Erlanger finden Partner für ihre Wasserstoff-Transporttechnologie
Die Partnerschaften beschränken sich nicht auf die finanzielle Unterstützung. Die strategischen Investoren unterstützen aktiv die Entwicklung der LOHC-Technologie zu einem wesentlichen Bestandteil der internationalen Wasserstoffinfrastruktur. Im LOHC-Trägeröl gespeichert, kann Wasserstoff so einfach und effizient wie herkömmliche flüssige Kraftstoffe transportiert werden.
LOHC sind organische Verbindungen, die Wasserstoff (H2) durch chemische Reaktion aufnehmen und wieder abgeben können. Wird H2 in LOHC gespeichert, ist die Explosionsgefahr gebannt. Der Trägerstoff ist noch nicht einmal als Gefahrgut eingestuft. Die Flüssigkeit soll man mit einem Brenner erhitzen, ohne dass etwas passiert, sagt das Unternehmen. Einen Nachteil hat LOHC beim Transport: Die Energiedichte von H2 darin ist maximal halb so hoch, wie die in Diesel gespeicherte Energiemenge. Für die gleiche Energiemenge wird doppelt so viel LOHC-Masse transportiert. Doch LOHC wird bei der Nutzung des H2 nicht „verbraucht“, sondern verliert nur wenige Prozent seines Volumens und Gewichts durch den freigesetzten H2. (ampnet/Sm)
Veröffentlicht am 31.07.2019
