VDA: 410.000 gestrichene Stellen sind ein Extremszenario
Die aus der IAB-Studie im NPM-Zwischenbericht ermittelten Zahlen zum Stellenabbau hält der VDA-Geschäftsführer für ein unrealistisches „Extremszenario“. Nach der Studie sollen bis zum Jahr 2030 410.000 Stellen in der gesamten Volkswirtschaft wegfallen. Als deutlich realistischer stuft Scheel die im Zwischenbericht erwähnte Elab-Studie, die von 79.000 bis 88.000 gestrichenen Stellen bis zum Jahr 2030 ausgeht.
Bis zum Jahr 2023 werde das Angebot elektrifizierter Fahrzeuge verdreifacht, viele Produktionsstandorte für E-Autos und Batterietechnik im Deutschland würden ihre Fertigung in Kürze aufnehmen, so Scheels Begründung. Es sei die „gemeinsame Verantwortung von Induistrie, Gewerkschaften und Politik, durch geeignete Maßnahmen Qualifizierung zu förden“, um negative Arbeitsplatzeffekte gering zu halten. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 13.01.2020
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