2025-07-22 09:46:00 Automobile

Stauprognose: 14 Bundesländer haben Ferien

Carzoom.de
Fotos: Autoren-Union Mobilität


Am letzten Juli-Wochenende drohen auf Deutschlands Autobahnen nach Einschätzung des ADAC erneut lange Staus und Wartezeiten. Mit dem Ferienstart in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben nun 14 Bundesländer schulfrei. Traditionell zählt das letzte Juli-Wochenende zu den staureichsten des Jahres. Zahlreiche Rückkehrer, unter anderem aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie aus Teilen Skandinaviens, wo die Sommerferien bald enden, sorgen für zusätzliche Belastung auf den Straßen.

Die meisten Behinderungen und Zeitverzögerungen sind rund um Autobahnbaustellen, an denen Fahrstreifen verengt oder komplett gesperrt sind, zu erwarten. Insgesamt gibt es aktuell etwa 1200 Baustellen auf den deutschen Autobahnen.

Besonders belastete Strecken (in beide Richtungen):
- Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
- A 1 Köln– Hamburg
- A 2 Berlin– Hannover
- A 3 Köln – Passau
- A 4 Kirchheimer Dreieck– Dresden
- A 5 Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A 7 Hamburg –Füssen/Reutte
- A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A 10 Berliner Ring
- A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
- A 19 Dreieck Wittstock – Rostock
- A 24 Hamburg – Berlin
- A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A93 Inntaldreieck – Kufstein
- A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 99 Umfahrung München

Auch im Ausland wird es auf vielen Strecken eng, da immer mehr Urlauberinnen und Urlauber unterwegs sind. Besonders belastet sind die Tauern-, Inntal-, Rheintal-, Pyhrn-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und die Gotthard-Route, genauso wie die Fernstraßen zu den Küsten in Italien, Kroatien und Frankreich. Auch Reisende, die nach Nordeuropa unterwegs sind, dürften nach Ansicht des ADAC nicht ohne Staus ans Ziel kommen. Dasselbe gilt für die Hauptverbindungen von und aus Polen, Tschechien und den Niederlanden.

An den deutschen Grenzen müssen sich die Urlauber auf stichprobenartige Grenzkontrollen einstellen. Besonders betroffen ist die Einreise aus Österreich. Auch an den Übergängen zu Polen, Tschechien, Frankreich und der Schweiz muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Polen kontrolliert bei der Einreise aus Deutschland. Besonders an folgenden Übergängen kann es zu Rückstaus kommen:
- A 4 Ludwigsdorf (Görlitz)
- A 11 Pomellen (Stettin)
- A 12 Frankfurt (Oder)
- A 15 Forst

Wer mit dem Auto nach Griechenland oder in die Türkei reist, sollte sogar mehrstündige Grenzaufenthalte einplanen. (aum)

Veröffentlicht am 22.07.2025

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