17.02.2023 - Der Genfer Automobilsalon gehörte seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1905 zu den bedeutendsten Veranstaltungen im automobilen Kalender. Doch dann kam Corona, und vor drei Jahren wurde die Messe kurz vor der Eröffnung abgesagt. Die Aussteller durften ihre bereits aufgebauten Stände wieder demontieren und einmotten, was die Veranstalter allerdings nicht hinderte, ihnen die vollen Teilnahmegebühren in Rechnung zu stellen. Seitdem sind alle Versuche, die traditionelle Leistungsschau der Automobilindustrie wiederzubeleben, gescheitert. Oder besser gesagt – fast, denn in diesem Jahr wird die „Geneva International Motor Show“ vom 5. bis 14. Oktober wieder stattfinden – allerdings einige tausend Kilometer weiter östlich in Katar.
17.02.2023 - Porsche hat seine App „Roads“ von Grund auf überarbeitet. Das Herzstück bildet nun der Generator für szenische Routen. Eine Künstliche Intelligenz ermittelt dabei anhand verschiedener Parameter den passende Streckenvorschlag. Dazu gehören unter anderem der Kurvenverlauf, die Topografie, landschaftliche Besonderheiten oder spannende Points of Interest. Ausgehend von seinem Standort kann der Nutzer einen Rundkurs planen oder sich zu einem bestimmten Ziel navigieren lassen – ganz egal, wo auf der Welt er sich befindet.
17.02.2023 - Als Dacia vor 18 Jahren auf den deutschen Markt rollte, stand der rumänische Renault-Ableger allein für eine Eigenschaft: billige Mobilität (Betonung auf billig). Der damals vorgestellte Logan kostete weit weniger als 10.000 Euro, verlangte von seinen Besitzern aber vor allem die Bereitschaft zum Verzicht. Inzwischen hat sich die Marke in der automobilen Hierarchie nach oben gearbeitet und bietet Automobile an, die noch immer zu den preiswertesten Angeboten auf dem Markt gehören, bei Design, Ausstattung und Technik aber deutlich zugelegt haben. Verzicht war gestern. Im kommenden Monat rollt der Jogger nun als erster Hybrid der Marke zu den Händlern.
16.02.2023 - Metzeler wird offizieller Reifenlieferant für die Supermoto-Welt- und Europameisterschaft sowie den Supermoto of Nations. Die Vereinbarung mit dem Sportpromoter Xiem gilt zunächst für die drei Jahre von 2023 bis 2025. Alle Teams und Fahrer in der WM-Kategorie S1GP, der europäischen Klasse S4 und im Nationen-Wettbewerb starten in diesem Zeitraum auf dem Wettbewerbsreifen Metzeler Racetec SM. (aum)
16.02.2023 - Der erste ernsthafte Wintereinbruch hier zu Lande gab den Ausschlag für eine Fahrt mit dem Polestar 2 Long Range Single Motor ins höchstgelegene Dorf Deutschlands. Bei eisigen Temperaturen und schneebedeckter Fahrbahn sollte das Ergebnis der Zusammenarbeit von Volvo und Geely zeigen, ob es sich tatsächlich um ein „Glück verheißendes Automobil“ handelt. So lautet zumindest laut Wikipedia die Übersetzung des Begriffs „Geely“ vom Chinesischen ins Deutsche.
16.02.2023 - Peugeot wird im zweiten Quartal im 3008 und 5008 ein neues 48-Volt-Hybridsystem einführen. Der neu entwickelte 1,2-Liter-Dreizylinder mit 136 PS (100 kW) ersetzt den Puretech 130 EAT8. Er ist an ein ebenfalls neu entwickeltes Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, in dem auch der neun kW (zwölf PS) starke Elektromotor untergebracht ist. Er sorgt für zusätzliches Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und soll so dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 Prozent zu senken. Zudem geht Peugeot davon aus, dass im Stadtverkehr über die Hälfte der Zeit rein elektrisch gefahren werden kann. Ausgegangen wird von einer Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes um 20 Gramm pro Kilometer.
15.02.2023 - Klima, Corona, Krieg in Europa, Inflation und hohe Energiekosten: Die Unternehmensberatung GSR und die Marktforscher von Miios haben jetzt eine Studie vorgelegt, die zeigt, wie sich die augenblicklich angespannte Lage auf das Konsumverhalten und damit auch auf die Verkehrswende auswirkt, insbesondere auf den Umgang mit der Elektromobiltät. Hierfür wurden 1500 fünf Minuten dauernde Interviews geführt.
15.02.2023 - Auch Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) ist von der gestrigen Entscheidung des EU-Parlaments enttäuscht, ab 20235 nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen. Mit dem de facto Verbot von Verbrennungsmotoren werde der hiesigen Automobilindustrie geschadet und der „ruinöse Wettbewerb“ mit ausländischen Anbietern von Elektroautos gefördert. Vor allem aber werde verhindert, dass Pkw im Bestand, die in Europa derzeit zu rund 99 Prozent über einen Verbrennungsmotor verfügen, in die Klimaschutzbemühungen einbezogen werden können. Hier werde die Chance vertan, dass Europa weltweites Vorbild für die Nutzung CO2-neutraler Kraftstoffe werde.
14.02.2023 - Es rauscht im Blätterwald: Jetzt hat auch das EU-Parlament das "Verbrenner-Aus" beschlossen. Eine neue Situation begründet das nicht, von einer Korrektur früherer Entscheidungen ist die EU jedoch noch immer weit entfernt. Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ordnet den Beschluss ein.
14.02.2023 - Während das EU-Parlament wie erwartet das Verbrennerverbot für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 beschlossen hat, hat die Europäische Kommission einen Gesetzesentwurf zur Flottenregulierung für schwere Nutzfahrzeuge vorgelegt. Der Verband der Automobilindustrie hält diesen mit Blick auf die nur unzureichende Lade- und Wasserstoffinfrastruktur für höchst ambitioniert. „Die EU verschärft die CO2-Grenzwerte deutlich, ohne dabei notwendige flankierende Maßnahmen zu verabschieden und damit einen tatsächlich realisierbaren Hochlauf alternativer Antriebe sicherzustellen“, beklagt Verbandspräsidentin Hildegard Müller.
14.02.2023 - Nun ist es beschlossene Sache: Das EU-Parlament hat heute Mittag entscheiden, dass ab 2035 in Europa keine neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden dürfen. Die Entscheidung wurde mit 340 Ja- und 279 Nein-Stimmen getroffen. Bis 2030 sollen zudem die CO2-Emissionen von Neufahrzeugen bereits um rund die Hälfte sinken.
14.02.2023 - Die straßenbezogenen CO2-Emissionen müssen runter. Bis 2030 sollen sie, verglichen mit dem Referenzjahr 1990, um 48 Prozent auf 85 Millionen Tonnen gesenkt werden. Einen besonderen Anteil daran hat der Nutzfahrzeugverkehr. Das PEM (Production Engineering of E-Mobility Components) an der Universität Aachen hat in einer Studie die Möglichkeiten ausgelotet, wann Lastwagen wie am effizientesten unterwegs sind. Wasserstoff, Batterie, Anhänger mit Antriebsachse, synthetische Kraftstoffe oder Oberleitung – die Möglichkeiten zur Schadstoffbegrenzung sind vielfältig und haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind allesamt teuer.