KGM hybridisiert und elektrifiziert
Zumal die Marke nun ihr Portfolio erweitert und gleich drei Modelle mit neuen Antriebssystemen antreten. Die beiden SUV Actyon und Torres gibt es von nun an auch als Hybridversionen, der große Pick-up Musso bekommt alternativ zum Dieselmotor eine E-Maschine für den Vortrieb. Bei den Batterien im Elektro-Pick-up und den Hybridsystemen bedient sich KGM beim chinesischen Hersteller BYD. Der steuert leistungsfähige Blade-Batterie bei, die eine lange Lebenszeit haben sollen und schnell geladen werden können.
Im Torres und dem nahezu baugleichen Actyon liefert die Kombination von Verbrenner und E-Maschine eine Systemleistung von 150 kW (204 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 350 Newtonmetern. Als Solist liefert der 1,5-Liter-Turbobenziner 150 PS (110 kW) und liefert 220 Nm Drehmoment von 1500 bis 3000 U/min ab. Ihm steht ein 130 kW (177 PS) starker Elektromotor mit 300 Nm Drehmoment zur Seite. Im Zusammenspiel senkt das Hybridsystem den Norm-Kraftstoffverbrauch auf 6,1 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 138 g/km entspricht. Dank der mit 1,83 kWh relativ großzügig dimensionierten Hybridbatterie kann der Actyon kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen. Je nach Leistungsbedarf und Antriebsmodus wird sie während der Fahrt vom Verbrenner oder vom regenerativen Bremssystem aufgeladen.
Der 4,74 Meter lange Actyon fährt sich angenehm, ist akustisch unauffällig und selbst das unvermittelte Anspringen des Motors nach der elektrischen Zwischenetappe belästigt nicht. Ein angenehmes Platzangebot bietet der Innenraum, 668 bis 1568 Liter passen in den Kofferraum und auch die erlaubte Anhängelast von 1300 Kilogramm kann sich im Umfeld sehen lassen. 44.350 Euro kostet das voll ausgestattete KGM-Hybridauto, nur Metallic- oder Zweifarblackierung sowie das gläserne Panoramadach kosten extra.
Mit nahezu identischem Leistungsvermögen, aber für ein gutes Stück weniger Geld kommt das Schwestermodell Torres jetzt auf die Straßen. Anders als der Actyon gibt es für dieses SUV drei Ausstattungslevel und zum Einstieg das Sondermodell Nomad, das zu einem äußerst günstigen Preis von 32.990 Euro offeriert wird. Zusätzlich gesellt sich eine Cargo-Version zu den beiden Hybridmodellen, die rein elektrisch von 152 kW (207 PS) angetrieben wird und sich mit seinem Laderaum mit Holzboden vor allem Servicetechniker als Zielgruppe ausgesucht hat. Der Preis liegt bei 38.990 Euro.
Die dritte Neuheit bei KGM ist die Elektrovariante des Musso mit Doppelkabine. Die Ladefläche des Pick-ups ist 1,35 Meter lang und 1,52 breit, was zum Transport einer Europalette genügt. Der Elektromotor leistet 175 kW (238 PS) und wird von einer LiFe-Bladebatterie mit 80,6 kWh gespeist, was bis zu 420 Kilometer Reichweite erlaubt. Zu Beginn geht das grundsätzlich allradgetriebene Sondermodell Black Edition für 54.490 Euro an den Start, das stattliche 2,3 Tonnen ins Schlepp nehmen darf. Für das Fahrzeug gewährt KGM eine Garantie von fünf Jahren und bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometer. Für die Leistungsbatterien und alle Hochvoltkomponenten übernimmt der Hersteller sieben Jahre und bis zu 150.000 Kilometer die Verantwortung. (aum)
Veröffentlicht am 10.04.2026






























