Corona - Aktuelle Meldungen

Mehr Fahrgäste in Bus und Bahn
08.04.2024 - Die Zahl der Fahrgäste, die im vergangenen Jahr mit Bussen und Bahnen im Nah- und Fernverkehr unterwegs waren, ist gegenüber 2022 um sieben Prozent gestiegen. Dazu trug nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) unter anderem das im 2023 eingeführte Deutschland-Ticket bei, aber auch der Bevölkerungszuwachs und rund 300.000 Menschen. Bereits 2022 waren unter anderem aufgrund des Neun-Euro-Tickets, das im Sommer 2022 für drei Monate erhältlich war, die Fahrgastzahlen gestiegen. Dennoch nutzten 2023 mit fast 10,9 Milliarden Fahrgäste noch immer knapp acht Prozent weniger Menschen den Bahn- und Bus-Linienverkehr als vor Beginn der Corona-Pandemie 2019.
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Pedelecs haben jetzt das klassische Fahrrad überholt
13.03.2024 - Der viel beschworene Markteinbruch ist ausgeblieben: Zwar blieb die deutsche Fahrradindustrie im vergangenen Jahr leicht hinter den Corona-Rekorden zurück, aber die Lust am Fahrrad ist in Deutschland ungebrochen und bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. 2023 wurden außerdem erstmals mehr Pedelecs als Fahrräder ohne E-Unterstützung verkauft – 2,1 Millionen Stück gegenüber 1,9 Millionen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt.
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SBB schreibt wieder schwarze Zahlen
11.03.2024 - Erstmals seit 2019 hat die SBB im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das Unternehmen heute bekanntgab, wurden im Schnitt täglich 1,32 Millionen Personen befördert. Das ist Rekord. 2022 waren es 1,16 Millionen Fahrgäste gewesen. Mehr Zugreisende bedeutet mehr Umsatz. Im Fernverkehr führte dies nach Verlusten im Vorjahr zu einem positiven Jahresabschluss. Zusammen mit den Einnahmen der SBB Immobilien und der Energiesparte ergibt das nach dem Vorjahresverlust einen Gewinn von 267 Millionen Schweizer Franken (knapp 279 Millionen Euro), wobei der Güterverkehr trotz verbessertem Ergebnis in der Verlustzone blieb.
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Mehr Verkehrs- als Drogentote
27.02.2024 - Im vergangenen Jahr sind 2830 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das sind 1,5 Prozent bzw. 42 Personen mehr als 2022. Damit starben erneut mehr Menschen durch Verkehrsunfälle als beispielsweise durch Drogen.
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Vorschau: Wenig zum jubeln auf dem Jubiläums-Salon
23.02.2024 - In der kommenden Woche öffnet der Genfer Auto-Salon erstmal wieder seit dem Corona-Lockdown seine Tore. Zum 100-Jährigen Jubliäum sieht das Aussteller-Angebot allerdings mager aus. Als einziger Autobauer aus Europa ist die Renault-Gruppe mit den Marken Renault und Dacia am Lac Leman. Außerdem noch das US-Elektro-Startup Lucid sowie die beiden chinesischen Hersteller MG und BYD. Walther Wuttke ist dennoch vor Ort, berichtet über die Premieren, Neuheiten und Trends.
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Angespannte Lage auf dem Fahrradmarkt
08.02.2024 - Die Fahrradbranche startet mit gemischten Gefühlen in das neue Jahr. Volle Lager trüben nach dem Corona-Boom die Stimmung der Händler, während sich Käufer über Preisnachlässe freuen dürfen. Dennoch bleibt die Branche einigermaßen optimistisch, berichtet der Pressedienst Fahrrad, denn rund ein Viertel der Deutschen kann sich laut Fahrradmonitor des Bundesverkehrsministeriums vorstellen, 2024 ein Fahrrad zu kaufen.
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427.000 Stunden Stillstand
06.02.2024 - Die Dauer der Staus auf deutschen Autobahnen im vergangenen Jahr hat sich auf 427.000 Stunden summiert. Das sind knapp 30 Prozent mehr als 2022, aber noch deutlich weniger als im Voro-Corona-Jahr 2019. Die Wochentage mit den meisten Stunden Stillstand waren der Mittwoch und der Donnerstag mit jeweils durchschnittlich rund 1500 Staustunden.
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Gut einen Fünftel der Starts entfiel auf Inlandsflüge
04.01.2024 - Innerdeutsche Flüge machen inzwischen einen geringeren Teil am Flugverkehr in Deutschland aus als im Vor-Corona-Jahr 2019 – gemessen an der Zahl der Flüge als auch an der der Passagiere. Von Januar bis Oktober 2023 startete nach Angabern des Statitischen Bundesamtes gut ein Fünftel (20,6 Prozent) aller rund 715.500 Flüge von einem der deutschen Hauptverkehrsflughäfen mit einem innerdeutschen Ziel. 11,4 Prozent der insgesamt 84,3 Millionen Flugreisenden waren im selben Zeitraum zu einem Ziel innerhalb Deutschlands unterwegs.
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KSR wieder unter Eigenverwaltung
20.12.2023 - Das Amtsgericht Krems an der Donau hat das Fremdverwaltungsverfahren der österreichischen KSR Group heute aufgehoben und den Sanierungsplan genehmigt. Zuvor hat die Gläubigerversammlung den geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen zugestimmt. Die Geschäftsführung des Zweiradimporteurs und -herstellers kann nach dreieinhalb Monaten ab sofort wieder eigenständig handeln. Am Firmensitz In Gedersdorf werden über 140 Arbeitsplätze erhalten. Die Zahl der Mitarbeiter stabilisiert sich damit nach Angaben des Unternehmens auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.
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Caravaning-Zukunft: Gelassen nach vorne blicken
11.12.2023 - Auch wenn sich die Anzeichen mehren, dass die Lust auf Caravaning bei manch einem nachlässt, blickt der Branchenverband CIVD eher gelassen in die Zukunft. Die vergangenen drei Jahre, in denen ein Rekord nach dem anderen eingestellt wurde, hätten von einem Sondereffekt durch die Corona-Pandemie profitiert, so der Geschäftsführer des Caravaning Industrieverbands Daniel Onggowinarso. Mittlerweile habe sich das Kaufverhalten wieder normalisiert und auch die Lieferzeiten hätten wieder eine zumutbare Dauer erreicht. Wer ein maßgeschneidertes Wohnmobil kauft, muss kaum mehr als vier Monate darauf warten, Caravans können noch schneller bereitgestellt werden.
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Voraussichtlich weniger Verkehrstote in 2023
11.12.2023 - In Deutschland wird es 2023 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) voraussichtlich weniger Verkehrstote als im Vorjahr geben. Auf Basis vorliegender Daten für den Zeitraum von Januar bis September 2023 wird die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen gegenüber dem Jahr 2022 um knapp 40 auf rund 2750 Getötete sinken (2022: 2788 Getötete). Damit läge die Zahl zwar noch über dem historischen Tiefststand von 2562 Getöteten im Jahr 2021, aber deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019, als noch 3046 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen.
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Klimaschädliche Kondensstreifen lassen sich vermeiden
10.12.2023 - Kondensstreifen, die die Sonne „abschatten“ und damit das Klima beeinflussen, lassen sich vermeiden. Zu diesem Ergebnis kam des Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Maastricht Upper Area Control Centre (MUAC) von Eurocontrol. Die Forscher nutzten die Phase der geringen Flugbewegungen während der Corona-Pandemie für Analysen im oberen Luftraum über Nordwestdeutschland und den Benelux-Staaten und fanden heraus, dass sich langlebige Kondensstreifen durch geringe Veränderung der Flughöhe vermeiden lassen. Das Verfahren ist ein wichtiger Schritt, um langfristig die Klimawirkung des Luftverkehrs deutlich zu verringern. (aum)
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