26.10.2023 - Stellantis will mit rund 1,5 Milliarden Euro bei Leapmotor einsteigen. Dafür würde der Konzern etwa 20 Prozent der Anteile am chinesischen Autohersteller bekommen. Die Vereinbarung sieht auch die Gründung eines Joint Ventrures vor, das den Export und die mögliche Produktion außerhalb Chinas übernimmt. Stellantis soll 51 Prozent an Leapmotor International halten. (aum)
24.10.2023 - Auf EU-Ebene laufen derzeit Verhandlungen zur zukünftigen Regulierung von CO2-Emissionen von neuen Pkw und Lastwagen. Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, setzt sich dafür ein, diese Emissionen zukünftig über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu betrachten. Sie wurde im Auftrag von Uniti von Frontier Economics erstellt hat. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Klimawirksamkeit einer Antriebstechnologie vom Einzelfall abhängt. Es komme nicht nur auf die Schadstoffemissionen aus dem Auspuff an, sondern auch auf Faktoren wie den CO2-Abdruck der Herstellung, die Fahrzeuggröße oder die Nutzungsdauer. Je nach Fall kann sich somit ein Fahrzeug mit batterieelektrischem Antrieb oder eines mit einem Verbrennungsmotor als vorteilhafter bezüglich der CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus erweisen.
24.10.2023 - Bei Stellantis spielen die leichten Nutzfahrzeuge eine ständig wachsende Rolle und erreichen ein Drittel des Nettoumsatzes des europäisch-amerikanischen Automobilkonzerns. Insgesamt 1,6 Millionen Transporter setzt das Unternehmen pro Jahr ab. Bis zum Jahr 2030 soll sich dieser Wert verdoppeln, und gleichzeitig soll der Anteil der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge auf 40 Prozent steigen. Die Einnahmen aus dem Serviceaktivitäten sollen auf fünf Milliarden Euro steigen. Die Nutzfahrzeugaktivitäten werden dafür in Zukunft in der neuen Einheit „Pro One“ zusammengefasst.
22.10.2023 - Eine aktuelle Studie des Stromversorgers Eon zeigt, wie sich die Bedürfnisse von E-Autofahrerinnen und -fahrern verändert haben und welche Trends in Zukunft wichtig werden. Ein Ergebnis: Der Klimaschutz und die im Vergleich zum Verbrenner günstigeren Energiekosten sind mit jeweils 57 Prozent Zustimmung die mit Abstand wichtigsten Gründe für die E-Mobilität. Bei den über 65-Jährigen geben sogar zwei Drittel den Umweltaspekt als wichtigsten Grund an, bei den Fahrern unter 30 steht hingegen vor allem der Fahrspaß im Vordergrund (66 Prozent).
20.10.2023 - Die internationalen Automobilmärkte haben nach Berechnungen des VDA in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 mehrheitlich einen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Die Wachstumsraten seien auf den meisten Märkten positiv, auch wenn sich die kumulierten Zahlen bis zum Jahresende noch etwas abschmelzen dürften. Gründe dafür seien neben einer gedämpften Nachfrage die geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten sowie die anhaltend hohen Energie- und Verbraucherpreise.
19.10.2023 - Das Kühlkonzept des Elektromotors SCT (Superior Continuous Torque) von Mahle ist mit dem renommierten „Top-Innovator Award 2023“ des Verbands der europäischen Automobilzulieferer (CLEPA) ausgezeichnet worden. Der Stuttgarter Technologiekonzern siegte in der Kategorie „Green“. Die neuartige Ölkühlung sorgt dafür, dass der Traktionsmotor unbegrenzt lange mit hoher Leistung arbeiten kann. Dadurch steigt die Leistungsfähigkeit von elektrischen Pkw und Nutzfahrzeugen deutlich.
19.10.2023 -
Autofahrer, die in Rheinland-Pfalz zum Tanken fahren, müssen dafür deutschlandweit derzeit am wenigsten bezahlen. Besonders teuer ist Kraftstoff derzeit hingegen in Hamburg und in Brandenburg. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ADAC. Günstigstes Bundesland für Benzin ist demnach Rheinland-Pfalz, gleichauf mit dem Saarland: Für einen Liter Super E10 muss man aktuell in beiden Ländern im Schnitt 1,795 Euro bezahlen. Kraftfahrer in Hamburg müssen am tiefsten in die Tasche greifen. Ein Liter Super E10 dort im Schnitt 1,859 Euro und damit 6,4 Cent mehr.
16.10.2023 - Allen Bekehrungs- und Überzeugungsanstrengungen zum Trotz hat sich an einer Zahl in den vergangenen Jahren nichts verändert: Alle einschlägigen Untersuchungen – und diese Woche auch die vom Institut Allensbach für den Verband der Automobilindustrie – kommen zu denselben Faustformeln: Erstens: Drei von vier Autofahrern halten ihr Fahrzeug für unverzichtbar und zweitens: Die Städter können sich einen Verzicht aufs Auto eher erlauben als die Menschen auf dem Land. Die müssen selbst für ihre Mobilität sorgen. Dafür gibt es zu oft nur die Straße.
12.10.2023 - Die Deutschen sind grundsätzlich interessiert, auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität einen persönlichen Beitrag zu leisten. Bei den Möglichkeiten sehen sie aber starke Unterschiede, je nachdem, ob sie in urbanen oder ländlichen Gegenden leben. Das sind zwei zentrale Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Gefragt wurde nach Mobilitätsverhalten, Mobilitätspräferenzen sowie der Einstellung zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten und Technologien.
11.10.2023 - Im Rahmen ihres Joint Ventures Star Plus Energy planen Stellantis und Samsung den Bau einer zweiten Batteriefabrik. Sie soll am Standort der bereits im Bau befindlichen Gigafactory in Kokomo im US-Bundeststaat Indiana entstehen. Das neue Werk nimmt die Produktion voraussichtlich Anfang 2027 mit einer jährlichen Kapazität von 34 Gigawattstunden (GWh) auf. Das Joint Venture wird dafür umgerechnet mehr als 2,8 Milliarden Euro investieren und erneut 400 neue Arbeitsplätze in Kokomo und dem Umland schaffen.
09.10.2023 - Renault hat im Technocentre in Guyancourt (Frankreich) ein neues Fahrsimulationszentrum eingeweiht. Das nach mehrjährigen Arbeiten und Investitionen in Höhe von 26 Millionen Euro fertiggestellte Gebäude beherbergt einen Großteil der digitalen Testressourcen des Konzerns. Dazu gehört auch „ROADS“, der nach Unternehmensangaben vermutlich leistungsfähigste Fahrsimulator der Welt.
09.10.2023 - Porsche und die österreichische Bootswerft Frauscher haben gemeinsam das Elektrosportboot 850 Fantom Air ventwickelt, das auf die Antriebstechnik des künftigen vollelektrischen Macan setzt. Dazu zählen unter anderem eine permanenterregte Synchron-Elektromaschine, deren Spitzenleistung für den Einsatz auf dem Wasser auf 400 kW begrenzt wurde und die Leistungselektronik. Eine Welle überträgt die Kraft von der E-Maschine an den marinetypischen Z-Antrieb.