Brose ist mit dem Geschäftsjahr nicht zufrieden
Mit 3,2 Milliarden Euro Umsatz (minus 0,5 Prozent) trug der Geschäftsbereich Türsysteme in Bamberg mehr als die Hälfte zum Gruppenumsatz bei. Das in Coburg beheimatete Geschäft mit Sitzstrukturen erzielte rund zwei Milliarden Euro (-2,4 %). Der Bereich Antriebe aus Würzburg erwirtschaftete über eine Milliarde Euro (+0,9 %).
Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Lage beteiligt Brose die Beschäftigten einschließlich der Zeitarbeiter am Geschäftsergebnis 2018. Dafür stellt das Familienunternehmen rund 46 Millionen Euro bereit. Der Umsatz im ersten Quartal 2019 lag fünf Prozent unter Vorjahr. Gleichzeitig ist das Ergebnis signifikant eingebrochen. Deshalb wurden kurzfristige Maßnahmen eingeleitet, die bereits im laufenden Geschäftsjahr zu Kosteneinsparungen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe führen. Darüber hinaus hat Brose ein Programm zur Kostensenkung gestartet, um Prozesse, Strukturen und Personalkapazitäten anzupassen. So will der Zulieferer seine Organisation verschlanken, die Wettbewerbsfähigkeit steigern und außerdem den Technologiewandel der Autoindustrie mitgestalten. In den kommenden drei Jahren fließen zudem rund 1,5 Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Produkte, technische Anlagen und den weltweiten Ausbau von Standorten. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 16.05.2019
