Idee der Woche: Mit MAN schneller zum Testergebnis
Der MAN TGE ist zu diesem Zweck mit Analysegeräten von Bosch ausgestattet. Die Testergebnisse sollen binnen 39 Minuten nach dem Abstrich vorliegen. Pro Diagnostikfahrzeug können laut Hersteller über 500 Tests am Tag vorgenommen werden. eignet sich das rollende Labor perfekt, um bei Verdacht einer potenziellen Infektion direkt vor Ort Tests durchzuführen, zum Beispiel in Altersheimen, Schulen, Unternehmen oder anderen Einrichtungen. Mit Hilfe des MAN Coronavirus Diagnostikfahrzeugs können somit Infektionsketten gezielt unterbrochen werden.
MAN bietet den Test-TGE sowohl mit dem normalen als auch dem langen Radstand an. Die Kurzversion mit dreieinhalb Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist mit bis zu 16 Testgeräten ausgestattet. Die Abstriche erfolgen außerhalb des Fahrzeugs. Als Einsatzszenario kommen Heime, Schulen, Großveranstaltungen oder Betriebe in Frage.
Die Langversion verfügt über einen eigenen Abstrichraum. Zwei automatische, seitliche Schiebetüren sorgen für einen jeweils separaten Ein- und Ausgang.
Das mobile Coronavirus-Diagnostikfahrzeug wird vom 2,0-l-Turbodieselmotor mit 177 PS (130 kW) angetrieben. Es kann optional auch mit Allradantrieb und 8-Gang-Automatikgeriebe bestellt werden. Zur Serienausstattung gehören unter anderem hygienische Oberflächen, Standklimaanlage und eine automatische Trittstufe. Als Sonderausstattung kann das Fahrzeug unter anderem mit bis zu zwei Waschbecken (für Test- und Abstrichraum), einem Rechnerplatz mit 220 V-Anschluss sowie Kühlschrank ausgestattet werden.
MAN bietet das Fahrzeug europaweit an. Die ersten beiden Exemplare sind in diesem Monat fertiggestellt worden. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 23.10.2020
