2024 - Aktuelle Meldungen

06.02.2026 - Im Jahr 2024 emittierte Deutschland drei Prozent weniger Treibhausgase als 2023. Dies zeigen die Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) am 15. Januar 2026 an die Europäische Kommission übermittelt hat. Insgesamt wurden 2024 in Deutschland rund 650 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 20 Millionen Tonnen weniger als ein Jahr zuvor. Dabei entwickelten sich die einzelnen Sektoren unterschiedlich.
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Weniger Staus, aber längere Standzeiten
05.02.2026 - Zwar sank die Zahl der registrierten Staus auf den deutschen Autobahnen im vergangenen Jahr auf rund 496.000 (2024: 516.000), die Staustunden stiegen jedoch um rund sieben Prozent auf insgesamt 478.000 (2024: 448.000). Das hat der ADAC berechnet. Die Gesamtlänge der Staus lag mit 866.000 Kilometern leicht über dem Vorjahreswert von 859.000 Kilometern.
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Europas Motorradmärkte leiden noch unter 2024
04.02.2026 - Nicht nur in Deutschland waren die Motorradneuzulassungen im vergangenen Jahr stark rückläufig. In den fünf wichtigsten Ländern, die für rund 80 Prozent des Absatzes stehen, wurden 2025 insgesamt 1.002.848 neue Krafträder und -roller über 50 Kubikzentimeter Hubraum verkauft. Das sind fast 150.000 bzw. 12,9 Prozent weniger als 2024. Lediglich Spanien verbuchte nach Angaben des Branchenverbandes ACEM mit 242.580 Neuanmeldungen einen Zuwachs (plus 8,3 Prozent). Deutschland rutschte mit knapp 160.000 Zulassungen von Platz zwei im Vorjahr auf dem vierten Platz. Hauptgrund für die Entwicklung sind die vielen Vorzieheffekte von 2024 aufgrund der neuen Abgasnorm. Gegenüber 2023 blieben die Zahlen im vergangenen Jahr nur minimal zurück.
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Tanken erneut teurer
04.02.2026 - Tanken ist gegenüber der Vorwoche erneut teurer geworden. Benzin der Sorte Super E10 kostete laut ADAC im Schnitt 1,748 Euro je Liter. Das sind 1,2 Cent mehr als vor sieben Tagen. Der Dieselpreis stieg um 2,3 Cent auf im Mittel 1,721 Euro. Teurer als derzeit war Super E10 zuletzt vor knapp einem Jahr, Diesel kostete seit Mitte April 2024 nicht mehr so viel.
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Chery vergrößert sich in Raunheim deutlich
02.02.2026 - Chery, Chinas größter Pkw-Exporteur, baut sein Entwicklungs- und Designzentrum in Raunheim deutlich aus. Die Fläche wird von rund 1100 Quadratmetern auf über 2000 Quadratmeter erweitert. Die Zahl der Mitarbeiter soll im Laufe des Jahres von derzeit 90 um bis zu 140 weitere wachsen. „Nach dem Aufbau unserer Prototypenwerkstatt in Flörsheim 2024 ist die Erweiterung des Standorts Raunheim ein wichtiger Bestandteil unserer europäischen Strategie“, sagt Europa-Chef Jochen Tüting. Der Konzern führt hierzulande gerade die Marken Omoda und Jaecoo ein.
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02.02.2026 - Skoda hat im vergangenen Jahr 1.065.000 Škoda Fahrzeuge produziert, das sind 15 Prozent mehr als 2024 und ist die höchste Zahl seit sechs Jahren. Darüber hinaus wurden mehr als 329.000 Batteriesysteme für die eigenen Elektromodelle und Plug-in-Hybride sowie für andere Baureihen des Volkswagen-Konzerns hergestellt. Dazu kommen noch mehr als 1,03 Millionen Getriebe und über 500.000 Motoren.
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Niu wächst gegen den Markttrend
30.01.2026 - Während der deutsche Markt für Elektroroller, elektrische Leichtkraftroller und Kleinkrafträder von 2024 auf 2025 um 7,4 Prozent schrumpfte, legte Niu für 2025 Rekordzahlen vor. Die chinesische Marke ist heute Marktführer in dem Elektrosegment. Im gesamten deutschen Rollermarkt, inklusive aller Verbrennermarken, erreicht Niu mittlerweile Platz 5. Als wesentlichen Treiber für den Erfolg sieht sie den Neustart beim Vertrieb. Seit 2024 operiert die Marke in Deutschland mit einem Direktvertriebsmodell. (aum)
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Im Rückspiegel 50 Jahre VW Golf GTI: Drei Buchstaben, ein Kult
30.01.2026 - Es ist wohl eine der legendärsten Fehleinschätzungen der Automobilgeschichte: Als Volkswagen den Golf GTI im Jahr 1976 auf den Markt brachte, war lediglich eine Kleinserie von 5000 Exemplaren vorgesehen. Doch schon im ersten Jahr verkauften die Händler mehr als 50.000 Modelle. Die drei Buchstaben – GTI, die Kurzform für Grand Tourisme Injection – wurden für VW zur Erfolgsformel und zu einer Goldgrube. Bis heute, 50 Jahre nach dem Debüt, kletterte die GTI-Produktionszahl auf rund 2,5 Millionen.
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DAT-Report 2026: Mehr Geld für Neuwagen, weniger für Gebrauchte
28.01.2026 - Autofahrer in Deutschland haben 2025 etwa 1000 Euro mehr für einen Neuwagen ausgegeben als noch im Jahr zuvor. Gebrauchtwagen hingegen wurden etwas erschwinglicher. Dies berichtet der Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand (DAT) aus Ostfildern bei Stuttgart im DAT-Report 2026. Für die repräsentative Umfrage wurden von Juli bis Oktober des vergangenen Jahres 2598 private Autokäufer zum Auto-Kauf befragt.
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Deutscher Verkehrsgerichtstag: Wegweiser für die Mobilität von morgen
28.01.2026 - Einmal im Jahr steht das niedersächsische Goslar im Blickpunkt der Verkehrswelt. Denn dann wird die 47.000-Einwohner-Stadt zum wichtigen Impulsgeber für die Mobilität von morgen. Seit 1963 findet dort der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt: Eine mehrtägige Fachkonferenz, bei der Vertreter aus Justiz, Wissenschaft, Verwaltung, Politik sowie Interessensverbänden zusammenkommen, um aktuelle Verkehrsrechts- und Verkehrssicherheitsthemen voranzubringen. In diesem Jahr werden unter anderem Promillegrenzwerte für Fahrradfahrer, die Einführung von „Handy-Blitzern“ sowie der Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen bei der Autoreparatur diskutiert. Die Konferenz läuft vom 28. bis zum 30. Januar.
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Kaum ein Tag ohne Rückrufaktionen der Autohersteller
27.01.2026 - Früher waren Rückrufaktionen der Autohersteller eine absolute Ausnahme. Inzwischen vergeht kaum ein Tag ohne die Meldung, dass ein Anbieter eines oder mehrere Fahrzeugmodelle in die Werkstatt zurückbeordert. Der ADAC hat sich in einer Marktuntersuchung der Frage gewidmet, wie oft diese Rückrufe tatsächlich vorkommen und warum sich die Zahlen im Vergleich zu früher vervielfacht haben.
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Pkw-Flottenmarkt 2025: Stolperstart und starker Schlussspurt
23.01.2026 - Der deutsche Pkw-Flottenmarkt blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2025 zurück. Nach Vorliegen der Dezemberzahlen und der vollständigen Jahresbilanz ergibt sich ein differenziertes Bild, wie die aktuellen Auswertungen von Dataforce zeigen. Nach der Analyse des Marktforschungsunternehmen wuchs der Gesamtmarkt dank eines starken zweiten Halbjahres um 1,4 Prozent, während der Flottenkanal um 4,6 Prozent nachgab. Das klingt nach Rückschritt, ist historisch jedoch eher ein Innehalten auf hohem Niveau. Denn nur in drei Jahren zuvor – 2019, 2023 und 2024 – war das Flottenvolumen überhaupt größer.
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