07.08.2020 - Bei einer virtuellen Zusammenkunft hat Seat 60 seiner wichtigsten Zulieferer aus Spanien und Vertretern der heimischen Automobilverbände die zukünftige Strategie zur Stärkung des Zulieferernetzwerks vorgestellt. So soll der Anteil der aus Spanien bezogenen Bauteile für die Autos steigen. Damit will das Unternehmen Lieferketten verkürzen, um sie sowohl zu stärken als auch nachhaltiger zu gestalten. In diesem Zusammenhang arbeitet Seat bereits an einem Analyseplan, um über die aktuell benötigten Bauteile zu entscheiden, die mittelfristig aus dem eigenen Land bezogen werden könnten.
07.08.2020 - Entchromte Karosserie, rote Sportstreifen, drei Buchstaben am Kühlergrill: Der Golf GTI vermittelt immer noch die subtile Aggressivität so gut wie bei seinem ersten Auftritt. Der fand 1976 statt; es war einer kleinen Entwicklungsmannschaft damals gelungen, eine Sonderserie durchzusetzen. Das Konzept übertraf alle Erwartungen, der GTI wurde zum Vorreiter einer Gattung sportlicher Kompaktwagen. Jetzt geht er in die achte Modellgeneration.
07.08.2020 - In der nächsten Woche dreht sich viel um alternative Antriebe. Zunächst einmal stellt Mercedes-Benz aber nach der S- am Montag die neue E-Klasse vor. Das Pendant aus München, die 5er-Baureihe wird mit dem 545e um ein weiteres elektrifiziertes Derivat ergänzt. Unser Autor Jens Meiners ist vorab einen Prototypen gefahren. Mit elektrifizierten und vollelektrischen Ausgaben existierender Modelle setzt auch Peugeot auf eine Strategie der Diversifizierung und Flexibilität. Hyundai hat seine Modellpalette in den vergangenen Jahren bereits zu 75 Prozent elektrifiziert und liegt damit an der Spitze der Industrie. Dabei setzt das Unternehmen auf alle Formen der Elektrifizierung. In der Schweiz starten in diesen Tagen die Wasserstoff-Lkw der Marke. Ehrgeiziges Ziel: Bis zum Jahr 2025 soll die Flotte auf 1600 Trucks steigen.
07.08.2020 - Nachdem sich die weltweiten Fahrzeugmärkte langsam beleben, fährt ZF die Produktionskapazitäten wieder hoch und erwartet für das Gesamtjahr ein positives bereinigtes EBIT. Im ersten Halbjahr 2020 hat das Unternehmen unter schwierigen Bedingungen einen Umsatz von 13,5 Milliarden Euro nach 18,4 Milliarden Euro (minus 27 Prozent) im Vorjahreszeitraum. Durch Reduzierung von Ausgaben und Kosten im Rahmen von mehr als eine Milliarde Euro konnte das bereinigte EBIT bei minus 177 Millionen Euro gehalten werden. Der Nettoverlust betrug 911 Millionen Euro. Seit Mitte vergangenen Jahres hat ZF weltweit 5300 Stellen abgebaut, davon allein 3800 seit Jahresbeginn.
07.08.2020 - Als Vorboten künftiger Elektroautos hat Cadillac gestern in Detroit das Showcar Lyriq präsentiert. Das mächtige SUV gibt zugleich einen Ausblick auf das künftige Markengesicht. Einzelheiten zum Motor wurden nicht genannt, aber die spätere Serienversion soll eine Normreichweite von rund 480 Kilometern und die Batterie eine Kapazität von rund 100 Kilowattstunden (kWh) haben. Zudem verspricht Cadillac für den US-Heimatmarkt freihändige Fahrfunktionen, die um den Spurwechsel erweitert wurden. Autonomes und von außerhalb des Fahrzeugs gesteuertes Einparken ist ebenfalls möglich.
06.08.2020 - Zwischen dem Volkswagen und dem Skoda-Pavillon liegt mitten in der Autostadt in Wolfsburg das Eiscafé „Cool & Creamy“. Bisher bekannt für das hausgemachte Softeis oder Mini-Gugelhupfs für eine kleine Kaffeepause direkt am Wasser der Lagune, wird ab sofort im „Werkstatt-“ und Ausstellungsbereich des Cafés gezeigt, wie zukünftige Mobilitätslösungen rund um den Modularen E-Antrieb-Baukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns aussehen könnten.
05.08.2020 - Hyundai setzt in der i10-Baureihe eins obendrauf. Der Kleinstwagen ist bei uns seit Januar am Start, jetzt tritt er als N-Line an, mit einem 100 PS starken Turbodreizylinder und dezenten Sportattributen. Das Kracherle kommt für 18.316 Euro zu den Händlern.
05.08.2020 - In den vergangenen Wochen ist der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen deutlich gestiegen. Sie sollen mit dazu beitragen, dass Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent senkt. Der Staat unterstützt deshalb den Kauf von E-Autos mit Prämien von bis zu 6000 Euro. Die Autohersteller legen noch einmal bis zu 3000 Euro obendrauf. Zusätzliches Sparpotential birgt die Kfz-Steuer: Bei einer Zulassung bis zum 31. Dezember verzichtet der Fiskus in vielen Fällen für die nächsten zehn Jahre darauf.
05.08.2020 - Wehmut schwingt beim Blick in den Rückspiegel mit, als der Trabi, der andere deutsche Volkswagen, vor nunmehr 30 Jahren auf den Autofriedhof zusteuerte. Am 25. Juli 1990 wurde die Produktion des Trabant 601eingestellt. Dabei hätte der Wagen wenigstens am Anfang das Zeug zu mehr gehabt als zum später belächelten Ossi-Auto. Was in der Bundesrepublik der VW Käfer war, schaffte in der DDR der Kleinwagen aus Plaste und Elaste: er mobilisierte die Massen.
05.08.2020 - Continental hat heute seine Halbjahresbilanz vorgelegt. Umsatz und Ergebnis sind im zweiten Quartal 2020 infolge der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wie erwartet deutlich zurückgegangen. Dennoch entwickelte sich der Zulieferer aus Hannover besser als die Märkte. So lag der Konzernumsatz im zweiten Quartal bei 6,6 Milliarden Euro gegenüber 11,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergab sich ein Rückgang von 40 Prozent. Dem gegenüber steht eine Schrumpfung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um rund 45 Prozent.
04.08.2020 - In diesem Sommer ist vieles anders. Das Coronavirus beeinflusst auch weiterhin die Urlaubsplanung und -möglichkeiten. Das Auto ist als Verkehrsmittel für die Fahrt in die Ferien noch beliebter als sonst. Der aktuelle Sicherheitsvorteil im Vergleich zu Zug und Flug liegt auf der Hand: Im eigenen Wagen gibt es keine Ansteckungsgefahr durch Dritte. Damit die Fahrt in die Ferien auch technisch möglichst sicher und problemlos verläuft, rät die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) vor der Reise zum Urlaubscheck in einer Fachwerkstatt.
04.08.2020 - Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seinen Zwischenbericht für das erste Halbjahr vorgelegt. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,226 Milliarden auf 5,574 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten dennoch einen operativen Gewinn vor Sondereffekten und Steuern in Höhe von 65 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Vorjahr: 7,7 Prozent). Die Schulden stiegen um rund 476 Millionen Euro auf etwas über drei Milliarden Euro.