vor neuem Ungemach. Es lässt sich in der bangen Frage zusammenfassen: „Was passiert, wenn unsere Kunden nicht genug Elektroautos kaufen?“ Die neuesten Marktdaten des Kraftfahrtbundesamts signalisieren Entwarnung und Risiko zugleich.
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