Super-E20-Initiative setzt den nächsten Schritt
Die Inbetriebnahme der zweiten Super-E20-Zapfsäule wird durch die Flotte des VW-Autohauses Michel sinnvoll.Die gesamte Benzin- und Hybridflotte des Autohauses wird nur noch mit E20 betankt. Damit wird unter realen Bedingungen gezeigt, dass E20 ohne Einschränkungen im täglichen Betrieb eingesetzt werden kann.
Das Pilotprojekt wird gemeinsam mit der Volkswagen AG, dem Autohaus Michel und dem Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) umgesetzt. Grundsätzlich steht das Pilotprojekt weiteren gewerblichen Demoflotten offen. „Wir hoffen, noch weitere gewerbliche Flottenpartner für das Pilotprojekt gewinnen zu können“, sagte Kim Backhaus, Marketingleiter beim Tankstellenbetreiber Roth Energie.
Mit dem Projekt in Gießen wird exemplarisch gezeigt, wie Klimaschutz im Verkehrssektor konkret, sofort, wirtschaftlich und skalierbar umgesetzt werden kann. Durch den auf 20 Prozent erhöhten Bioethanolanteil ergibt sich ein jährliches CO2-Einsparpotenzial von etwa 4,87 Millionen Tonnen, wie eine Studie von Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes) ergab. Das entspricht etwa fünf Prozent der heutigen CO2-Emissionen des Straßenverkehrs, also etwa fünfmal so viel wie ein Tempolimit auf 120 km/h bringen soll. (aum)
Veröffentlicht am 25.03.2026
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