China - Aktuelle Meldungen

04.06.2020 - Es war eine lange Abschiedsrunde, doch jetzt hat Bentley endgültig den Stecker gezogen: Die Ära der berühmten 6,75-Liter-Maschine neigt sich unerbittlich ihrem Ende zu. Nach knapp 62 Jahren und 36.000 produzierten Einheiten werden jetzt die letzten Motoren der L-Serie in einer Sonderedition des Bentley Mulsanne verbaut. Die Sonderserie zeichnet sich durch allerhand Flitterwerk aus, darunter stilisierte Ventildeckel auf den Luftausströmern am Armaturenbrett.
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02.06.2020 - Wolfgang Bartels (46) wird zum 1. Juli 2020 Chief Compliance Officer bei der Daimler AG. Er übernimmt damit auch die Leitung des Bereichs Compliance. Bartels tritt die Nachfolge von Olaf Schick an, der zum 1. Juli 2020 Chief Financial Officer bei Daimler Greater China wird.
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29.05.2020 - Die Groupe Renault kündigte heute im Rahmen der Vorstellung der Jahreszahlen das erwartet massive Programm zur Kostenreduzierung an. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen seine Fixkosten um mehr als zwei Milliarden Euro reduzieren. Mit dem Projekt will Renault das Unternehmen in Frankreich rund um die strategischen Geschäftsfelder Elektrofahrzeuge, leichte Nutzfahrzeuge, Kreislaufwirtschaft und Innovationen mit hoher Wertschöpfung aufstellen. 4600 Stellen in Frankreich sind fallen bei den Restrukturierungen im Verlauf des Drei-Jahres-Programms weg, außerdem 10.000 Stellen im Ausland.
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28.05.2020 - Nissan macht Schluss mit seinen ambitionierten Expansionsplänen und wird Standorte und damit auch Überkapazitäten abbauen. 20 Prozent weniger Einheiten wollen die Japaner bis 2023 produzieren. Die Zahl der Modelle schrumpft von 69 auf 55. Die Werksauslastung soll im gleichen Zug auf 80 Prozent ansteigen. Der härteste Einschnitt ist die geplante Schließung des Werks in Barcelona, die eine Abkehr von Europa bedeutet.
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27.05.2020 - Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi wird ihre Aufgaben künftig aufteilen. Leitlinie der Zusammenarbeit ist das sogenannte „Leader-Follower”-Prinzip für Fahrzeuge und Technologien, um mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Pro Fahrzeugsegment sollen ein „Mutterfahrzeug” (Leader-Car) und „Schwesterfahrzeuge” für die anderen beiden Partner vom leitenden Unternehmen des Projekts entwickelt werden. Die Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen wird fortgeführt.
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27.05.2020 - Seitdem das Corona-Virus die Welt als Geisel genommen hat, sucht die global aufgestellte Industrie nach neuen Strategien, um so etwas wie eine neue Normalität zu entwickeln. Die international vernetzte Automobilindustrie trifft die Pandemie dabei zu einem denkbar ungünstigen Moment. Die Zahl der weltweit abgesetzten Fahrzeuge ging schon vor dem Ausbruch von Covid-19 deutlich zurück und verringerte sich von 93,7 Millionen verkauften Modellen im Jahr 2018 auf 89,5 Millionen Fahrzeuge im vergangenen Jahr. Hinzu kommen noch verschärfte Abgasvorschriften, die neuen Antriebstechnologien, die Digitalisierung und die Überkapazitäten.
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27.05.2020 - Die Vespa ist nicht nur eine italienische Legende, sondern auch eine Designikone. Immer wieder wird der populäre Motorroller kopiert. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat der Piaggio-Konzern über 50 Verfahren gegen Nachahmer gewonnen. Nun wurde erneut erfolgreich gegen ein Plagiat aus China vorgegangen, das im vergangenen Herbst auf der Mailänder Motorradmesse EICMA zu sehen gewesen war. Das Amt für geistiges Eigentum der Europäischen Union (EUIPO) gab Piaggio Recht und erklärte das vom chinesischen Unternehmen eingetragene „Geschmacksmuster“ für ungültig. Das Fahrzeug stelle einen unrechtmäßigen Versuch dar, die typischen Stilelemente der Vespa Primavera zu kopieren, heißt es. (ampnet/jri)
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22.05.2020 - Jetta, die neue Marke von Volkswagen in China, ist erfolgreich gestartet. Im vergangenen Monat wurden 13.500 Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Marktanteil von rund einem Prozent auf dem größten Automobilmarkt der Welt. Damit hat Jetta eine der besten Startphasen neuer Automobilmarken in China erreicht. Von Januar bis April wurden rund 38.000 Autos der Marke verkauft. Wegen der Covid-19-Pandemie wächst in China der Wunsch nach einem eigenen Fahrzeug. Viele Menschen möchten die erhöhte Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Sharing-Angeboten meiden.
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15.05.2020 - Der chinesische Automobilhersteller BYD hat angekündigt, seine Elektrolimousine Han EV auch nach Europa zu bringen. Die Limousine, die in Konkurrenz zum Model 3 von Tesla stehen könnte, soll eine Normreichweite von rund 600 Kilometern haben und in vier Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Der Han EV soll Ende nächsten Monats zunächst in China auf den Markt kommen. Für Europa, wenn es denn tatsächlich so weit kommt, wird ein Preis irgendwo zwischen 45.000 Euro und 55.000 Euro angepeilt. (ampnet/jri)
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14.05.2020 - Der japanische Autohersteller Mazda hat die Absatz- und Finanzergebnisse für das am 31. März 2020 abgeschlossene Geschäftsjahr bekanntgegeben. Im Zeitraum April 2019 bis März 2020 verkaufte der japanische Automobilhersteller weltweit rund 1.419.000 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Covid-19-Pandemie hat den Fahrzeugabsatz des Unternehmens in den meisten Regionen erheblich beeinträchtigt.
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14.05.2020 - DB Schenker befördert derzeit verstärkt Testkits zur Diagnose von Covid-19. Die Lieferungen werden im Auftrag medizinischer Unternehmen durchgeführt und gehen an öffentliche Einrichtungen sowie Privatfirmen weltweit. Ein Beispiel hierfür ist der Transport einiger hunderttausend Testkits für den koreanischen Hersteller SD Biosensor. Die Schnelltests zur Identifikation von Antikörpern werden insbesondere in Länder gebracht, in denen die Anzahl infizierter Menschen besonders hoch ist.
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14.05.2020 - Was den Berlinern der Flughafen, den Hamburgern die Philharmonie, den Kölnern die Oper und den Schwaben das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21, das ist den Bürgern der Bayer-Metropole Leverkusen gegenüber von Köln die Autobahnbrücke am Rheinkilometer 701,4. Doch während sich in Berlin, Hamburg und anderswo ein Ende mit Schrecken abzeichnet, droht den Leverkusenern ein Schrecken ohne Ende. Statt – wie geplant – in absehbarer Zeit rückt die Fertigstellung der neuen Rheinquerung als Ersatz für die baufällig gewordene alte Brücke in weite Ferne.
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