Biokraftstoff - Aktuelle Meldungen

Höhere THG-Quote für erneuerbare Kraftstoffe gefordert
24.02.2026 - Der Bundestag beschäftigt sich morgen in erster Lesung mit dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). In einem gemeinsamen Positionspapier fordern unter anderem Verbände der Kraftstoffbranche Nachbesserungen. So sollen höhere Mindestmengenquoten, flexiblere Marktbedingungen und weniger regulatorische Schlupflöcher mehr Planungssicherheit für die Unternehmen bringen und damit den Markthochlauf für erneuerbare Kraftstoffe fördern.
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THG-Gesetz: Bundesrat fordert Nachbesserungen
02.02.2026 - Der Bundesrat hat sich für einige Änderungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (TGH) ausgesprochen. So setzt sich die Länderkammer unter anderem für höhere Mindestmengenquoten von erneuerbaren Kraftstoffen nicht-biogenen Ursprungs wie e-Fuels oder Wasserstoff ein. Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, begrüßt dies zwar, hält aber auch vorgeschlagenen Mengen für nicht ambitioniert genug. Das reiche immer noch nicht, um ausreichende Anreize für eine „Kraftstoffwende“ zu schaffen, so Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn, zumal sich für einen Änderungsantrag zur Erhöhung der Obergrenze für Biokraftstoffe (erzeugt aus Anbaubiomasse) im Gremium keine Mehrheit fand. Der Bundesrat teilt jedoch die Forderung von Uniti, den gesetzlich vorgegebenen Emissionsminderungspfad über das Jahr 2040 fortzuschreiben. (aum)
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Verbände fordern ambitioniertere Quoten für strombasierte Kraftstoffe
21.11.2025 - Verbände der Verkehrs- und Energiebranche, darunter UNITI, ADAC und ZDK, schlagen Alarm: Der aktuelle Arbeitsstand der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) in deutsches Recht gehe nicht weit genug, um die Transformation des Kraftstoffmarkts voranzutreiben. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Organisationen deutlich höhere Quoten für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO), als im Entwurf des „Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote“ vorgesehen.
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Mazdas CO2-Abscheideverfahren im ersten Praxiseinsatz
19.11.2025 - Nachdem Mazda das System Ende Oktober auf der Japan Mobility Show im Konzeptfahrzeug Vision X Coupé vorgestellt hat, hat sich das neue CO2-Abscheideverfahren erstmals auch in der Praxis bewährt. Ein mit der „Mazda Mobile Carbon Capture”-Technologie ausgestatteter 3er hat an einem vierstündigen Rennen der Super-Taikyu-Serie auf dem Fuji International Speedway in Japan teilgenommen. Dabei wurde das Fahrzeug mit dem klimafreundlichen Dieselkraftstoff HVO 100 betrieben, um die CO2-Bilanz weiter zu verbessern.
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Das Ziel für die Flotte der Servicefahrzeuge: Netto-Null-Bilanz
13.10.2025 - In Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Namenspartner Petronas hatte sich das Team 2022 zum Ziel gesetzt, bei seiner Flotte der Renn- und Marketing-Lkw mit Verbrennungsmotoren in Europa zu reduzieren. Ziel ist eine Netto-Null-Bilanz. Dafür erhöhte des Team den Anteil an HVO100-Kraftstoffen, einem Drop-in-Biokraftstoff der zweiten Generation mit einer im Vergleich zum Standarddiesel Reduzierung der Emissionen um 81 Prozent. Bisheriges Ergebnis der Aktion: fast 1200 t weniger CO₂-Ausstoß.
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ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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Uniti: Vorschlag zur Lkw-Mautbefreiung greift zu kurz
02.07.2025 - Die EU-Kommission hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der es den Mitgliedsstaaten ermöglichen soll, die Mautbefreiung von emissionsfreien Lkw auf nationaler Ebene bis 2031 zu verlängern. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand greift der Vorschlag deutlich zu kurz. Er sei nicht geeignet, „die Defossilisierung des Straßengüterverkehrs spürbar voranzubringen“.
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ZDK fordert Weichenstellung für klimafreundliche Kraftstoffe
22.05.2025 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert die Bundesregierung auf, den Einsatz regenerativer Kraftstoffe auch im Straßenverkehr durch praktikable und markttaugliche Lösungen voranzubringen. „Der nach wie vor schleppende Hochlauf der Elektrofahrzeuge wird nicht ausreichen, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen“, sagt ZDK-Präsident Arne Joswig. „Für eine maximale und wirksame CO2-Reduktion brauchen wir alle verfügbaren Optionen – dazu gehören alternative Kraftstoffe wie e-Fuels, Biokraftstoffe oder Wasserstoff.“
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Mahle forscht in Brasilien an Biomobilität
22.05.2025 - Mahle feiert das einjährige Bestehen seines Globalen Biomobilitätszentrums, das im Technologie-Zentrum des Konzerns in Jundiai in Brasilien, angesiedelt ist. Die Einrichtung hat mittlerweile acht Entwicklungsprojekte in Partnerschaft mit Kunden und Forschungsinstituten in Brasilien zu Biokraftstoffen und Biomaterialien gestartet. Darüber hinaus beobachtet das Institut Trends und staatliche Maßnahmen zum weltweiten Einsatz von Biokraftstoffen und hat einen Wissenstransfer nach Nordamerika und Asien gestartet. „Nachhaltige Kraftstoffe müssen schnell und global in die breite Anwendung kommen, damit der Klimawandel gebremst werden kann“, betont Mahle-Vorsitzender Arnd Franz. Der Konzern setze sich für Technologievielfalt ein und nutze alle verfügbaren Hebel, um eine schnelle und effektive Dekarbonisierung des Mobilitätssektors zu erreichen.
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Uniti fordert ambitionierte Kraftstoffwende
15.05.2025 - Der Expertenrat für Klimafragen hat heute den Prüfbericht zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das vergangene Jahr vorgelegt. Der CO2-Ausstoß im Verkehrssektor hat demnach die Zielvorgaben überschritten. Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, mahnt daher von der neuen Bundesregierung „eine ambitionierte Wende weg von fossilen hin zu erneuerbaren Kraftstoffen im Verkehr“ an.
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Stellantis verträgt HVO-Diesel
11.11.2024 - Alle neuen Pkw-Dieselmodelle und leichten Nutzfahrzeuge von Stellantis können mit dem alternativen Kraftstoff HVO aus hydriertem Pflanzenöl betrieben werden. Das teilte das Unternehmen mit. Zu den Konzernmarken gehören unter anderem Citroën, Fiat, Peugeot und Opel.
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Top Ten bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
02.09.2024 - Am Freitag startet ein Bündnis der Branche der Erneuerbaren Energien die „Initiative Klimabetrug stoppen“. Sie soll gegen den Betrug mit Emissions-Reduktionen bei gefälschten Projekten und fälschlich als fortschrittlich deklarierte Biokraftstoffe angehen. Aber beruht die deutsche Treibhausgasquote (THG) von rund 300 Euro pro Jahr und Elektroauto nicht sowieso auf einem staatlich sanktionierten Selbstbetrug? Schließlich emittiert ein Elektroauto erst nach rund einem Jahrzehnt Betrieb weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner. Dem E-Bürger bringt THG aber jetzt Geld und der Industrie billige Emissionsrechte. Das ist legal, aber auch legitim?
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