03.06.2020 - Der Handel mit gebrauchten Elektroautos birgt ein bisher kaum beachtetes Risiko: die Batterie. Aufgrund fehlender Informationen zum Zustand lässt sich der Restwert von E-Autos nicht zuverlässig einschätzen, mit negativen Auswirkungen auf den Preis des Gebrauchten. Die Autovista mit ihren Marken Autovista, Eurotax, Glass‘s und Schwacke sowie der TÜV Rheinland und die Batterieexperten von Twaice schlagen dafür einen Zustandsbericht für die Batterie vor, einen „Battery Health Report“.
02.06.2020 - Die technischen Anforderungen an Fahrzeug und Infrastruktur für eine reibungslose, zuverlässige und sichere Funktion im Verkehr sind vielfältig. Normen sind daher eine wesentliche Grundlage für eine gemeinsame technologische Entwicklung. In der jetzt veröffentlichten Roadmap „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ sowie im White Paper „Handlungsempfehlungen zur Typgenehmigung und Zertifizierung für eine vernetzte und automatisierte Mobilität“ zeigt jetzt die Arbeitsgruppe 6 der Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) die Themen auf, die dafür angegangen werden müssen.
28.05.2020 - Corona verschafft Zweiradhändlern ein Konjunkturprogramm. Infektionsferne Mobilität ohne Bus und Bahn findet viele Freunde, auch weniger trainierte. Die entscheiden sich gern für ein Pedelec, ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung beim Treten. Wer nicht allein mit Muskelkraft fährt, sollte bedenken, dass es anderen Verkehrsteilnehmern schwerfällt, ein normales Rad von der motorunterstützten Variante zu unterscheiden. Doch bei falsch eingeschätzten Geschwindigkeiten kann es schnell zu einem Unfall kommen. Dann stellt sich die Frage nach dem richtigen Versicherungsschutz.
28.05.2020 - Verkehrsmittel wie Flugzeuge und Züge sind die Grundlagen der modernen Massenmobilität. Gleichzeitig stehen sie im Verdacht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu begünstigen. Doch wie verbreiten sich Viren-Partikel in Fahrgastkabinen tatsächlich? Und welchen Einfluss hat dabei die Belüftung? Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird dies zurzeit untersucht. Die Erkenntnisse können helfen, die Herausforderungen an die Mobilität in Zeiten der Corona-Krise besser zu verstehen und damit zu Lösungsansätzen beizutragen.
27.05.2020 - Der Automobilclub ADAC hat fünf Wohnmobil-Konzepte der 3,5-Tonnen-Klasse auf ihre Zuladungskapazitäten untersucht. Dabei wurde das Gewicht einer vierköpfigen Modellfamilie zusammen mit ihrem Reisegepäck mit insgesamt 475 Kilo angesetzt. Innerhalb der fünf Klassen gibt es teils deutliche Unterschiede - und um manche Modelle nutzen zu dürfen, muss die Modellfamilie bei ihrem Gepäck kräftig abspecken.
27.05.2020 - Im neuen Honda Jazz kommen neu entwickelte Sitze zum Einsatz, die über einen stabilisierenden Rahmen und eine unterstützende Auflagenstruktur in Sitzfläche und Rückenlehne verfügen. Diese ersetzt die S-förmige Federung aus dem Vorgängermodell und sorgt dafür, dass die Sitzfläche breiter gestaltet und mit 30 Millimeter dickeren und flexibleren Polstern ausgerüstet werden konnte.
26.05.2020 - In Zeiten der Corona-Krise zeichnet sich der Trend ab, die Ferien in Deutschland - vor allem beim Camping - zu verbringen. Derzeit sind in den meisten Bundesländern nur autarke Wohnmobile zugelassen, da die Sanitäranlagen vor Ort noch geschlossen bleiben. Das Wohnmobil sollte also über eine eigene Küche, WC, Dusche und Frisch- und Abwassertanks an Bord verfügen.
26.05.2020 - Die Zeiten sind hart für die CNG-Modelle der Hersteller, jener überschaubaren Gruppe von Automobilen, die von CNG (Compressed Natural Gas), also Erdgas, angetrieben werden. Dank niedrigerer Besteuerung kostet ein Kilogramm CNG an den Zapfsäulen in Deutschland aktuell zwischen 1,12 und 1,15 Euro. Zurzeit aber liegt der Benzinpreis teilweise sogar darunter. Dafür ist die Energiedichte von Erdgas höher, mit 4,1 Kilogramm kommt etwa der Seat Arona TGI 100 Kilometer weit. 23.020 Euro kostet er in der Ausstattung Xcellence mit einem modifiziertem Einliter-Dreizylinder-Benziner, der 90 PS (66 kW) leistet.
25.05.2020 - „Die ich rief, die Geister Werd’ ich nun nicht los.“ So wie Goethes Zauberlehrling mag sich auch der eine oder andere Chef der internationalen Automobilindustrie fühlen. Gerät den Top-Managern der Dieselskandal, der im September 2015 mit Volkswagen seinen unrühmlichen Anfang nahm, möglicherweise außer Kontrolle? Das wäre schlecht für das Ansehen der Hersteller, um das es ohnehin nicht zum Besten bestellt ist, und schlecht für die Akzeptanz eines Motors, ohne den die ambitionierten nationalen und europäischen Klimaschutzziele noch lange nicht zu erreichen sein werden.
24.05.2020 - Schon heute wird diskutiert, wie wir künftig Auto fahren werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass autonome Fahrzeuge den Fahrer entlasten und er sich während der Fahrt anderen Tätigkeiten widmen kann. Die Szenarien räumen ihm dabei mehr Bewegungsfreiheit im Auto ein. Für den ADAC bedeutet das aber auch, dass völlig neue Konzepte für Gurte, Airbags und Sitze entwickelt werden müssen, um für die entsprechende Sicherheit zu sorgen.
23.05.2020 - Die Radfahrer haben jeden Grund zum Jubeln. Corona, so mancher städtische Verkehrsplaner und die Großstadtmedien liefern den Grund dafür: Wegen des Lockdowns fahren weniger Autos. Was für eine Chance für Radler. Das passende Wort dafür heißt „Popup-Radwege“. Stadtverwaltungen lassen plötzlich Autospuren für Radfahrer freisperren. Das passt so schön zur allgemein reklamierten Verkehrswende: Autos raus aus der Innenstadt, Radfahrer rein.
23.05.2020 - Ein klarer blauer Himmel ohne Kondensstreifen und leere Straßen – eine typische Situation während des Corona-Lockdowns. Der Verkehr, vor allem der Flugverkehr und die Industrieproduktion wurden durch die Covid19-Pandemie weltweit heruntergefahren. Und noch immer sind in Europa weniger Flugzeuge und Autos unterwegs als vor der Krise. Die Luftverschmutzung ist um 20 bis 40 Prozent zurückgegangen, und die der Luftfahrt sogar um 85 Prozent, wodurch die Atmosphäre deutlich geringer mit Schadstoffen aus Verkehr und Industrie belastet ist.