Arbeitsplätze - Aktuelle Meldungen

13.12.2019 - Die Nerven liegen blank bei Ford in Köln. Die Belegschaft sorgt sich um die Zukunft ihrer Marke und bangt um ihre Arbeitsplätze. Tausende Stellen will die Konzernzentrale in Europa streichen. Der Kelch wird auch an Köln nicht vorübergehen. Und jetzt auch noch das: Die Kölner Stadtspitze denkt laut über einen Dienstwagenwechsel nach – von Ford zu einem anderen Hersteller.
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05.12.2019 - Mercedes-Benz Cars nahm jetzt im Rahmen des globalen Batterie-Produktionsverbunds in Thailand die dritte Fertigungsstätte in Betrieb. In der Region Bangkok hat die Mercedes-Benz AG gemeinsam mit den lokalen Partnern Thonburi Automotive Assembly Plant (TAAP) und Thonburi Energy Storage Systems (TESM) insgesamt mehr als 100 Millionen Euro in die Batterieproduktion und eine Werkserweiterung des bestehenden Fahrzeugwerks investiert. Damit bedienen die Partner die Nachfrage nach Elektromobilität und besonders nach Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen in Thailand.
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04.12.2019 - Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, und seine Kollegen, die über das Wohl und Wehe der deutschen Automobilhersteller und -zulieferer zu entscheiden haben, sind um ihre Jobs nicht zu beneiden. Handelskonflikte, Strafzölle, das Brexit-Dilemma, Dieselskandal, Fahrverbote und immer wieder neue Rückrufaktionen machen ihnen zu schaffen. Die Gefahr einer Rezession schwebt über den Unternehmen. Rückläufige Produktions- und Exportzahlen verhageln Bilanzen und Prognosen. Einige Autobosse sind zudem damit beschäftigt, die Scherben wegzuräumen, die ihre Vor- und Vorvorgänger in deren Hochzeiten unter den Teppich gekehrt haben. In dieser kritischen Situation freut man sich über jede gute Nachricht: In Deutschland werden 2019 voraussichtlich so viele Pkw neu zugelassen wie seit dem Abwrackprämienjahr 2009 nicht mehr.
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29.11.2019 - Nach Audi nun auch Daimler: Der Stuttgarter Konzern hat sich mit dem Gesamtbetriebsrat auf Eckpunkte geeinigt, um die Konzernstruktur zu verschlanken und damit Effizienz und Flexibilität zu steigern. Der Konzern wird die natürliche Fluktuation nutzen, um freiwerdende Arbeitsplätze abzubauen. Zudem werden die Möglichkeiten zur Altersteilzeit erweitert und in Deutschland ein Abfindungsprogramm angeboten, um Stellen in der Verwaltung zu reduzieren. In den nächsten zwei Jahren sollen weltweit tausende Stellen wegfallen. Der bei der Ausgliederung der Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars & Vans und Daimler Trucks & Buses vereinbarte Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen in Deutschland bis Ende 2029 bleibt bestehen.
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29.11.2019 - Audi wird in den kommenden fünf Jahren rund 37 Milliarden Euro in die weitere Entwicklung des Unternehmens investieren. Das Geld dient Sachinvestitionen, Forschung und Entwicklung. Zwölf Milliarden Euro sind davon als Vorleistung für die Elektromobilität vorgesehen. Bis 2025 will Audi mehr als 30 elektrifizierte Modelle im Angebot haben – davon 20 voll-elektrisch. Rund 40 Prozent ihres weltweiten Absatzes will die Marke bis dahin mit elektrifizierten Modellen erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt Audi gemeinsam mit Porsche die Premium-Architektur Elektrifizierung (PPE) für große Elektroautos. Für kleinere Fahrzeuge steht der moduare E-Baukasten der Konzernmutter Volkswagen zur Verfügung.
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14.11.2019 - Volkswagen hat heute mit dem Bau seiner Montagelinie für vollelektrische Fahrzeuge der Submarke ID begonnen. Das bestehende US-Werk in Chattanooga wird ab 2022 Produktionsstätte für E-Modelle für Nordamerika. Zusätzlich soll dort eine Montage für Batteriesysteme errichtet werden. Das Unternehmen investiert 800 Millionen US-Dollar (ca. 730 Millionen Euro) in Chattanooga und schafft rund 1000 Arbeitsplätze. Die Fertigung im Bundesstaat Tennessee wird um insgesamt 52 400 Quadratmeter erweitert. 2022 soll die Produktion eines SUV der ID- Familie im Werk beginnen. Zusätzlich soll eine Montage für Batteriesysteme in Chattanooga errichtet werden.
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07.11.2019 - Zwar immer noch langsam, zumindest aber allmählich nimmt die Zahl elektrisch angetriebener Fahrzeuge in Deutschland zu. International sieht es anders aus. „Für das Jahr 2019 rechnet das Center of Automotive Management mit einem weltweiten Absatz von 2,7 Millionen verkauften Elektroautos", weiß Marco Neubold, Leiter Domain Service ZF Aftermarket. Jetzt bietet sein Unternehmen, der weltweit fünftgrößte Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG, Weiterbildungskurse für Mechaniker in freien Werkstätten und für das Servicepersonal vom Fahrzeugflotten an, damit diese den neuen Anforderungen gewachsen sind und gleichzeitig gesetzlichen Vorschriften genügen.
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25.10.2019 - Brose wird ein Werk in Serbien bauen. Im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić wurde in dieser Woche ein Ansiedlungsvertrag unterzeichnet. Der Automobilzulieferer investiert in den kommenden Jahren 180 Millionen Euro und schafft 1100 Arbeitsplätze in Produktion, Entwicklung und Verwaltung. Der Standort liegt in Pancevo nördlich von Belgrad. Auf dem 220 000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht bis 2021 in einer ersten Ausbaustufe eine Fertigungsstätte für Elektromotoren und Antriebe. (ampnet/jri)
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18.10.2019 - Continental hat im US-Bundesstaat Mississippi ein neues Reifenwerk eröffnet. Es befindet sich auf einem rund 405 Hektar großen Gelände in Clinton in der Nähe von Jackson, der Hauptstadt von Mississippi, USA. Im Endausbau entstehen 2500 Arbeitsplätze. Im Werk werden Lkw- und Busreifen für den US-Markt hergestellt. Geplanter Produktionsstart ist Anfang 2020. (ampnet/jri)
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11.10.2019 - Der Countdown läuft. Zum Monatsende will Premier Boris Johnson die Briten aus der Europäischen Staatengemeinschaft (EU) führen. Koste es, was es wolle. Das Damoklesschwert des No-deal-Brexit schwebt über der Wirtschaft in Großbritannien, in Deutschland und in den anderen Staaten der EU. Während sich viele inzwischen lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende wünschen, mahnt die europäische Automobilbranche: „Die Auswirkungen eines No-Deal-Szenario werden gravierend sein.“ Von Kosten in Milliardenhöhe und Arbeitsplatzverlusten ist die Rede.
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10.10.2019 - Der Automobilzulieferer Schaeffler wird bis zu 1300 weitere Stellen in Deutschland streichen. Medienberichten zufolge werde Schaeffler die Arbeitsplätze im Rahmen von einvernehmlichen Altersteilzeit-Maßnahmen, Abfindungen und Vorruheständen abbauen. Bereits im März hatte Schaeffler den Abbau von Stellen in der Industriesparte bekannt gegeben. Von den insgesamt 900 Stellen sollen 700 in Deutschland eingespart werden. (ampnet/deg)
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08.10.2019 - Sunstar Engineering hat einen Produktionsstandort in Rain am Lech eröffnet. Das 4700 Quadratmeter große Werk wird Kleb- und Dichtstoffe für die Automobilindustrie produzieren und weiterentwickeln. Neben den Produktionsanlagen entstehen in Rain am Lech auch ein Entwicklungs- und Kundentestzentrum. Die Investitionen belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Es entstehen etwa 50 Arbeitsplätze. (ampnet/jri)
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