Altfahrzeuge - Aktuelle Meldungen

Stellantis baut seine Kreislaufwirtschaft aus
13.04.2026 - Stellantis baut sein Wiederverwertungsprogramm Sustainera aus und wird demnächst ein weiteres Fahrzeugabbauzentrum einrichten. Demontagezentren hat der Autokonzern seit 2024 in Turin (Italien) und seit 2025 in Sao Paulo (Brasilien). Dort werden voll funktionsfähige Teile aus Altfahrzeugen gewonnen und als Original-Ersatzteile wiederverwendet. So wurden über 28.600 Motoren wurden auf diese Weise im vergangenen Jahr im Circular Economy Hub in Italien wiederaufbereitet, fast dreimal so viele wie 2024. Das Angebot an wiederaufbereiteten Originalteilen in Europa unfasst unter anderem auch LED-Scheinwerfer, Multimedia-Displays, DPF-Tanks und neue Bremssättel für mehrere Marken.
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Stellantis bietet Ersatzteile bei Ebay an
07.04.2026 - Sustainera, die Geschäftseinheit von Stellantis für nachhaltige und günstigere Aftersales-Produkte, wird künftig auch über einen Ebay-Online-Shop gebrauchte Original-Autoersatzteile anbieten. Sie stammen direkt aus dem Zentrum zur Demontage von Altfahrzeugen im Circular Economy Hub in Mirafiori bei Turin. Der neue Verkaufskanal erweitert das Angebot der Online-Plattform B-Parts, auf der bereits gebrauchte Teile aus Mirafiori verfügbar sind. Damit erhöht sich der Gesamtbestand gebrauchter Teile in Europa auf zwölf Millionen.
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Porsche lenken mit gutem Gewissen
29.09.2025 - Autoteile, die bislang nur im Müllofen endeten, könnten bald wieder im Porsche-Cockpit landen – als Teil des Lenkrads. Gemeinsam mit BASF und dem österreichischen Technologiepartner BEST hat die Sportwagenmarke ein Pilotprojekt abgeschlossen, das komplexe Abfallströme aus Altfahrzeugen zu neuem Leben erweckt.
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Stellantis rettet möglichst viele Teile aus Altfahrzeugen
15.08.2025 - Stellantis hat in Osasco in Brasilien ein Zentrum zur Demontage von verunfallten oder am Ende ihres Lebenszyklus angekommenen Fahrzeugen eingeweiht. Damit ist der Konzern der erste Autohersteller, der eine spezielle Einrichtung für die Demontage von Altfahrzeugen bzw. von beschädigten Fahrzeugen betreibt. Neben der Förderung eines nachhaltigeren Verbrauchsmodells ist das Projekt im Bundesstaat Sao Paulo Teil des globalen Kreislaufwirtschaftsplans von Stellantis. Insgesamt wurden umgerechnet etwa 2,6 Millionen Euro in den Bau des Zentrums investiert, das in den kommenden Jahren voraussichtlich rund 150 neue Arbeitsplätze schaffen wird.
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Renault will Kreislaufwirtschaft im Automobilbau vorantreiben
07.10.2024 - Automobile sind zwar zu 85 Prozent recycelbar, verfügen bislang aber nur über einen Anteil von weniger als 30 Prozent recycelter Materialien. Um die Kreislaufwirtschaft in der Branche weiter voranzutreiben und die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern, hat der Renault-Konzern das Unternehmen „The Future is neutral“ gegründet. Zusätzliche Impulse soll nun der Einstieg des langjährigen Partners Suez gegen. Der weltweit führende Spezialist für Recycling und Abfallverwertung beteiligt sich mit 20 Prozent an dem Unternehmen und investiert dafür 140 Millionen Euro.
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Stellantis schließt den Produktionskreislauf
24.11.2023 - Stellantis hat im Mirafiori-Komplex in Turin seinen „Circular Economy Hub“ eingeweiht. Das Recylingszentrum kümmert sich um die Wiederaufbereitung von Motoren, Getrieben und Hochspannungsbatterien für Elektrofahrzeuge sowie mit der Überholung bzw. Demontage von Fahrzeugen. Schätzungsweise 2,5 Millionen Altteile sollen bis 2025 in die Wiederaufbereitungs- und Recyclingaktivitäten der Anlage einfließen. Bis 2030 wird diese Zahl auf acht Millionen ansteigen.
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Audi geht beim Glasrecycling voran
06.09.2023 - Glas, eines der ältesten Materialien der Welt, lässt sich nahezu unbegrenzt wiederverwenden, wenigstens, wenn die nicht mehr benutzten Behälter in den Recycling-Containern abgelegt werden. Das dort gesammelte Altglas kehrt in einen Kreislauf zurück und beginnt ein neues Leben. Das müsste doch auch bei Autoglas möglich sein, dachten sich die Experten bei Audi und starteten das Projekt „GlassLoop“, mit dem Ziel, einen geschlossenen Materialkreislauf für Autoglas einzuführen. Bislang werden die ausrangierten Autoscheiben zum Beispiel zu Flaschen oder Dämmmaterial verarbeitet.
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Aussuchen, einsteigen und sofort losfahren
20.06.2023 - Opel lädt für Sonnabend, 1. Juli 2023, lädt zum Tag der offenen Tür nach Rüsselsheim ein. Dort findet von 10 bis 15 Uhr der „Family & Friends Day" statt. Das Motto für alle, die sich dabei ein neues Auto zulegen wollen, lautet: aussuchen, Sonderkonditionen nutzen, einsteigen und losfahren.
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Stellantis will Altfahrzeuge recyceln
05.06.2023 - Stellantis und Galloo, ein führendes Unternehmen für Metallwiederverwertung, wollen ein Joint Venture für Altfahrzeug-Recycling gründent. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen will in Zusammenarbeit mit ausgewählten, zugelassenen Aufbereitungseinrichtungen ausgediente Autos vom letzten Besitzer abholen. Die Fahrzeugteile sollen der Wiederverwendung und Wiederaufbereitung zugeführt werden. Der Service soll Ende 2023 anlaufen, zunächst in Frankreich, Belgien und Luxemburg. Später soll auf ganz Europa ausgeweitet werden. Das Joint Venture wird seinen Service auch anderen Autoherstellern anbieten.
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Ratgeber: Das Auto richtig entsorgen
02.11.2022 - Irgendwann schlägt für die meisten Autos die letzte Stunde. Oft setzt ein schwerer Unfall den Wagen irreparabel außer Gefecht oder die anstehende Hauptuntersuchung beim TÜV wurde nicht bestanden und eine Reparatur lohnt sich altersbedingt nicht mehr. Und dann?
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20.09.2021 - Ohne synthetische Kraftstoffe sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Dieser Auffassung sind übereinstimmend die Referenten des 15. Berliner Automobildialogs, der heute vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) als online-Diskussion ausgerichtet wurde. Da auch ein eventuelles Verbot für Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren nur geringfügige Auswirkungen auf die bis dahin erreichte Flotte an Bestandsfahrzeugen hätte, sei der Ausbau der so genannten E-Fuels dringend erforderlich.
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01.11.2020 - „Es ist keine Frage ob die Elektromobilität kommt, es ist die Frage wie genau sie kommt und in welcher Ausprägung.“ Dies ist die Kernaussage von Felix Horch, Wissenschaftler bei der Fraunhofer Gesellschaft in Bremen. Denn so pflegeleicht, ausgereift und nach einigen Anläufen auch sehr sauber moderne Verbrennungsmotoren sind, CO2 pusten sie nach der Zündung des Treibstoff-Luft-Gemischs in den Brennräumen allesamt in die Umwelt. Und damit sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen, so der Forscher.
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