Autobahn-Raststätten um die 20 Prozent teurer als Autohöfe
So kostete bei dem Vergleichstest im Juli diesen Jahres beispielsweise das stille Wasser im günstigsten Fall 1,55 Euro an einem Autohof und im teuersten Fall 3,29 Euro an einer Tank- und Rastanlage. Bei einer Packung Pringles-Chips fiel das Verhältnis 3,50 Euro zu 5,50 Euro aus und beim Cappuccino waren die Unterschiede noch größer. Genauso weit fielen die Spritpreise auseinander. Im günstigsten Fall kostete der Liter Diesel an einem Autohof 1,38 Euro, im teuersten Fall an einer Raststätte 1,70 Euro.
Ein wesentlicher Grund für die höheren Preise der Tank- und Rastanlagen auf den Autobahnen ist, dass der Bund bei der Privatisierung der Nebenbetriebe der Bundesautobahn fast alle als Monopol an nur einen Betreiber vergeben hat. Monopole gehen meist zu Lasten des Wettbewerbs und der Verbraucher. Andererseits stellen auch Autohofbetriebe an 365 Tagen rund um die Uhr die Versorgung sicher – und die werden meist von mittelständischen Unternehmern betrieben. (aum)
Veröffentlicht am 30.07.2021
