2030 - Aktuelle Meldungen

29.09.2021 - Rolls-Royce hat heute die Erprobung eines vollelektrischen Modells angekündigt. In Serie gehen soll das Fahrzeug im vierten Quartal 2023. Der Name steht bereits fest: Spectre. Die Tests sollen rund 2,5 Millionen Kilometer umfassen. Zudem kündigte das Unternehmen an, ab 2030 keine Autos mehr mit Verbrennungsmotor zu produzieren oder zu verkaufen.
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29.09.2021 - Hyundai nimmt den Fuß vom Gas. Zumindest was den Schadstoffausstoß der Fahrzeugflotte angeht. Bis 2045 will die koreanische Marke komplett klimaneutral werden. Und das, obwohl die drei SUV im Portfolio zu den Bestsellern gehören. Tuscon, Santa Fe und Kona gehen als Teil- oder Vollzeitelektriker auf die Reise, die Plug-in-Hybride sind dabei allerdings nur eine vorübergehende Erscheinung. Denn bis 2030 will der Hersteller 30 Prozent seiner globalen Verkäufe zu Null-Emissions-Fahrzeugen machen, 2040 sollen es schon 80 Prozent sein.
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23.09.2021 - Die Brummi-Flut steigt weiter: Die LKW-Branche transportiert beinahe viermal so viele Güter wie die Bahn und hat 72,5 Prozent Anteil am deutschen Güterverkehr. Aber auch die CO2-Belastung wächst. Zwar sind die schweren Sattelzüge heute deutlich sparsamer unterwegs und verbrauchen mit 30 Litern auf 100 Kilometer rund ein Viertel weniger als noch vor 15 Jahren. Aber der Absatz nimmt zu. 2020 wurden in der EU 1,71 Millionen Lastwagen verkauft, bei uns ist der Bestand auf 3,4 Millionen gewachsen. Um die Klimaauswirkungen zu reduzieren, setzen Iveco und Shell jetzt auf den Lkw-Betrieb mit LNG und Bio-LNG. 80 Stationen werden hierfür entlang des europäischen Fernstraßennetzes bis 2024 eingerichtet. Liquified Natural Gas wird aus herkömmlichen Erdgas gewonnen, Bio-LNG entsteht in sogenannten Verflüssigern aus Abfällen.
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23.09.2021 - Damit die CO2-Grenzwerte in der EU erreicht werden, müssen schwere Nutzfahrzeuge bis 2030 ihre Emissionen um 30 Prozent reduzieren. Bisher mussten sich Transportunternehmen bei der Reifenwahl zwischen Verschleißresistenz, hohem Laufleistungspotenzial und erstklassiger Kraftstoffeffizienz entscheiden. Mit dem heute vorgestellten Goodyear Fuelmax sollen die CO2-Emissionen von LKWs gegenüber Reifen mit der Energieeffizienzklasse C um zwei Prozent gesenkt werden.
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20.09.2021 - Er hat eine der faszinierendsten Aufgaben in der Branche: Dr. Frank Walliser ist bei Porsche zuständig für die Heckmotor-Ikone 911 und den Mittelmotor-Sportwagen 718, also Boxster und Cayman. Doch während beide Baureihen bislang technisch eng miteinander verzahnt waren, treten sie in Zukunft völlig eigenständig auf, denn der 718 wird zum Elektro-Sportwagen; einen ersten Ausblick darauf hat die Studie Mission R auf der IAA in München gegeben. Jens Meiners, Mitglied der Autoren-Union Mobilität, sprach mit Frank Walliser über die Zukunft der Modelle.
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20.09.2021 - Ohne synthetische Kraftstoffe sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Dieser Auffassung sind übereinstimmend die Referenten des 15. Berliner Automobildialogs, der heute vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) als online-Diskussion ausgerichtet wurde. Da auch ein eventuelles Verbot für Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren nur geringfügige Auswirkungen auf die bis dahin erreichte Flotte an Bestandsfahrzeugen hätte, sei der Ausbau der so genannten E-Fuels dringend erforderlich.
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10.09.2021 - Die automobile Welt steht vor einem großen Wandel, denn die Zeiten da sich Automobilhersteller allein auf die Produktion der Modelle konzentrierten, nähern sich ihrem Ende. Inzwischen hat der Besitz eines Automobils zunehmend seinen Reiz verloren, und die Menschen suchen nach anderen Möglichkeiten, um mobil zu bleiben. „Die Zahl der Automobilisten, die sich dazu entscheiden nicht mehr Besitzer eines Automobils zu sein, steigt vor allem in den Großstädten“, weiß Clothilde Delbos, bei Renault für den Mobilitätsdienstleister Mobilize verantwortlich. „Mit Mobilize bereiten wir die Zukunft der Mobilität vor.“
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10.09.2021 - Die Internationale Automobilausstellung in München, bei der mehr Fahrräder gezeigt werden als Automobile, hat auch ihre Fans. Dazu gehört Ford. Obwohl die Mehrheit der Industrie in diesem Jahr die Messe in München aus ihrem Kalender gestrichen hat, sagt Ford-Deutschlandchef Gunnar Herrmann: „Wir sind hier genau richtig, weil wir neue Ideen haben, weil auch wir neue Wege gehen und weil auch wir die Mobilität von heute und die Zukunft aktiv mitgestalten und darüber sprechen und diskutieren wollen.“
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09.09.2021 - Auf einer Automobilmesse, die von den meisten Automobilproduzenten gemieden wird, schlägt die Stunde der Unternehmen, die meistens im Hintergrund agieren und mit ihren Produkten die Mobilität allerdings maßgebend beeinflussen. Die großen Zulieferer haben der IAA Mobility in München die Treue gehalten und zeigen mit welchen Entwicklungen sie die Mobilität in Zukunft gestalten wollen. Die ist vollelektrisch und autonom. ZF stellt auf der bis Sonntag dauernden Messe sein „Modular eDrive Kit“ vor, mit dem sich die Entwicklungszeit für neue E-Mobile halbieren lassen soll. Hinzu kommt eine neue e-Connect-Lösung, die einen zusätzlichen Allradantrieb ermöglicht und gleichzeitig Energie spart. Die neuen Entwicklungen werden bis Herbst kommenden Jahres auf den Markt kommen.
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08.09.2021 - Die Europäische Kommission hat die Förderung umweltfreundlicher Busse genehmigt. Die technologieneutrale „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ steht damit bereit. Gefördert werden sollen Batterie-, Brennstoffzellen- und Batterieoberleitungsbusse sowie biomethanbetriebene Busse der Fahrzeugklassen M2 und M3, sowie dafür erforderliche Infrastruktur und Machbarkeitsstudien. Die Richtlinie wendet sich gezielt an Verkehrsbetriebe.
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08.09.2021 - Umweltfreundliche Kraftstoffe, die in jedem Verbrennungsmotor eingesetzt werden können und dennoch dem Klima nicht schaden. Was eine Zukunftsvision war, haben das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg und Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) bereits umgesetzt. Mit ihrem marktreifen Verfahren können sie bereits jetzt synthetisches Benzin aus Methanol herstellen, das aus Kohlendioxid (CO2) und „grünem“ Wasserstoff (H2) erzeugt wird – ganz ohne fossile Rohstoffe. Das haben die beiden Partner jetzt dem „e-Fuels-Forum“ im Rahmen seiner Deutschlandtour an der Demonstrationsanlage der TU Bergakademie Freiberg präsentiert.
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07.09.2021 - Der Aufschlag sollte weltweit zu hören sein. München und seine IAA waren den Koreanern nicht genug. Doch immerhin war mit Albert Biermann ein alter Bekannter aus der bayerischen Landeshauptstadt, heute Entwicklungschef beim koreanischen Automobilkonzern Hyundai, dabei, als die Unternehmensspitze ihre Zukunftsvision zum Wasserstoff erläuterte. Und tatsächlich hörte „alle Welt“ zu beim Online-Forum „Hydrogen Wave“, bei dem die Hyundai Motor Group Vision einer weltweiten Wasserstoff-Gesellschaft präsentierte.
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