2019-11-29 13:21:00 Automobile

In Mühlheim und Köln lädt das London Taxi kabellos

Taxis sind in aller Regel mit einem Dieselmotor ausgerüstet, bieten sich aufgrund des Fahrprofils in der Stadt aber auch als Elektroauto an. Doch wie tanken sie Strom, wenn sie an öffentlichen Plätzen stehen und nach und nach vorrücken? Kabelgebundene Ladesäulen fallen hier als Lösung aus. Der Lehrstuhl für Internationales Automobilmanagement der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat mit sechs Partnern nun ein Pilotprojekt gestartet: das kabellose „Taxi-Lade-Konzept für den öffentlichen Raum“ – kurz: Talako. Es läuft drei Jahre und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium mit zwei Millionen Euro gefördert.

Kernstück ist ein induktiver Ladestreifen in der Taxi-Wartespur. Erprobt wird das System zunächst in den kommenden sechs Monaten bei einem Taxiunternehmen in Mülheim an der Ruhr. Dort entsteht eine Prototyp-Anlage, anschließend wird eine Pilotanlage in Köln aufgebaut. Auf ihr können bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden.
Neben der Universität Wuppertal, der Stadt Köln, dem Ingenieurdienstleister Intis, der Rhein Energie AG und dem Taxi-Ruf (Köln) gehört auch der englische Fahrzeughersteller LEVC (London Electro Vehicle Company) zum Konsortium. In Mülheim fährt bereits ein Unternehmen mit der Neuinterpretation des berühmten Londoner Taxis. Der LEVC TX hat eine elektrische Reichweite von 130 Kilometern und kann sie dank range Extemnder auf 500 Kilometer strecken. (ampnet/jri)

Veröffentlicht am 29.11.2019

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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Universität Duisburg-Essen
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