Destatis - Aktuelle Meldungen

Die meisten Kurzstreckenflüge gehen nach London oder kommen von dort
26.05.2026 - Von den rund 1,5 Millionen Passagierflügen von oder zu einem deutschen Hauptverkehrsflughafen entfielen 45 Prozent auf Entfernungen unter 1000 Kilometern. Das entspricht 652.000 Kurzstreckenflügen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Ziel oder Start war mit einem Anteil von 82 Prozent überwiegend das nahe gelegene Ausland. Langstreckenflüge führten zu 76 Prozent von oder ins europäische Ausland, gefolgt von Asien (10 Prozent), Amerika (8 Prozent) und Afrika (7 Prozent).
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Himmelfahrt steigt das Risiko für Alkoholunfälle deutlich
11.05.2026 - Christi Himmelfahrt markiert regelmäßig einen negativen Rekord in der deutschen Unfallstatistik. Neue vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorliegen, zeigen: Am so genannten Vatertag ereigneten sich im vergangenen Jahr bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss. Damit liegt das Risiko für Alkoholunfälle an Himmelfahrt etwa dreimal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag – und höher als an jedem anderen Tag des Jahres. Bei den Unfällen wurden 64 Menschen schwer und 167 leicht verletzt. Erfreulicherweise gab es im Gegensatz zu 2024 kein Todesopfer.
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Güterumschlag in den deutschen Seehäfen gestiegen
10.03.2026 - Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in den Häfen insgesamt 284,4 Millionen Tonnen Güter verladen (2024: 273,9 Millionen Tonnen). Während der Güterempfang aus dem Ausland im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf 171,1 Millionen Tonnen stieg, legte der Güterversand ins Ausland lediglich um 0,5 Prozent auf 103,7 Millionen Tonnen zu. Der innerdeutsche Verkehr machte trotz eines Zuwachses von 15,7 Prozent mit 9,6 Millionen Tonnen nach wie vor nur einen geringen Teil des gesamten Güterumschlags aus. (aum)
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Rückschlag für Vision Zero
25.02.2026 - Die Vision Zero für die Verkehrssicherheit in Deutschland hat 2025 einen Rückschlag erlitten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im vergangen Jahr 2814 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Das sind 44 Personen (plus zwei Prozent) mehr als 2024, während die Zahl der Unfälle minimal zurückging.
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Mehr Verkehrstote
23.12.2025 - Im Oktober sind in Deutschland 222 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren neun Personen mehr als im Vorjahresmonat. Das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen zudem 30.500 Verletzte. Das sind zwei Prozent weniger als im Oktober 2024. Insgesamt registrierte die Polizei rund 226.900 Straßenverkehrsunfälle (plus zwei Prozent).
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Dieses Jahr gibt es voraussichtlich mehr Verkehrstote
09.12.2025 - Die Vision Zero von einem Straßenverkehr ohne Todesopfer dürfte in diesem Jahr in Deutschland einen leichten Dämpfer bekommen. Das Statistischen Bundesamt (Destatis) schätzt auf Basis der Daten für den Zeitraum von Januar bis September mit rund 2810 Menschen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. 2024 waren es 2770 Todesopfer. Ihren bisherigen Tiefststand hatte die Zahl der Verkehrstoten im Corona-Jahr 2021 mit 2562 Personen erreicht.
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Zahl der Verletzen bei Verkehrsunfällen im Juli nahezu unverändert
23.09.2025 - Im Juli 2025 sind in Deutschland rund 36.700 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das in etwa so viele wie im Vorjahresmonat (36.600 Verletzte). Die Zahl der Verkehrstoten sank um 7 auf 281 Personen. Insgesamt registrierte die Polizei im Juli 2025 rund 219.000 Straßenverkehrsunfälle, das waren 1 Prozent oder 1700 mehr als im Vorjahresmonat.
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Etwas mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen
22.09.2025 - Im 1. Halbjahr 2025 waren in Deutschland mehr Fahrgäste mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis), stieg das Fahrgastaufkommen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, insgesamt um 1 Prozent und im Fernverkehr um 4 Prozent. So nutzten im 1. Halbjahr 2025 insgesamt 5,7 Milliarden Fahrgäste den ÖPNV. Die Zahl im Nahverkehr mit Eisenbahnen stieg um den gleichen Faktor auf 1,4 Milliarden. Den Nahverkehr mit Bussen nutzten 2,6 Milliarden Fahrgäste, das entspricht einem Zuwachs von 2 Prozent. Das Fahrgastaufkommen in Straßenbahnen stieg nur leicht auf rund 2 Milliarden Fahrgäste.
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Im Schnitt fährt jeder 15,5 Kilometer am Tag
09.09.2025 - Das Auto ist das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel in Deutschland. Insgesamt 472,2 Milliarden Kilometer legte die Bevölkerung in privaten Haushalten im Jahr 2023 mit dem Pkw zurück. Rein rechnerisch entsprach das im Schnitt 15,5 Kilometern täglich pro Kopf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Das können beispielsweise Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen, aber auch Urlaubsreisen sein.
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Weniger Verkehrsunfälle, mehr Getötete
22.08.2025 - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 gab es in Deutschland rund 1,21 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 23.300 oder 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei gut einer Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (-2 Prozent), bei rund 139.800 Unfällen gab es Getötete oder Verletzte (+1 Prozent). Insgesamt sind 175.000 Menschen im ersten Halbjahr 2025 bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden – in etwa so viele wie vor einem Jahr. Die Zahl der Verkehrstoten stieg dagegen um 25 Personen auf 1322. (aum)
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In Deutschland gibt es immer mehr Autos
21.08.2025 - Die Pkw-Dichte in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen zum Jahresanfang 2025 auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner 590 Personenkraftwagen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 588 Autos, im Jahr 2023 hatte sie 587 betragen. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte stetig angestiegen.
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Im vergangen Jahr verunglückten 53 Kinder tödlich
14.08.2025 - Alle 19 Minuten ist im vergangenen Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Rund 27.260 Kinder unter 15 Jahren verunglückten 2024 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit kamen in etwa so viele Kinder zu Schaden wie im Jahr davor (27.240). Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2024 gegenüber 2023 allerfings von 44 auf 53. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder seit 2022 wieder gestiegen.
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