Arbeitsplätze - Aktuelle Meldungen

02.10.2020 - Conti-Chef Elmar Degenhart hat gerade die Existenz von 30.000 Arbeitsplätzen ins Wanken gebracht. Er steht deswegen gewaltig unter Druck – von außen, aus dem Unternehmen und von innen. Niemand möchte jetzt in seiner Haut stecken. Bei diesen Entscheidungen tröstet das dicke Gehalt nicht, sondern nur die Überzeugung, alles gerettet zu haben, was überlebensfähig ist. Zur Situationsbewältigung zählt aber auch die Analyse der Gründe. Und über die sprach er jetzt, ohne die sonst für Zulieferer typische Zurückhaltung.
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02.10.2020 - 30 Jahre deutsche Einheit bedeuten auch 30 Jahre Opel aus Eisenach: Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl fuhr am 5. Oktober 1990 den ersten Opel aus Eisenacher Produktion vom Montageband – einen Opel Vectra 1.6i. Opel war damit eines der ersten Unternehmen, das sich in Ostdeutschland mit dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen engagierte.
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30.09.2020 - Es ist wirklich kümmerlich, welchen Anteil der zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ab 2030 dem Verkehr zugestehen will: gerade mal 14 Prozent. Das berichtet jetzt das in Düsseldorf erscheinende „Handelsblatt“, dem der „Referentenentwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote“ (RED II = Renewable Energies Directive II“) vorliegt. Diese Richtlinie der Europäischen Union trat Ende 2018 in Kraft und muss bis Mitte 2021 von den Mitgliedsländern in nationales Recht umgesetzt werden.
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21.09.2020 - Es wird die Industrie schon nicht überfordern. Da ist sich die EU-Präsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer Rede zur Lage der Union ganz sicher. Natürlich kann die Autobranche nicht nur – wie bisher gefordert – 45 Prozent Kohlendioxid-Emissionen (CO2) einsparen. Sie schafft auch 55 Prozent. Bisher hat sie doch jede Messlatte aus Brüssel locker übersprungen. Da brauchen sich die Chefs und die Vertreter der Branche gar nicht so aufzuregen. Das hysterische Protestgeschrei mit Hinweis auf Arbeitsplätze kennt man ja.
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15.09.2020 - MAN-Chef Andreas Tostmann wirkt nicht wirklich glücklich in der Video-Konferenz der VW-Tochtergesellschaft. Dabei hätte er allen Grund zur Freude. Er verkündet umfangreiche Erneuerungen in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens, verspricht mehr Sicherheit für die Trucker und andere Verkehrsteilnehmer, mehr Komfort und vor allem geringeren Verbrauch. Die Marke soll „digitalisiert“ und wirtschaftlicher werden. Auf der Strecke bleiben dabei allerdings rund 9500 Arbeitsplätze. Vor wenigen Tagen musste er diese unschöne Nachricht verkünden, kein Grund also für Euphorie.
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11.09.2020 - Auch MAN passt seine Strukturen an. Angesichts eines Verlustes von 387 Millionen Euro im ersten Halbjahr und einer nachhaltigeren Unternehmensstrategie denkt der Nutzfahrzeughersteller über den Abbau von bis zu 9500 Arbeitsplätzen nach. „Die Corona-Krise hatte die ohnehin angespannte Ertragssituation des Unternehmens weiter verschlechtert“, heißt es heute in einer Pressemitteilung.
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09.09.2020 - Im Rahmen seiner Umstrukturierungsmaßnahmen will Schaeffler in den kommenden zwei Jahren in Europa rund 4400 Stellen sozialverträglich abbauen. Das im September gestartete Freiwilligenprogramm wird aufgrund der Corona-Erschwernisse von 1300 auf 1900 Stellen ausgeweitet. Davon entfallen 1700 auf Deutschland. Vor dem Hintergrund der weltweiten Entwicklung werden zudem Kapazitäten abgebaut und die lokale Kompetenz einiger Standorte gestärkt.
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28.08.2020 - Landauf, landab dieselben Klagen. Autohändler schimpfen über chaotische Zustände bei ihren örtlichen Kfz-Zulassungsstellen. Der Grund: Oftmals wochenlange Bearbeitungszeiten für die einfachsten Vorgänge wie Neuzulassungen oder Besitzumschreibungen. Die Folge: Verärgerte Kunden, die ihr gerade erworbenes Auto endlich fahren wollen, und Händler, deren vorfinanzierte Ware viel länger auf dem Hof steht, als dies eigentlich notwendig wäre.
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04.08.2020 - Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seinen Zwischenbericht für das erste Halbjahr vorgelegt. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,226 Milliarden auf 5,574 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten dennoch einen operativen Gewinn vor Sondereffekten und Steuern in Höhe von 65 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Vorjahr: 7,7 Prozent). Die Schulden stiegen um rund 476 Millionen Euro auf etwas über drei Milliarden Euro.
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03.08.2020 - Same procedure: Lewis Hamilton (35) und Mercedes-Benz gewinnen den Großen Preis der Formel 1 in Silverstone – zur Abwechslung auf einem platten Reifen. Für den britischen Ausnahmepiloten war es der 87. Grand Prix-Sieg, für den deutschen Automobilhersteller der 106. Und es sieht ganz so aus, als würden Hamilton und die Nobelmarke aus dem Schwabenland in dieser Saison ihren siebten Weltmeisterschaftstitel einfahren. Und danach? Same procedure – sehr wahrscheinlich.
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13.07.2020 - Daimler-Vorstandschef Ola Källenius hatte schon bei der Hauptversammlung am Mittwoch betont, dass das im vergangenen Herbst aufgelegte Sparprogramm verschärft werden müsse. Personalvorstand Wilfried Porth nennt jetzt zwar keine konkreten Zahlen, stellt aber klar, mit den bisher in der Berichterstattung genannten 10.000 oder 15.000 Arbeitsplätzen werde man nicht auskommen.
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05.07.2020 - Gesundheitsschutz ist spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Dabei spielt er schon seit Jahrzehnten auch in Unternehmen eine Rolle. So wird der Gesundheitsschutz bei Audi in diesen Tagen 100 Jahre. Groß gefeiert wird das Jubiläum – Corona-bedingt – nicht.
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