3 Prozent - Aktuelle Meldungen

Umfrage: Die Mehrheit ist gegen ein Verbrennerverbot
04.07.2022 - Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat Ende Juni die Einstellung der Bevölkerung in Deutschland zu synthetischen Kraftstoffen (e-Fuels), zur Elektromobilität sowie zu weiteren verkehrspolitischen Themen abgefragt. Dabei findet sich für ein EU-Neuzulassungsverbot von Benzinern und Dieselfahrzeugen ab 2035 keine Mehrheit, über das die Kommission nach dem Einspruch der Umweltminister noch einmal beraten soll.
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Das Auto ist ein Pandemie-Gewinner
30.06.2022 - Die Menschen sorgen sich um die Bezahlbarkeit ihrer Mobilität. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Mobilitätsstudie 2022, die Continental heute veröffentlichte. Hohe Inflationsraten und vor allem die gestiegenen Energiepreise drohen die Mobilitätswende in Deutschland auszubremsen. Vor dem Hintergrund der hohen Preise für Strom, Benzin und Dieselkraftstoff hat für eine knappe Mehrheit der Menschen in Deutschland eine umweltfreundliche Mobilität jedoch derzeit keine Priorität.
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Krafträder weiter auf der Überholspur
22.06.2022 - Auch im Mai wurden in Deutschland wieder mehr Krafträder zugelassen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Industrieverband Motorrad meldet 24.201 Neuzulassungen und damit 5,6 Prozent mehr als im Mai 2021. Im bisherigen Jahresverlauf liegt das Marktwachstum mit über 95.600 Neuzulassungen bei 9,3 Prozent.
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Das Auto hat mit der Pandemie dazugewonnen
21.06.2022 - Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht das Auto als wesentlichen Teil ihrer Mobilität und ihres individuellen Lebensraums. Durch die Pandemie gewinnt das eigene Auto sogar zusätzlich an Bedeutung beim eigenen Reise- und Freizeitverhalten. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) hat das Auto seit Beginn der Pandemie häufiger für Fahrten benutzt als zuvor. Das sind Kernergebnisse der Mobilitätsstudie 2022, die das Marktforschungsunternehmen „infas“ im Auftrag von Continental weltweit durchgeführt hat.
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VDA: Es geht jetzt um die Zukunft des Industriestandort Europa
20.06.2022 - Der Ton wird dringlicher und fordernder, wenn der der Verband der Automobilindustrie (VDA) heute seine Erwartungen für dieses Jahr beziffert. Für den deutschen Markt reduziert der Verband seine Prognose von plus fünf auf nur noch plus drei Prozent (2,7 Mio. Pkw). Für den Weltmarkt soll das Volumen bei 70,2 Mio. Einheiten (minus 1 Prozent) liegen, 13 Prozent tiefer als vor Corona (2019) und 17 Prozent unter dem Rekordjahr 2017. VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „Es geht jetzt um die Zukunft des Industriestandort Europa.“
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Der Trend zu alternativen Antrieben hält an
16.06.2022 - Der Trend zu alternativen Antrieben – reinelektrische Autos (BEV). Hybrid, Plug in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas und Wasserstoff – hält an. Bis Ende Mai wurden insgesamt 1.013.417 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, davon 449.345 Pkw oder 44,3 Prozent mit einem alternativen Antrieb (+15,4 Prozent). Auf Neuwagen mit einem Elektroantrieb (BEV, Plug-In, Brennstoffzelle) entfiel mit 24,5 Prozent (+10,4 Prozent) knapp ein Viertel aller Neuzulassungen. BEV allein erreichten einen Anteil von 13,3 Prozent (+29,1 Prozent).
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Das sind die „Wertmeister 2022“
15.06.2022 - Alle Jahre wieder ermitteln Schwacke und „Auto Bild“ die „Wertmeister“. Das sind die Fahrzeuge, die in den nächsten vier Jahren vermutlich am wenigsten Wert verlieren werden. Den prozentual höchsten Restwert hat die V-Klasse von Mercedes-Benz mit 68,3 Prozent. In der zugrunde gelegten Version kostet der Van 101.330 Euro und verliert in vier Jahren bei 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung 32.081 Euro von seinem Neuwert. Beim realen Geldverlust die Nase vorn hat erneut der Dacia Sandero. In der Motorisierung TCe 90 verliert er 5200 Euro von seinem Neupreis von 15.500 Euro. Mit 66,5 Prozent ist er auch Restwertriese in der Kleinwagenklasse.
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Deutsche halten am stärksten am Verbrenner fest
13.06.2022 - In 50 Großstädten fünf europäischer Länder fand eine Befragung von 10.744 Personen heraus, dass die Deutschen sich noch immer nicht vom Elektroauto überzeugen lassen. Der Umstieg auf das reinelektrische Auto fällt Ihnen offenbar schwerer als Menschen anderer Länder. Und sie bleiben ihren Automarken treu, selbst nach negativen Erfahrungen. Doch die Studie fand auch heraus, dass den Marken in Sachen Kundenbindung der Sprit auszugehen droht. Jüngere Kunden empfehlen ihre Automarke seltener weiter.
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Nur noch Gnadenfrist für den Verbrennungsmotor?
08.06.2022 - Die EU-Parlamentarier haben heute bei ihrer Plenarsitzung in Straßburg mit 339 Stimmen gegen 249 Neinstimmen beschlossen, die Autohersteller zu verpflichten, die CO2-Emissionen bis 2035 um 100 Prozent zu senken. Das ist faktisch ein Verbot der Diesel- und Benzinmotoren. Damit haben sie entschieden, dass es bei dem EU-Programm „Fit for 5“ mehr um die Emissionen von Personenwagen vor der eigenen Haustür als um das rasche Verhindern einer Klimaerwärmung geht.
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52,9 Prozent konventionelle Energieträger
08.06.2022 - Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte auch im 1. Quartal 2022 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern gegenüber dem 1. Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen allerdings um acht Prozent und machte einen Anteil von 52,9 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus. Insgesamt wurde im 1. Quartal 2022 in Deutschland 3,7 Prozent mehr Strom ins Netz eingespeist als im 1. Quartal 2021.
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Pkw-Markt bleibt auch im Mai im dicken Minus
03.06.2022 - In Deutschland wurden im Mai 207.200 Pkw neu zugelassen und damit gut zehn Prozent weniger als noch im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Nach den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden somit insgesamt 1,0 Mio. Neufahrzeuge und damit gut neun Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres neu zugelassen. Im Vergleich zum Corona Vorkrisenjahr 2019 wurden im aktuellen Jahresverlauf 33 Prozent weniger Pkw abgesetzt.
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Kommentar: Einfalt statt Vielfalt
03.06.2022 - Es steht Spitz auf Knopf. Am kommenden Dienstag könnte das Europäische Parlament dem Autofahrer und dem Klima den Krieg erklären. Stimmt das Parlament dem Vorschlag der Kommission zu, muss nur noch der Europäischen Rat nicken und fast jeder Autobesitzer kann in derselben Sekunde mehrere Tausend Euro in den Wind schreiben. Wieder werden wir das Haupt senken und dankbar hinnehmen, dass uns nun die gerechte Strafe fürs Autofahren ereilt. Das muss und unser Beitrag zur Rettung des Klimas allemal wert sein, werden uns die Volksvertreter in Brüssel sagen. Viele werden zustimmen. Denn alle sitzen in der Falle, die da oben und wir hier unten.
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