10.12.2019 - Er sieht nicht nur gut aus, er besticht auch die ungewöhnliche Qualitäten: Der Porsche Taycan, der jüngst von einer Jury aus 15 Fachjournalisten zum „German Car of The Year“ gekürt wurde. Und während die Preise bislang bei über 150 000 Euro begannen, so reicht Porsche jetzt mit dem Taycan 4S eine Variante nach, die deutlich erschwinglicher ist: Für das neue Modell werden nur noch 105 607 Euro fällig.
10.12.2019 - Auf dem ehemaligen Fliegerhorst St. Athan der Royal Air Force in Wales hat Aston Martin eine neue Fabrik für den DBX in Betrieb genommen. Die Serienproduktion in vollem Umfang soll im zweiten Quartal 2020 beginnen. Zunächst arbeitet das Werk mit 600 Beschäftigten, später sollen 150 weitere Stellen dazu kommen. (ampnet/jri)
10.12.2019 - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird im Jahr 2019 voraussichtlich einen neuen Tiefststand erreichen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten für den Zeitraum Januar bis September 2019 basiert, dürfte die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr auf etwa 3090 zurückgehen. Das wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Die bisher niedrigste Zahl lag 2017 bei 3180 Unfalltoten. Im vergangenen Jahr sind 3275 Personen auf deutschen Straßen ums Leben gekommen.
10.12.2019 - Lange hatte die amerikanische Art des Motorradreisens etwas ausgesprochen geradlinig Gemütliches an sich. Highways bis zum Horizont, Tempolimit 55 oder 65 mph (88 oder 102 km/h) und fahren bis der Tank leer ist. Dafür eigneten und eignen sich die großen, luftgekühlten V2 mit ihren ruhig stampfenden Stößelstangen wunderbar. Was aber, wenn man die kurvige Highway No 1 in Kalifornien schwungvoll genießen möchte, ein Konvoi von Campervans aber Sicht und freie Fahrt behindern? Oder ein Traktor in der Eifel oder die Familienkutsche im Schwarzwald? Da hilft nur gutes Timing und kräftiger Schub. Genau für solche Fälle bietet Indian nun eine eigenständige Lösung. In Form der Challenger.
09.12.2019 - Vitesco Technologies, die Antriebsparte von Continental, stellt auf dem CTI-Symposium in Berlin (bis 12. Dezember), erstmals eine kosteneffiziente und kompakte Hybridgetriebelösung mit integrierten Elektromotoren (Dedicated Hybrid Transmission, DHT) vor. Diese können beispielsweise für Plug-In-Hybridfahrzeuge (PHEV) eingesetzt werden. Das DHT ist für rein elektrisches Fahren mit bis zu 120 km/h ausgelegt, im Hybridmodus sind bis zu 160 km/h möglich.
08.12.2019 - Peugeot gewinnt im Moment an Oberwasser. Nicht nur, dass der Mutterkonzern PSA nach Opel nun auch Fiat Chrysler im Visier hat und mit einer Fusion zum viertgrößten Autohersteller weltweit aufsteigen würde, sondern die Marke ist auch die erste in Europa, die vollelektrische B-Segment-Batteriefahrzeuge anbietet (der Renault Zoe rangiert eine Klasse darunter). Nach dem e-208 folgt nun mit dem e-2008 auch das erste Elektro-SUV im Segment. Auf ihn sollen zehn Prozent der Verkäufe der komplett neuen Modellgeneration des kleinen Peugeot entfallen. Klein? Die Neuauflage der Baureihe kommt Anfang nächsten Jahres und fällt ganze 14 Zentimeter länger aus als bisher. Der Radstand wuchs um sechs Zentimeter auf 2,60 Meter und das reguläre Kofferraumvolumen um 55 auf 405 Liter. Da ist der 2008 um gut ein halbes Segment gewachsen.
08.12.2019 - Zwischen Baby-Benz und S-Klasse passte vor 35 Jahren gut die Baureihe W124, gern 200er Mercedes genannt. Am 26. November 1984 stellt die Stuttgarter Marke zunächst die neuen Limousinen (W 124) in Sevilla (Spanien) vor. Im Dezember desselben Jahres kommen sie auf den Markt. Ihre Premiere ist ein bis dahin beispielloser Technologiesprung der Motoren- und Karosserieentwicklung in der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz. Später folgen auch T-Modell (1985, S 124), Coupé (1987, C 124), Limousine mit langem Radstand (1989, V 124), Cabriolet (1991, A 124) und ein Fahrgestell für Sonderaufbauten.
06.12.2019 - Audi hat im vergangenen Monat weltweit rund 163.350 Autos (+23,1 Prozent) an Kunden ausgeliefert, so viele wie nie zuvor in einem November. Neben dem starken Wachstum in Europa (+33,0 Prozent), das weiterhin auch auf Vorjahreseffekte zurückzuführen ist, trugen Rekordwerte in den Kernregionen Nordamerika (+17,3 Prozent) und China (+16,8 Prozent) zu dem neuen Bestwert bei. Damit übertrifft das Unternehmen erstmals seit Jahresbeginn auch kumuliert das Vorjahresniveau: Rund 1.669.600 Fahrzeuge (+0,7 Prozent) wurden ausgeliefert.
06.12.2019 - Erstmals hat Mercedes-Benz in einem November beim globalen Absatz die Marke von 200.000 Einheiten übertroffen: 209.058 ausgelieferte Pkw bedeuten ein Plus von 5,3 Prozent. Damit wurde auch im Zeitraum von Januar bis November der Absatz um 1,4 Prozent gesteigert. In der Region Europa wurden im November 82.123 Pkw mit dem Stern ausgeliefert (+0,1 Prozent). Seit Jahresbeginn konnte ein Absatzplus von 0,6 Prozent erreicht werden. Im Kernmarkt Deutschland hat Mercedes-Benz im vergangenen Monat 30.872 Fahrzeuge verkauft (+5,8 Prozent).
05.12.2019 - Die französische Umweltbewegung Extinction Rebellion (XR) hat im Rahmen eines Streiks mehrere tausend Elektro-Tretroller fahrunfähig gemacht. Das meldet der Nachrichtensender N-TV. In Paris, Lyon und Bordeaux seien demnach rund 3600 E-Scooter von den Aktivisten außer Betrieb gesetzt worden. Die Protestbewegung veröffentlichte Fotos von übermalten QR-Codes an den Rollern, die für die Inbetriebnahme per App notwendig sind.
05.12.2019 - Die Zukunft der urbanen Logistik ist nicht zuletzt dank des ständig wachsenden Internethandels elektrisch. Mehr als drei Milliarden Sendungen müssen inzwischen jedes Jahr in Deutschland zu den Kunden gebracht werden, und die Tendenz zeigt weiter nach oben. Dabei ist Geschwindigkeit das oberste Gebot. Die Waren sollen im Idealfall am Tag nach der Bestellung beim Kunden liegen, um danach unter Umständen als Retoure wieder zu Amazon, Zalando und Co zurückgeschickt zu werden. Wenn die Umweltbelastung in den Metropolen also verringert werden soll, ist ein Wechsel zur Elektromobilität in der urbanen Logistik unausweichlich.
05.12.2019 - Meinung sticht Wissenschaft. Das Papier des Umweltbundesamts (UBA) zu Maßnahmen gegen das Auto und den Verkehr ist ein gutes Beispiel dafür. Deswegen können wir der „Süddeutschen Zeitung“ dankbar sein, dass ihr Autor die internen Vorschläge jetzt an die Öffentlichkeit brachte. Zwei Beispiele reichen, um zu zeigen, dass das Amt einer Meinung hinterherläuft, statt sich wissenschaftlich oder doch zumindest rational mit dem Schutz des Klimas zu befassen.