2024 - Aktuelle Meldungen

Chery ist Chinas größter Autoexporteur
08.08.2025 - Chery hat im vergangenen Monat 669.300 Fahrzeuge exportiert und damit mehr als jeder andere Autohersteller in China. Das Unternehmen erreichte außerdem als erstes die Marke von fünf Millionen außerhalb des Landes abgesetzten Autos. Im Schnitt wird alle 27 Sekunden ein Modell des Konzerns exportiert.
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Wie ist es um die Ladeinfrastruktur bestellt?
06.08.2025 - Wie gut ist die Infrastruktur für Elektromobilität in Deutschland? Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen. Die Bundesnetzagentur führt für Deutschland zum 1. Juli 2025 mehr als 131.000 öffentlich nutzbare Normalladepunkte und über 40.500 Schnellladepunkte auf. Dazu kommen weitere Möglichkeiten zur Energieversorgung batterieelektrischer Pkw (BEV) wie private Wallboxen und firmeninterne Ladepunkte für Mitarbeiter. Diesem Angebot stehen rund 1,7 Millionen reine E-Fahrzeuge gegenüber. Damit deckt die Infrastruktur in Deutschland nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) den Bedarf für öffentliches Laden rein rechnerisch ausreichend ab. Für dieses Jahr gehen Experten davon aus, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur minimal schneller voranschreitet als das Wachstum des E-Auto-Bestands.
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Elektroautos und Plug-in-Hybride auf dem Vormarsch
05.08.2025 - Die Neuzulassungen haben im Juli gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres angezogen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet, wurden 264.802 Pkw erstmals für den Straßenverkehr angemeldet. Das sind 11,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. 65,5 Prozent (plus 10,5 Prozent) der Neuwagen wurden gewerblich und 34,5 Prozent (+12,6 %) privat zugelassen.
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Der ADAC sieht Nachholbedarf bei rückwärtigen Notbremsassistenen
05.08.2025 - Das Rückwärtsfahren gehört noch immer zu den größten Unfallrisiken im Straßenverkehr: Jede vierte Fußgängerkollision findet nach Angaben des ADAC am Heck eines Fahrzeugs statt und durch Parkrempler entstehen Daten des Versicherers Allianz zufolge jährlich Schäden in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro. Viele dieser Fälle lassen sich durch moderne Technik verhindern. Der Automobilcub hat zehn Fahrzeugmodelle mit Notbremsassistenten (AEB) für das Rückwärtsfahren untersucht. Die Autos mussten in verschiedenen Fahraufgaben stehende und bewegte Hindernisse erkennen und vor einem Zusammenprall automatisch abbremsen.
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Trendwende bei E-Mobilität möglich
31.07.2025 - Private Autofahrer entscheiden sich nach langer Zurückhaltung wieder vermehrt für Elektroautos. Im zweiten Quartal 2025 stiegen laut einer Studie des Versicherers HUK-Coburg („HUK-E-Barometer“) beim Fahrzeugwechsel von einem Verbrenner auf ein reines E-Auto rund ein Drittel mehr um als im Quartal zuvor. Insgesamt waren es bundesweit 5,5 Prozent aller Fahrzeugwechsel (4,1 Prozent in Q1 2025). Einen Wert in ähnlicher Höhe gab es zuletzt Ende 2023, vor dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie. Damit zog der Anteil an privaten E-Autos im Pkw-Gesamtbestand auf 3,3 Prozent an.
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27 Tote: Unfälle mit E-Scootern nehmen zu
31.07.2025 - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 2024 registrierte die Polizei in Deutschland 11.944 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Das sind über ein Viertel (26,7 Prozent) mehr als im Jahr davor (9425 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 27 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Todesopfer ist damit gegenüber 2023 ebenfalls gestiegen, damals starben 22 Menschen bei E-Scooter-Unfällen. 1513 Menschen wurden schwer verletzt und 11.433 leicht.
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Auch bei Porsche läuft es derzeit nicht rund
30.07.2025 - Auch bei Porsche läuft es derzeit nicht rund: Für das erste Halbjahr meldet der Stuttgarter Sportwagenhersteller einen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr um 67 Prozent. Bei einem Umsatz von 18,16 Milliarden Euro (Vorjahr: 19,46 Milliarden Euro) betrug das Operative Ergebnis lag bei 1,01 Milliarden Euro nach 3,06 Milliarden im ersten Halbjahr 2024. Die Umsatzrendite fiel entsprechend von 15,7 Prozent auf 5,5 Prozent. Der Absatz ging mit 146.391 Fahrzeugen um 6,1 Prozent zurück. Bestseller war der Macan mit weltweit 45.137 Auslieferungen.
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Nur in Spanien steigen die Motorradzulassungen
25.07.2025 - Im ersten halben Jahr sind die Motorradzulassungen in den fünf größten europäischen Märkten um 11,3 Prozent zurückgegangen. Wie der Herstellerverband Association des Constructeurs Européens de Motocycles (ACEM) meldet, blieben die Neuzulassungen mit 542.361 Einheiten fast 70.000 Fahrzeuge hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Lediglich in Spanien stiegen die Verkäufe um fünf Prozent. Italien kam mit einem Minus von 4,2 Prozent am glimpflichsten davon. Frankreich und Großbritannien verzeichnete Rückgänge von 14,8 bzw. 19,8 Prozent und Deutschland mit knapp 90.000 Neuanmeldungen 29 Prozent weniger. Die fünf Länder stehen für rund 80 Prozent des Absatzvolumens in Europa.
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VW-Konzern: Auch die US-Zölle schmälern den Gewinn
25.07.2025 - Bei leichtem Absatzwachstum auf 4,4 Millionen Fahrzeuge (plus 0,5 Prozent) hat der Volkswagen-Konzern im ersten Halbjahr seinen Umsatz mit 158,4 Milliarden Euro annähernd gehalten (1. Hj. 2024: 158,8 Mrd. €). Der Gewinn ging allerdings um 33 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zurück. Als Gründe nannte Volkswagen unter anderem Belastungen von 1,3 Milliarden Euro allein durch die US-Zölle sowie Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen bei Audi und der Kernmarke VW. Ergebnismindernd wirkte sich aber laut Unternehmen auch der höhere Anteil von Elektroautos aus. (aum)
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ADAC: Ad-hoc-Laden ist viel zu teuer
23.07.2025 - Mit Inkrafttreten der AFIR, der Regulation für die Infrastruktur alternativer Kraftstoffe, im April 2024 müssen neue Schnelllader ab 50 kW mit einem Kartenleser oder einer kontaktlosen Bezahlmöglichkeit ausgestattet sein. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC in einer Stichprobe die Preise fürs Ad-hoc-Laden verglichen – und kann für das Laden an Autobahnen eklatante Preisunterschiede beziffern: Spontanes Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als bei einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr.
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Ari steigert Umsatz um fast 50 Pozent
22.07.2025 - Ari Motors aus Borna bei Leipzig hat im vergangenen Jahr rund 5,5 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das sind rund 48 Prozent mehr als 2023. Der Gewinn des Anbieters von elektrischen Transportfahrzeugen und Klein-Pkw belief sich auf 88.000 Euro. Nach der von der Bundesregierung beschlossenen Sonderabschreibung von 75 Prozent im Anschaffungsjahr rechnet Mitgründer und Finanz-Geschäftsführer Thomas Kuwatsch für das zweite Halbjahr mit einer weiteren Belebung der Nachfrage. Das Modellangebot von Ari umfasst mittlerweile zehn Baureihen und reicht vom elektrisch angetriebenen Lastendreirad über L6e-Autos und den viertürigen Kleinstwagen bis hin zum Geräteträger und 4,25-Tonner. (aum)
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AvD: Autofahren könnte ab 2027 spürbar teurer werden
17.07.2025 - Autofahren könnte ab 2027 als Folge des EU-Emissionshandels spürbar teurer werden. Darauf hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) hingewiesen. Schon heute zahlen Autofahrer über den nationalen CO₂-Preis einen Aufschlag beim Tanken. Dieser liegt aktuell bei rund 45 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Ab 2027 wird dieses nationale System in das europäische ETS II überführt.
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