Technologie & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Kawasaki verbrennt Wasserstoff
23.07.2024 - Nachdem Kawasaki zuletzt mit dem weltweit ersten Hybridmotorrad auf sich aufmerksam gemacht hat, präsentierte das Unternehmen jetzt als fahrenden Versuchsträger ein Wasserstoff-Motorrad. Basis ist der 998-Kubik-Reihendreizylinder mit Kompressor aus der Ninja H2 (sic!), der die alternative Energie direkt verbrennt. Kawasaki spricht von einem Fahrgefühl, das – anders als bei der Brennstoffzelle – dem eines Benzinmotors gleicht. Angaben zur aktuellen Leistung und weiteren technischen Details machte der Motorradhersteller noch nicht.
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Stellantis investiert weitere 55 Millionen Dollar in Flugtaxis
02.07.2024 - Stellantis wird nach erfolgreichen Testflügen weitere 55 Millionen US-Dollar (über 51 Millionen Euro) in Archer Aviation investieren. Im vergangenen Jahr hatte sich der Autokonzern bereits mit der doppelten Summe an dem Hersteller elektrischer Senkrechtstart- und -landeflugzeuge (eVTOL) beteiligt.
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Deutsche Umwelthilfe will alternative Kraftstoffe anschwärzen
27.06.2024 - Der Einsatz von HVO100 und anderer „alternativer“ Kraftstoffen sei keine Alternative zu einer grundlegenden Mobilitätswende, behauptet heute die Umweltlobby Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) bei einer Pressekonferenz in Berlin. Der Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) solle deswegen seine Behauptungen unterlassen, „dass mit HVO100 lokale Umweltbelastung in Städten und Kommunen reduziert werde“. Damit bringt sich der Verein erneut in Stellung gegen Versuche, den Beitrag des Straßenverkehrs zum Klimawandel anders als mit Elektromobilität zu lösen.
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Produktionsjubiläum bei Bosch
26.06.2024 - Bosch hat im niederländischen Tilburg das 100-millionste Schubgliederband seit 1985 produziert. Das Produkt ist eine Schlüsselkomponente von stufenlosen CVT-Getrieben und besteht aus Hunderten von einzelnen, speziell entwickelten Stahlelementen, die mit Bändern aus hochlegiertem Stahl verbunden sind. Im Getriebe überträgt es die Leistung auf die Antriebsachse und sorgt je nach Geschwindigkeit und Bedarf immer für die bestmögliche Übersetzung.
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Soft- statt Hardware – Bosch wird zum Programmierer
21.06.2024 - Ein kurzer Tritt aufs Bremspedal, und das Auto geht spürbar „in die Eisen“. Auch die Gasannahme ist sehr direkt. Das Gaspedal muss nur sanft gedrückt werden, schon geht es voran. Beide Pedale haben so gut wie keinen Leerweg und geben nur wenige Millimeter nach. Gas und Bremse werden nur mit der Kraft dosiert, die der Fuß ausübt. So sportlich direkt haben Fahr- und Bremspedale noch bei keinem Auto reagiert wie bei diesem Testfahrzeug von Bosch, das die Vorteile von „Brake-by-Wire“ zeigt.
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Toyota übergibt einen weiteren Mirai
18.06.2024 - Das Netzwerk Hy Cologne verfügt bereits über mehrere der Brennstoffzellen-Limousinen. Der Autohersteller ist von der Technologie überzeugt – nicht nur als Antrieb fürs Auto.
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ZF erfindet das Lenkrad neu
06.06.2024 - Das Auto hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Bildschirme ersetzen den Tacho, Elektromotoren den Verbrenner, Sensoren wachen über die Sicherheit. Nur das Lenkrad scheint sich Innovationen zu widersetzen: Pralltopf mit Airbag in der Mitte, Tasten für Tempomat, Infotainment links und rechts. So sehen die meisten Steuerräder seit 20 Jahren aus. ZF Lifetec ändert das jetzt und schafft Platz für weitere Bedienelemente und mehr Übersichtlichkeit. In wenigen Jahren sollen die neuen Steuerräder Einzug in die Serie halten.
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Vorbehalte gegen Elektrofahrzeuge setzen sich fest
04.06.2024 - Mit einem Anteil von 58 Prozent hält eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger die Aufteilung des Verkehrsraumes in Deutschland für ungerecht. Das ist eines der Ergebnisse der „TÜV Mobility Studie 2024“. Bei deren Vorstellung nannte Dr. Michael Fübi, der Präsident des TÜV-Verbands, die Neugestaltung des Verkehrsraumes „die Kernaufgabe für eine nachhaltige und sichere Mobilität.“ Mobilität sei dann gerecht, wenn unterschiedliche Verkehrsteilnehmer gleichermaßen sicher und schnell ans Ziel kommen, sagte Fübi.
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Renault startet Testlauf mit autonomen Shuttles
15.05.2024 - Renault baut die Zusammenarbeit mit We Ride, einem Experten auf dem Gebiet autonomer Fahrzeuge, aus, in den der Konzern bereits vor sechs Jahren investiert hat. Nach Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika sollen nun auch in Europa erste Versuche für den öffentlichen Personentransfer anlaufen. Als Premiumpartner des Grand-Slam-Tennisturniers Roland-Garros unternimmt Renault gemeinsam mit We Ride einen ersten Testlauf mit elektrischen und autonomen Shuttles. Von 26. Mai bis zum 9. Juni werden Minibusse in einem hochautomatsierten Fahrservice nach Stufe 4 die Tenmnisfans von einem Parkplatz zum Roland-Garros-Stadion chauffieren. Am Ende der Spiele werden sie auch wieder zurückgebracht. (aum)
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In Zukunft auch auf Kurzstrecken: Keine Angst vorm Fliegen
11.05.2024 - Es ist möglich, die Klimawirkung des Luftverkehrs bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Seit vier Jahren arbeiteten 20 Forschungsinstitute an Entwürfen emissionsarmer Verkehrsflugzeuge. Die Ergebnisse des Projekts „EXACT“ (Exploration of Electric Aircraft Concepts and Technologies) präsentierte das Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Woche vor 170 Teilnehmenden aus Industrie und Forschung am DLR-Standort in Hamburg-Finkenwerder.
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Bye-bye, Motorradkupplung
02.05.2024 - Motor absaufen lassen beim Anfahren oder im falschen Gang runter auf Schritttempo – passiert immer mal wieder. Ganze Generationen von Motorradfahrern kennen das. Manche fürchten diesen Moment, speziell beim Anfahren an Steigungen oder im Gelände. Kupplungshebel links am Lenker ziehen, ersten Gang mit dem Fuß einlegen, Kupplung langsam kommen lassen und gleichzeitig Gas geben – dieses Zusammenspiel von linker Hand (Kupplung) und rechter Hand (Gas) setzt seit Urzeiten Motorräder in Bewegung. Bei modernen Zweirädern dürfte es damit bald vorbei sein. (aum)
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Autonomer KI-Racer der TU München gewinnt Formel-1-Rennen
28.04.2024 - Ein von Künstlicher Intelligenz gesteuerter Rennwagen der TU München (TUM) hat in einem internationalen Wettbewerb auf der Formel 1-Strecke in Abu Dhabi den Sieg eingefahren Ohne menschlichen Fahrer oder Fernsteuerung, allein mit autonomer Software, konnte sich das vollautomatisierte Fahrzeug gegen sieben andere internationale Teams mit baugleichen Modellen durchsetzen. Es suchte sich selbstständig den Grenzbereich, meisterte spektakuläre Überholmanöver und Geschwindigkeiten bis 250 km/h auf der kurvenreichen Strecke.
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