2035 - Aktuelle Meldungen

Verbrennerverbot gefährdet bereits heute Europas Zukunft
10.06.2022 - Mit dem Mehrheitsbeschluss des EU-Parlaments zum Zulassungsverbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor von 2035 an koppelt sich Europa bereits heute von der für den Klimaschutz unverzichtbaren globalen Dekarbonisierung des Verkehrssektors ab, erklärt heute der Automobilclub von Deutschland (AvD). Zugleich gebe Europa seine weltweite Wettbewerbsfähigkeit bei der Entwicklung alternativer Antriebskonzepte auf. Der AvD beklagt eine schlechte Entscheidung der Parlamentarier für die Bürger Europas, die freie Marktwirtschaft in Europa und den Klimaschutz.
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Ein gewaltiger Schaden für den Klimaschutz
09.06.2022 - Einen vorläufigen Höhepunkt des ideologiegetriebenen Kampfes gegen bezahlbare Automobilität nennt der UNITI-Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen den Beschluss des EU-Parlaments für ein faktisches Neuzulassungsverbot für Verbrenner ab dem Jahr 2035. Vor allem die Entscheidung, CO2-neutrale e-Fuels nicht im Rahmen der CO2-Flottenregulierung anzurechnen, sei sachlich nicht begründbar.
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Zwischenruf: Motorradfahrer dürfen aufatmen
09.06.2022 - Schon bei der Förderprämie für Elektromobilität blieben Motorräder außen vor. Wir wissen jetzt auch warum: Bei den gestern verabschiedeten Zero-Emission-Plänen der EU für 2035 ist nur von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen die Rede. Die motorisierten Zwei- und Dreiräder spielen – wieder einmal – keine Rolle. Darf so mancher Interessent für ein Elektromotorrad über den ersten Punkt noch traurig sein, können alle anderen Anhänger der schönsten Form der Mobilität nun aufatmen. Ja, wir Motorradfahrer dürfen nach aktuellem Stand auch nach 2035 noch Neufahrzeuge mit Verbrennunsgmotor kaufen.
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„Wir brauchen eine Evaluierung“
09.06.2022 - Die Vereinigung der europäischen Automobilhersteller (ACEA) betont, die Industrie stehe voll hinter dem Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2055. Deswegen fördere sie mit großem Elan mit immer neuen Modellen das Elektroauto, stellte Oliver Zispe, ACEA-Präsident und CEO von BMW, heute in seinem Statement zum Beschluss des EU-Parlaments gegen den Verbrennungsmotor fest. Doch angesichts der sich tagtäglich ändernden und unsicheren Lage sei es unmöglich, Regulierungen über dieses Jahrzehnt hinaus zu bewerten.
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Nur noch Gnadenfrist für den Verbrennungsmotor?
08.06.2022 - Die EU-Parlamentarier haben heute bei ihrer Plenarsitzung in Straßburg mit 339 Stimmen gegen 249 Neinstimmen beschlossen, die Autohersteller zu verpflichten, die CO2-Emissionen bis 2035 um 100 Prozent zu senken. Das ist faktisch ein Verbot der Diesel- und Benzinmotoren. Damit haben sie entschieden, dass es bei dem EU-Programm „Fit for 5“ mehr um die Emissionen von Personenwagen vor der eigenen Haustür als um das rasche Verhindern einer Klimaerwärmung geht.
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„Der Hybrid wird kaputtanalysiert“
04.06.2022 - Am Dienstag geht es zur Sache: Dann stimmen die EU-Parlamentarier über ein drohendes Verbot von Verbrennungsmotoren ab. Die Entscheidung dürfte Folgen haben, über die sich die meisten Menschen gar nicht bewusst sind: Im Prinzip steht zur Abstimmung, ob sich weite Teile der Gesellschaft überhaupt noch ein Auto werden leisten können.
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Wir werden alle verfügbaren Technologien brauchen
04.06.2022 - Vor der Entscheidung des EU-Parlaments zu europäischen CO2-Flottengrenzwerten am Dienstag kommender Woche warnen Verbände, Mineralölproduzenten und Autozulieferer noch einmal vor einer einseitigen Festlegung auf Elektromobilität in Europa. Im Vorschlag der EU-Kommission ist das Ziel von minus 100 Prozent CO2-Emissionen der in der EU dann zugelassenen Neuwagenflotte enthalten.
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Mazda-Werke sollen bis 2035 CO2-neutral werden
02.06.2022 - Auch Mazda will bis zum Jahr 2035 alle Werke CO2-neutral stellen. Um das zu erreichen konzentriert sich das Unternehmen auf Energieeinsparungen in der Fahrzeugproduktion, die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Einführung von klimaneutralen Kraftstoffen für den internen Transportbedarf. 15 Jahre später soll dann auch die gesamte Lieferkette klimaneutral funktionieren. (aum)
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VW will MEB-Komponenten an Mahindra liefern
19.05.2022 - Volkswagen wird möglicherweise Komponenten seines Modularen Elektrobaukastens (MEB) an Mahindra & Mahindra liefern. Beide Unternehmen haben eine enstprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die Details der Zusammenarbeit sollen bis Ende des Jahres geklärt werden. Der indische Fahrzeugkonzern wil die Bauteile für seine neue „Born Electric Platform“ nutzen. Dazu gehören der Elektromotor und Komponenten des Batteriesystems sowie die Batteriezellen ausstatten.
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Ford befürwortet Verbrenner-Aus
17.05.2022 - Ford befürwortet, dass ab 2035 in Europa nur noch Elektroautos verkauft werden. Der Fahrzeughersteller hat sich einer entsprechenden Petition von 27 weiteren Unternehmen angeschlossen. Sie fordern von der EU klare Ziele für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, eindeutige Rechtsvorschriften und verbindliche Fahrzeugstandards. Das schließt auch Lieferwagen ein. Nur so läßt sich nach Einschätzung der Unterzeichner das Ziel von null Emissionen bis 2050 erreichen. Die Europäische Union wird im Juni über den zukünftigen Weg bei neuen Fahrzeugen beraten. Ein Beschluss der Mitgliedsstaaten über den vollständigen Wechsel auf Elektromobilität könnte im Herbst gefasst werden. (aum)
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Fahrbericht Genesis GV60: Der Elektro-Athlet
12.05.2022 - Ohne Umwege bewegt sich Genesis, die Premiummarke aus dem Hyundai-Konzern, in Richtung Elektromobilität. Während zahlreiche Unternehmen versuchen, ihren Kunden die neue Art der Mobilität über die Brücke Plug-in-Hybridtechnik schmackhaft zu machen, setzen die Koreaner auf den direkten Wechsel vom Verbrenner zum vollelektrischen Antrieb. Den Auftakt macht jetzt der GV60.
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EU-Verkehrsausschuss ist für die Anrechnung regenerativer Kraftstoffe
29.04.2022 - Im EU-Parlament wird derzeit über die CO2-Flottenregulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verhandelt. Der mitberatende Verkehrsausschuss hat sich nun dafür ausgesprochen, regenerative Kraftstoffe wie e-Fuels innerhalb dieses Systems anzurechnen. „Sie können schnell einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele im Straßenverkehr leisten, denn bei ihrem Einsatz wird kein CO2 aus fossilen Quellen emittiert“, begrüßt Europa-Geschäftsführer Matthias Plötzke von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, das Votum. Die Anrechnung synthetischer Kraftstoffe im Rahmen der CO2-Flottenregulierung sei daher folgerichtig. Zudem ließen sich damit nicht nur Fahrzeuge im Bestand, sondern auch zukünftige Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor klimaneutral bewegen.
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