Braunschweig - Aktuelle Meldungen

05.10.2020 - In Deutschland scheinen die Autobauer das Tal der Tränen allmählich zu verlassen. Im September stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen nach acht Minusmonaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum erstmals wieder um acht Prozent auf 265.227 Einheiten. E-Autos boomen. Trotzdem wird die Branche das Corona-Jahr 2020 auf einem historisch niedrigen Niveau abschließen. Über den Berg ist sie noch lange nicht.
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01.10.2020 - Anke Kaysser-Pyzalla tritt am 1. Oktober 2020 ihr Amt als Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an. Die Werkstoffwissenschaftlerin und Ingenieurin wurde vom Senat einstimmig für eine Amtsperiode von fünf Jahren gewählt. In ihrer neuen Funktion folgt sie auf Pascale Ehrenfreund, die das DLR seit August 2015 fünf Jahre führte.
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01.10.2020 - Zum großen Bruder Touareg fehlen dem Volkswagen Tiguan mit seinen 4,51 Metern Länge genau noch 30 Zentimeter. Aber die Ähnlichkeit ist unverkennbar. Vor der A-Säule trägt der Tiguan nun ein ähnliches Gesicht mit breitem Grill und schmalen LED-Scheinwerfern. Doch die wesentlichen Veränderungen spielen sich unter dem Blech ab, geprägt von der neuesten Elektronik-Generation, überarbeiteten Motoren und zwei Neuerscheinungen im Markt: der starke e-Hybrid mit 245 PS (180 kW) Systemleistung und das noch stärkere E-Modell mit 320 PS (235 kW) .
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24.09.2020 - Der Ex-VW-Manager Prof. Dr. Martin Winterkorn muss sich vor der Justiz nicht nur wegen Betrugs, sondern nun auch wegen Marktmanipulation verantworten. Das geht aus Medienberichten am heutigen Donnerstag hervor. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Anleger vorsätzlich zu spät über die illegalen Abschalteinrichtungen und das steigende finanzielle Risiko informiert zu haben. Der Fall wird vor dem Braunschweiger Landgericht verhandelt. Zusammen mit vier weiteren Personen sitzt Winterkorn außerdem wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs auf der Anklagebank.
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10.09.2020 - Das Landgericht Braunschweig hat gestern die Klage der Staatsanwaltschaft gegen den früheren Volkswagen-Chef Martin Winterkorn zugelassen. Dem Manager wird Betrug vorgeworfen. Der heute 73-Jährige soll von der Abgasmanipulation bei Dieselmotoren gewusst haben und somit Käufer bewusst getäuscht haben. Es geht um illiegale Abschalteinrichtungen, mit denen der Schadstoffausstoß von Fahrzeugen auf dem Prüfstand geschönt worden ist. Mit Winterkorn sind vier weitere ehemalige Manager des Unternehmens angeklagt. Wann der Prozess eröffnet wird steht noch nicht fest. (ampnet/jri)
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01.09.2020 - Frank-Michael Czarnetzki (52) verantwortet ab heute das Truck-&-Bus-Geschäft bei der 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG. Er berichtet in seiner neuen Funktion an Jens Legenbauer, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Leasing. Diese Maßnahme ist eine Folge der Verschmelzung von MAN Financial Services mit Volkswagen Leasing.
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01.07.2020 - In der Dieselaffäre beim Volkswagen-Konzern hat es neuerliche Durchsuchungen gegeben. Wie die „Wirtschaftswoche“ meldet, sind dieses Mal Mitarbeiter des Zulieferers Continental in den Fokus gerückt. Auch weitere Büros von Volkswagen sollen in diesem Zusammenhang durchsucht worden sein. Laut Staatsanwaltschaft Hannover handelt es sich bei den Ermittlungen gegen neun Continental-Mitarbeiter um einen Ableger des Verfahrens, das die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits gegen VW-Beschäftigte führt. Das Technologie-Unternehmen aus Hannover bestreitet eine Mitverantwortung an der 2015 öffentlich gewordenen Manipulation von Abgassoftware bei Volkswagen. (ampnet/jri)
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30.06.2020 - In den deutschen Volkswagen-Werken soll morgen die Kurzarbeit beendet werden. Dazu zählen die Standorte Braunschweig, Chemnitz, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück, Salzgitter und Wolfsburg. In Dresden und Zwickau war bereits vor längerer Zeit die Kurzarbeit beendet worden. Durch die Öffnung der Autohäuser und die Angebote zur Verkaufsförderung habe sich die Auftragslage nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie zuletzt wieder positiv entwickelt, teilte das Unternehmen mit. Da die weitere Covid-19-Entwicklung schwer abzuschätzen ist, behält sich Volkswagen aber neuerliche Einschränkungen vor.
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10.06.2020 - Volkswagen Financial Services hat den ersten vollständig digitalen Verkaufsprozess im deutschen Autohandel entwickelt. Kernbestandteile des neuen Prozesses sind eine digitale Legitimation, in der Daten automatisch eingelesen und somit ohne Übertragungsfehler weiterverarbeitet werden, sowie der digitale Vertragsabschluss, der nur eine einzige digitale Unterschrift statt wie bislang 14 Unterschriften des Kunden erforderlich macht.
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08.06.2020 - Ralf Brandstätter (51) wird zum 1. Juli neuer VW-Markenvorstand. Das gab heute der Aufsichtsrat bekannt. Konzernchef Dr. Herbert Diess gibt damit einen Posten ab, behält beim weltgrößten Autobauer aber die Gesamtverantwortung für Volkswagen Pkw und die Markengruppe Volumen.
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26.05.2020 - Armin Villinger (58) wird zum 1. Juni Generalbevollmächtigter von Volkswagen-Leasing. Er folgt auf Knut Krösche (51), der zur Volkswagen AG wechselt. Ebenfalls zum 1. Juni 2020 wird auch die Position des Geschäftsführers Back-Office, zuständig für den Finanzbereich von Volkswagen Leasing, neu besetzt. Hendrik Eggers (52) wird Nachfolger von Silke Finger. Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen-Leasing bleibt Jens Legenbauer.
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19.05.2020 - Gegen eine Geldauflage von neun Millionen Euro wird kein Strafverfahren gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch einleiten. Im Zusammenhang mit der Dieselaffäre hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen die beiden Spitzenmanager erhoben. Ihnen war vorgeworfen worden, von der Manipulation der Abgassoftware in den USA gewusst zu haben, ohne die Aktionäre frühzeitig zu informieren. Die Rechtsanwälte seitens Volkswagen hatten diesem Vorwurf widersprochen. Die Anleger seien rechtzeitig ins Bild gesetzt worden. Die Dimension der Affäre sei erst nach und nach sichtbar geworden. Diese Einschätzung vertritt auch Volkswagen selbst. Der Konzern will Medienberichten zufolge daher die Geldauflage von 4,5 Millionen Euro pro Kopf auch selbst übernehmen. Mit der Zahlung wird es kein Gerichtsverfahren geben.
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