2035 - Aktuelle Meldungen

06.12.2021 - Ein reiner Elektro-Ansatz in der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie dürfte in den nächsten 20 Jahren zum Verlust von rund einer halben Million Arbeitsplätze führen (netto bis zu 275.000). Zu diesem Ergebnis kommt in Auftrag der europäische Verband der Automobilzulieferer CLEPA. Dabei wurden drei Szenarien untersucht: den gemischten Technologieansatz, den aktuellen reinen EV-Ansatz, der im Fit-for-55-Paket vorgeschlagen wird, und ein EV-Intensivierungsszenario.
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02.12.2021 - An der Börse gibt es eine eiserne Regel, um die Zukunft des Anlagevermögens abzusichern: „Lege nie alle Äpfel in einen Korb“, und offensichtlich verfahren die Verantwortlichen bei Toyota nach diesem Grundsatz, wenn es um die Gestaltung der künftigen Mobilität geht. Statt wie andere Hersteller allein auf batterieelektrische Konzepte zu setzen, planen die Japaner mit unterschiedlichen Technologien, eine umweltverträgliche Modellpalette aufzubauen. Auf dem Kenshiki-Forum in Brüssel stellte das Unternehmen jetzt seine Strategie vor, bei der die drei Antriebstechniken Hybrid, Wasserstoff und batterieelektrische Fahrzeuge die Hauptrollen spielen.
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24.11.2021 - „Der Koalitionsvertrag springt hinsichtlich eines möglichst schnellen industrialisierten Hochlaufs von synthetischen Kraftstoffen, sogenannter e-Fuels, zu kurz.“ Dies stellt Ralf Diemer, Geschäftsführer der e-Fuel-Allianz fest. Zwar würden nicht definierte Quoten für die Schifffahrt und die Luftfahrt unterstützt und breite staatliche Programme für den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft angekündigt, bei den CO2-Flottengrenzwerten für Pkw und Vans bleibe es jedoch vage.
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11.11.2021 - Kia hat heute angekündigt, bis 2045 nahezu CO2-neutral zu sein. So wollen die Koreaner den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß gegenüber dem Niveau von 2019 um 97 Prozent reduzieren. Um die verbleibenden Emissionen auszugleichen, sollen zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden.
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10.11.2021 - Die EU-Kommission will bis 2030 mindestens 55 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einsparen. Ebenso sieht das europäische Klimaschutzprogramm vor, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Dann sind nur noch Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge im Straßenverkehr erlaubt. Gleichzeitig bedeutet es das Aus für Verbrennungsmotoren. Automobilhersteller, die sich nicht an die Flottenziele halten, sollen mit Strafen belegt werden. So lauten die Kommissionspläne zur Umsetzung der verschärften EU-Klimaziele.
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03.11.2021 - Volkswagen, das Wortspiel muss an dieser Stelle einfach sein, gehen die IDeen nicht aus. Nach dem ID 3 und ID 4 folgt nun der ID 5 als elektrisches SUV-Coupé in drei Leistungsstufen und zwei Antriebsvarianten. Mit dem neuen Modell, das im kommenden Jahr zu den Händlern rollt, baut Volkswagen seine Elektropalette weiter aus und näher sich dem Versprechen, bis zum Jahr 2025 mindestens ein E-Mobil in den wesentlichen Segmenten anzubieten. Der letzte Verbrenner soll nach diesen Planungen zwischen 2033 und 2035 von den Bändern rollen.
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12.10.2021 - Honda legt die dritte Generation des SUV HR-V auf. Und wie sollte es anders sein, er kommt Anfang 2022 ausschließlich als Teilzeit-Elektriker zu uns. Aber die Marke, die aufgrund ihres auch Gartenmaschinen und Motorräder umfassendes Portfolios immer noch als der weltgrößte Hersteller von Verbrennungsmotoren gilt, setzt dieses Mal nicht allein auf den Zerknalltreibling. Der HR-V, er ist nach dem CR-V und dem Civic einer von Hondas Bestsellern, bekommt einen Hybridantrieb. Auf die Plug-In-Funktion wird verzichtet, zu teuer und schwer würde der Wagen, sagt Entwicklungsingenieur Ko Yamamoto. So bleibt das 4,34 Meter lange SUV unbeladen unter 1500 Kilogramm und bietet immer noch gut acht Zentner Zuladung. Die Preisliste beginnt bei 30.400 Euro für das Basismodell in der Ausstattungsstufe Elegance.
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07.10.2021 - In den Städten ist Mobilität im wahrsten Wortsinn nicht selten ein Fremdwort, denn der motorisierte mobile Mensch steht statt sich zu bewegen oft im Stau. Und das hat Folgen. Nach Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verursacht der innerstädtische Verkehr rund 40 Prozent der klimaschädlichen Emissionen, die weltweit vom Personenverkehr verursacht werden. Neben der inzwischen wiederbelebten Zuwendung zum Fahrrad als Transportmittel sehen Mobilitätsanbieter eine Antwort auf diese Situation in autonomen Shuttlesystemen mit elektrischen Fahrzeugen.
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29.09.2021 - Hyundai nimmt den Fuß vom Gas. Zumindest was den Schadstoffausstoß der Fahrzeugflotte angeht. Bis 2045 will die koreanische Marke komplett klimaneutral werden. Und das, obwohl die drei SUV im Portfolio zu den Bestsellern gehören. Tuscon, Santa Fe und Kona gehen als Teil- oder Vollzeitelektriker auf die Reise, die Plug-in-Hybride sind dabei allerdings nur eine vorübergehende Erscheinung. Denn bis 2030 will der Hersteller 30 Prozent seiner globalen Verkäufe zu Null-Emissions-Fahrzeugen machen, 2040 sollen es schon 80 Prozent sein.
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12.09.2021 - Gestern haben 25 000 Personen in München anlässlich der IAA mit einer Fahrrad-Sternfahrt und Fußgängerdemo für eine Mobilitätswende demonstriert. Das Bündnis aus ADFC, Attac, BUND, Campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD hatte zu den Protesten aufgerufen.
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06.09.2021 - Hyundai Motor enthüllt auf der IAA Mobility 2021 bis 12. September in München sein Robotaxi-Modell. Dabei handelt es sich um ein autonom fahrendes Fahrzeug der SAE-Stufe 4 auf Basis des Hyundai Ioniq 5, das gemeinsam mit Motional, einem weltweit führenden Unternehmen für fahrerlose Technologien, zusammen entwickelt wurde. Das Fahrzeug wird über Schnittstellen verfügen, die es dem Fahrer und den Fahrgästen ermöglichen, während der Fahrt mit dem Fahrzeug zu interagieren. Motional wird mit dem Robotaxi auf Basis des E-CUV ab 2023 Fahrgäste befördern.
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27.07.2021 - Es ist kein Plädoyer gegen ein grundsätzliches, zukünftiges Verbot gegen den Verbrennungsmotor, der auf Basis fossiler Brennstoffe klimaschädliche Abgase in die Luft bläst. Es geht vielmehr darum, solche Beschlüsse mit Augenmaß zu treffen sowie Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Anderenfalls könnte der Klimaschutz zum Jobkiller missraten, wie der Kölner Stadt-Anzeiger titelte. „Die IG Metall warnt vor einem massiven Arbeitsplatzabbau im Zuge verstärkter Anstrengungen bei Klimaschutz“, berichtete jetzt das Blatt.
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