Neuzulassungen von Pkw schwächeln im März
Bei den deutschen Marken erreichten Audi (+15,9 Prozent) und Smart (+12,6 Prozent) zweistellige Zulassungssteigerungen, ebenfalls im Plus lagen Opel (+6,4 Prozent) und Mini (+0,7 Prozent). Rückgänge zeigten sich bei Porsche (-9,5 Prozent), Mercedes (-5,2 Prozent), Ford (-4,7 Prozent), BMW (-3,1 Prozent) und VW (-2,9 Prozent). Die Marke VW erreichte mit 18,1 Prozent den größten Markenanteil an den Neuzulassungen.
Bei den Importmarken wies Tesla im Berichtsmonat mit +453,0 Prozent das deutlichste Zulassungsplus auf. Zweistellige Zuwächse zeigten sich zudem bei Volvo (+39,4 Prozent) und Suzuki (+11,6 Prozent). Rückgänge von mehr als -30 Prozent zeigten sich hingegen bei Alfa Romeo (-41,6 Prozent), Honda (-39,7 Prozent), Nissan (-38,7 Prozent) und DS (-35,7 Prozent). Mit einem Neuzulassungsanteil von 5,9 Prozent war Skoda (+4,1 Prozent) erneut die anteilsstärkste Importmarke.
Insgesamt waren im März mehr als 40 Prozent der Neuwagen den Segmenten Kompaktklasse und SUVs zuzuordnen. Dabei entfiel nach einem Rückgang von -7,5 Prozent ein Anteil von 20,9 Prozent auf die Kompaktklasse und nach einem Zuwachs von +6,9 Prozent ein Anteil von 20,2 Prozent auf die SUVs. Das größte Plus verzeichnete das Segment Geländewagen, die so einen Anteil von 9,2 Prozent erreichten. Utilities (+6,5 Prozent/4,9 Prozent), Minis (+4,3 Prozent/7,2 Prozent) und Wohnmobile (+0,2 Prozent/2,0 Prozent) erzielten ebenfalls Zuwächse. Die Oberklasse (-25,7 Prozent/0,8 Prozent), Großraum-Vans (-17,3 Prozent/3,1 Prozent) und Sportwagen (-13,8 Prozent/1,2 Prozent) verzeichneten zweistellige Rückgänge.
60,2 Prozent der Neuwagen waren Benziner (-6,4 Prozent), 32,4 Prozent waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet (+2,7 Prozent). Mit weniger als 1,0 Prozent gingen flüssiggas- (+77,0 Prozent/0,2 Prozent) beziehungsweise erdgasbetriebene (-55,4 Prozent/0,1 Prozent) Neuwagen in die Statistik ein. Im März 2019 kamen mit 6616 Elektro-Pkw und damit +74,5 Prozent mehr zur Zulassung als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 1,9 Prozent. Mit 17 737 Hybriden erreichte diese Antriebsart ein Plus von +63,1 Prozent und einen Anteil von 5,1 Prozent (darunter 3061 Plug in-Hybride (+1,4 Prozent/0,9 Prozent)). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß betrug im März 156,7 g/km.
Bei den Nutzfahrzeugen zeigte sich im März eine positive Entwicklung mit teilweise zweistelligen Zuwachsraten, bei den Lastkraftwagen (Lkw) (+10,2 Prozent) und den Zugmaschinen (+10,1 Prozent), darunter Sattelzugmaschinen (+4,4 Prozent). Lediglich bei den Kraftomnibussen gab es einen Rückgang (-30,0 Prozent). Bei den Krafträdern zeigte sich das Zulassungsplus mit +13,2 Prozent noch stärker. Insgesamt wurden im März 415 407 Kraftfahrzeuge (Kfz) (+1,2 Prozent) und 33 347 Kfz-Anhänger (+9,7 Prozent) neu zugelassen.
Im Berichtsmonat wechselten insgesamt -1,5 Prozent weniger Gebrauchtfahrzeuge die Halterin beziehungsweise den Halter. Krafträder (+12,8 Prozent), sonstige Kfz (+5,7 Prozent) und Lkw (+3,8 Prozent) erzielten jedoch Zuwächse, die Kraftomnibusse gingen mit -11,2 Prozent aus dem Zulassungsmonat. (ampnet/Sm)
Veröffentlicht am 08.04.2019
NewsMarkt & StatistikNeuzulassungenGebrauchtwagenmarktMärz 2019
