Anteil - Aktuelle Meldungen

19.06.2019 - Im Ausland gibt es den Begriff „German Angst“. Darunter wird – vorsichtig formuliert – eine Zögerlichkeit bei neuen Entwicklungen verstanden, seien sie nun politischer oder gesellschaftlicher Art. Auch eine gewisse Technikfeindlichkeit – oder besser Technikängstlichkeit? – wird Deutschen immer wieder unterstellt. Behindert diese möglicherweise auch den Fortschritt in der Mobilität? Umfragen zufolge sehen mehr Bundesbürger die Risiken als den Nutzen, den etwa Künstliche Intelligenz (KI) im Zusammenspiel mit autonomem Fahren bringen kann.
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19.06.2019 - Der Vorstand der Deutschen Bahn AG hat dem Aufsichtsrat gestern in einer ganztägigen Sondersitzung in Potsdam seine neue Strategie „Starke Schiene“ vorgestellt. Künftig will sich das Unternehmen auf einen konsequenten Ausbau seines Kerngeschäftes konzentrieren. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz erklärte: „Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es im kommenden Jahrzehnt gelingt, massiv Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Deutschland braucht eine starke Schiene: für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für Europa.“
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18.06.2019 - Die Volkswagen AG will mehr Software selbst entwickeln. Dazu fasst der Konzern bis 2025 mehr als 5000 Experten in einer „Car-Software“-Einheit zusammen. Der Eigenanteil an der Softwareentwicklung soll dadurch von heute zehn Prozent auf dann mindestens 60 Prozent wachsen. Künftig soll es konzernweit eine einheitliche Software-Plattform für alle Fahrzeuge des Konzerns geben, bestehend aus dem Betriebssystem „vw.os“ und der Volkswagen Automotive Cloud. Das erste Fahrzeug auf der neuen Software-Plattform wird der ID31 sein.
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17.06.2019 - Mit komplett neuen Produkten will der chinesische Reifenhersteller Triangle eine stärkere Position im europäischen Pkw-Reifen-Ersatzgeschäft einnehmen. Triangle präsentierte sich im vergangenen Jahr erstmals auf der Reifenmesse in Köln und beliefert seit Anfang des Jahres den Handel in Deutschland. Unter den jüngsten Reifenmodellen mit europäisch orientierter Profilgestaltung ist ein in Europa entwickelter Ganzjahresreifen mit dem sich das Unternehmen gute Chancen ausrechnet: der Season X.
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14.06.2019 - Die Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns entwickelten sich im Mai im Vorjahresvergleich rückläufig. Das Minus fiel mit 3,6 Prozent geringer aus als in den vorangegangenen Monaten. Insgesamt nahmen weltweit 918 900 Kunden ihre Fahrzeuge einer Konzernmarke in Empfang. Dabei wurden in einigen europäischen Kernmärkten Zuwächse erzielt, die jedoch die Rückgänge besonders in der Region Asien-Pazifik (minus 9,4 Prozent) nicht kompensieren konnten.
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14.06.2019 - Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI). Treiber der hohen Nachfrage seien die von der Politik formulierten Klimaziele. Allerdings liegt die Quelle des Aufschwungs im Ausland. „Sehr hohe Importzahlen von Lithiumionen-Zellen“ hätten einen enormen Anteil am wachsenden Markt.
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12.06.2019 - Toyota setzt sein Wachstum auf dem deutschen Gewerbekundenmarkt fort. Von Januar bis Mai erzielte das Unternehmen bei den gewerblichen Neuzulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ein Plus von 23,8 Prozent auf 10 097 Einheiten. Damit legte der japanische Hersteller im Flottenmarkt stärker zu als der Gesamtmarkt, der im gleichen Zeitraum eine Steigerung von 19,2 Prozent verzeichnete. Der Marktanteil von Toyota stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent.
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12.06.2019 - Die Volkswagen AG steigt für 900 Millionen Euro beim schwedischen Batteriehersteller Northvolt ein. Ein Teil des Geldes ist für ein geplantes Joint Venture vorgesehen, ein weiterer Teil geht direkt an das Unternehmen. Im Gegenzug erhält Volkswagen rund 20 Prozent der Anteile an Northvolt und einen Sitz im Aufsichtsrat. Im Laufe des Jahres soll ein 50/50-Joint-Venture gegründet werden. Ziel ist der Aufbau einer 16 Gigawattstunden-Batteriezellfertigung im VW-Standort Salzgitter im kommenden Jahr. Die Batterieproduktion für Volkswagen soll dann Ende 2023, Anfang 2024 starten.
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05.06.2019 - Mazda hat im Mai auf dem deutschen Markt um über ein Viertel zugelegt. 5810 Neuzulassungen bedeuten gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 26,8 Prozent, während der Gesamtmarkt im vergangenen Monat um 9,1 Porzent gewachsen ist. Auch im bisherigen Jahresverlauf lag die Absatzsteigerung mit 4,5 Prozent und 29 331 Neufahrzeugen der Marke über dem Marktdurchschnitt. Dabei kommt Mazda mit 50,6 Prozent auf einen außergewöhnlich hohen Privatkundenanteil. Im Gesamtmarkt liegt er bei 36,2 Prozent.
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04.06.2019 - Im Mai kamen mit 332 962 Personenkraftwagen (Pkw) 9,1 Prozent mehr Neuwagen zur Zulassung als im Vorjahresmonat. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden 1,7 Prozent mehr Neuwagen zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anteil der gewerblichen Zulassungen betrug 62,9 Prozent (+12,1 Prozent), der Anteil der privaten lag bei 37,1 Prozent (+4,5 Prozent).
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31.05.2019 - Der Umweltbonus, also die Kaufprämie für Elektroautos, wird nicht – wie von Verkehrsminister Andreas Scheuer kürzlich gefordert – deutlich erhöht, sondern bis Ende 2020 in bisheriger Form verlängert. Das bestätigte jetzt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Prämie beträgt 4000 Euro für reine Elektroautos und 3000 Euro für Plug-in-Hybride, die weniger als 60 000 Euro kosten. Die Mehrzahl bundesdeutscher Autokäufer macht um das Angebot elektrisch angetriebener Autos immer noch einen großen Bogen. EU-weit gesehen liegt die deutsche Förderprämie eher niedrig. Anderswo lassen sich Staaten den E-Anreiz wesentlich mehr kosten – Rumänien bis zu 10 000 Euro. Die USA hingegen planen, der Elektro-Stütze komplett den Garaus zu machen.
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31.05.2019 - Jetzt blühen die Gerüchte wieder. Kaum ist die Aktie des Elektroautobauers Tesla länger im Börsenkeller (Stand 31. Mai: ca. 166 Euro) gibt es Spekulationen, dass Apple Tesla kaufen wolle. Das soll schon einmal so gewesen sein. Angeblich wollte Apple den Elektroautobauer bereits 2013 für 27 Milliarden Dollar übernehmen. So verbreiten es jüngst US-Analysten, die glauben machen wollen, sie könnten das Gras wachsen hören. Was damals wirklich dran war und heute ist, weiß natürlich keiner. Was nichts daran ändert, dass Tesla in einer ultrakritischen Lage steckt.
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