12.01.2021 - Skoda hat auch im vergangenen Jahr wieder die Millionen-Marke beim Absatz übersprungen. Coronabedingt verkaufte das Unternehmen mit 1.004.800 Fahrzeugen allerdings über 230.000 Einheiten weniger als 2019. In Europa stieg der Marktanteil bei Verkaufsrückgängen zwischen 15,7 Prozent (Zentraleuropa) und 20,8 Prozent (Osteuropa ohne Russland) dennoch auf 5,4 Prozent. In Westeuropa lieferte Skoda 434.500 Fahrzeuge (minus 16,5 Prozent) aus.
12.01.2021 - Mit 82.802 neu zugelassenen Elektro-Pkw im Dezember hat sich der Absatz in Deutschland gegenüber dem Vorjahresmonat laut Kraftfahrt-Bundesamt versiebenfacht (+629 Prozent). Auch der Elektroanteil am Pkw-Gesamtmarkt erreichte mit 26,6 Prozent einen neuen Höchstwert. Damit lag der Anteil von E-Pkw erstmals über dem von Diesel-Pkw (inkl. Mild-Hybride), der zum Jahresende 2020 26,2 Prozent betrug. In 2020 erreichten die E-Pkw einen Marktanteil von 13,5 Prozent, es wurden insgesamt 394.943 E-Pkw neu zugelassen (+263 Prozent ggü. Vorjahr).
12.01.2021 - Porsche ist bislang recht gut durch die Corona-Krise gekommen. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller lieferte im vergangenen Jahr weltweit 272.162 Fahrzeuge aus. Das sind lediglich drei Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Am stärksten nachgefragt war der Cayenne mit 92.860 Einheiten (plus ein Prozent). Der Porsche 911 kam auf 34.328 Auslieferungen, und von den 718er-Modellen wurden 21.784 Stück verkauft. Auf die Elektro-Sportlimousine Taycan entfielen 20.015 Einheiten.
12.01.2021 - In einem von der Covid-Pandemie geprägten Umfeld hat die Renault Gruppe 2020 weltweit 2,95 (2.949.849 Millionen) Fahrzeuge verkauft, 21,3 Prozent weniger als 2018 mit 3.753.723 Zulassungen. Mit 115.888 verkauften elektrischen Fahrzeugen und einem Zuwachs von über 100 Prozent bestätigt die Marke Renault ihre Position als stärkste E-Auto-Marke in Europa. Der Renault ZOE war mit erstmals über 100.000 Zulassungen (plus 114 Prozent) das bestverkaufte E-Auto.
11.01.2021 - MG, Teil des chinesischen Autokonzerns SAIC, ist die am schnellsten wachsende Automarke in Großbritannien. 18.415 verkaufte Fahrzeuge im vergangenen Jahr bedeuten ein Wachstum von 41 Prozent gegenüber 2019. Gut ein Drittel davon sind Plug-in-Hybride und reine Elektroautos. Der Marktanteil verdoppelte sich auf 1,15 Prozent, ein Wert den in Deutschland beispielsweise Nissan erreicht. Das Vertriebsnetz umfasst mittlerweile 120 Händler. In diesem Jahr will MG mit dem kompakten SUV ZS als Plug-in-Hybrid und als EV auch nach Deutschland kommen. (ampnet/jri)
08.01.2021 - Der VW Golf war auch 2020 wieder Europas beliebtestes Auto. Laut Volkswagen wurden rund 312.000 Fahrzeuge ausgeliefert. In Deutschland kam das Modell auf rund 133.900 Neuzulassungen und belegte hier ebenfalls Platz eins. Mit Tiguan und Passat besetzte VW auf dem heimischen Markt alle drei Spitzenplätze der Zulassungsstatistik. (ampnet/jri)
08.01.2021 - In den USA ist alles ein bisschen größer, und deshalb kommt der neue Jeep Grand Cherokee mit dem Zusatz „L“ auf den Markt. Wobei der Buchstabe durchaus programmatisch zu verstehen ist, weil bei den amerikanischen Kunden inzwischen SUVs mit Platz für sechs bis sieben Menschen besonders beliebt sind, was sich in eine Länge von 5,20 Metern für die fünfte Generation des Luxus-Geländewagens übersetzt. Damit übertrifft der Grand Cherokee seinen Vorgänger um satte 40 Zentimeter und schafft Platz für eine dritte Sitzreihe. Aus dem Indianer ist so der große Häuptling der Jeep-Modelle geworden.
08.01.2021 - Auch wenn im zurückliegenden Monat mit 311.394 Neuzulassungen ein Wachstum von 9,9 Prozent gegenüber Dezember 2019 registriert wurde, war 2020 ein schlechtes Autojahr. Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet für das gerade beendete Jahr einen Rückgang der Neuwagenverkäufe um fast ein Fünftel (19,1 Prozent) auf 2,9 Millionen Fahrzeuge. 62,8 Prozent (minus 22,4 Prozent) der Autos wurden gewerblich und 37,1 Prozent (-13,0 %) privat zugelassen.
06.01.2021 - Die Zahl der verkauften Elektroautos in Deutschland war trotz eines rund 20-prozentigen Rückgangs der Pkw-Neuzulassungen so hoch wie noch nie. Ihr Absatz legte mit 394.940 Fahrzeugen gegenüber 2019 um das Dreifache (plus 206 Prozent) zu. 13,5 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Pkw hatten damit einen elektrischen Antrieb, zu denen das Kraftfahrt-Bundesamt auch Plug-in-Hybride zählt. Besonders hohe Anteile weisen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Berlin und Baden-Württemberg mit über 16 Prozent auf. Der Anteil am Pkw-Gesamtbestand wuchs von 0,5 auf 1,2 Prozent.
06.01.2021 - Der chinesische Autobauer Xpeng kommt nach Europa. Die ersten 100 Einheiten des kompakten Elektro-SUVs G3 wurden per Schiff in Norwegen angeliefert. Das Fahrzeug soll eine Reichweite von rund 450 Kilometern (nach WLTP) haben. Nach eigenen Angaben verkaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr 27.041 Einheiten des G3 und der Sportlimousine P7, davon über ein Fünftel allein im Dezember. Gegegnüber dem Vorjahr stieg der Gesamtabsatz damit um 112 Prozent. Seit August ist Xpeng außerdem an der Börse.
06.01.2021 - Liebe Leser,
ist es Ihnen im letzten Jahr aufgefallen? Im Ringen um die Zukunft der Mobilität rücken die Einschläge näher. Das Auto wird als Störfaktor behandelt, Industriemanager scheinen mit einem Fuß im Gefängnis zu stehen. Eine im Halbdunkel vorbereitete massive Verschärfung der Straßenverkehrsordnung scheitert lediglich an der Inkompetenz der Beamten. Und technologische Wunschvorstellungen werden zum Dogma erhoben.
05.01.2021 - Was braucht es, um in der Kleinwagenklasse beim Kunden Punkte zu sammeln? Der Anspruch des Autofahrers ist auch in diesem Segment in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Deshalb müssen Formen und Proportionen stimmen, Sicherheit und Konnektivität sich auf dem Stand der Technik bewegen und das Raumangebot sowie das Transportvermögen muss angemessen sein. Dann wäre da noch der Preis. Aber offensichtlich akzeptieren Käufer auch höhere Summen, wenn Komfort und Qualität appetitlich angerichtet werden. Hyundai spielt in der Klasse erfolgreich mit. Der i20, im August 2020 gerade in der dritten Generation erschienen, erfüllt augenscheinlich viele der Forderungen.