Energie - Aktuelle Meldungen

14.01.2020 - Die Europäische Union wird ihre langfristigen Ziele bei der Energiewende nicht mit der Entwicklung neuer Technologien allein erreichen können. Sie wird auch auf bereits vorhandene alternative Kraftstoffe zurückgreifen müssen, wenn sie Emissionen schnell reduzieren will. Das ist die gemeinsame Meinung der Vereinigung europäischer Automobilhersteller (ACEA) sowie von Liquid Gas Europe, „ePURE“ (europäische Vereinigung der Äthanolhersteller), EBB (European Biodiesel Board) and der unabhängigen europäischen Kraftstoff-Lieferanten (UPEI). Der „Green Deal“ der EU-Kommission dürfe die kostengünstigen erneuerbaren Kraftstoffe nicht verdammen.
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14.01.2020 - Die Sache mit der Wissenschaft ist mitunter so eine Sache. Vor allem dann, wenn vermeintlich objektive Studienergebnisse höchstwahrscheinlich ideologischen Zwecken dienen. Drei neue Fälle, die einen ratlos machen.
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13.01.2020 - Die Stuttgarter Caravaning und Touristikmesse CMT (-19. Januar) nutzt die hessische Reisemobilmanufaktur La Strada als Premierenbühne für die Neuauflage des teilintegrierten Campers Nova. Das fast sieben Meter lange Edelmobil rollt auf einem Mercedes Sprinter mit Hinterradantrieb, sein Vierzylinderdiesel leistet 163 PS (120 kW). Der Grundriss mit zwei längs eingebauten Einzelbetten im Heck, Waschraum, Küche und L-Sitzgruppe ist konsequent auf zwei Personen zugeschnitten. In den Handel kommt der Nova EB im Februar, der Basispreis liegt bei 107.500 Euro.
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12.01.2020 - Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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11.01.2020 - Wen wundert’s: Auch bei einem Thema wie den synthetischen Kraftstoffen gehen in der Politik die Meinungen weit auseinander: Kein Sprecher der Parteien und auch die Bundesumweltministerin bezweifelt die Machbarkeit. Fast gemeinsam fordern sie, Deutschlands Forschung zu diesem Thema weltweit führend zu positionieren. Der Unterschied steckt in der Bewertung der Herstellung. Die einen bemängeln den hohen Stromverbrauch für deren Herstellung, andere verweisen auf die Zukunft und auf billigere Quellen nachhaltig erzeugten Stroms.
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10.01.2020 - Fiat bringt in Kürze die Modelle 500 und Panda als Mild-Hybrid auf den Markt. Als Verbrenner kommt ein komplett neuer Drei-Zylinder-Benziner zum Einsatz. Das Ein-Liter-Aggregat ist mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG), der im 12-Volt-Bordnetz arbeitet, und einer Lithiumionen-Batterie kombiniert. Der Fiat 500 Hybrid und der Panda Hybrid haben eine Leistung von 70 PS (51 kW) bei 6000 Umdrehungen in der Minute und damit ein PS mehr als der bisherige Vierzylinder 1.2 8V der Fire-Baureihe. Das maximale Drehmoment von 92 Newtonmetern liegt bei 3500 Touren an.
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10.01.2020 - Es scheint paradox, wenn sich große Mineralölkonzerne Gedanken darüber machen, ob und wie eine klimafreundliche Mobilität ohne Kraftstoffe funktionieren kann, deren Ursprung nicht aus fossilen Quellen stammt. Sägen sie etwa selbst ausgerechnet an dem Ast, auf dem sie seit fast eineinhalb Jahrhunderten bequem und ertragreich sitzen? Nein, im Gegenteil.
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09.01.2020 - Der Landkreis Bayreuth ist ab sofort mit dem ersten wasserstoffbetriebenen Dienstfahrzeug unterwegs: Landrat Hermann Hübner (CSU) übernahm einen Toyota Mirai für den fränkischen Verwaltungsbezirk. Das Brennstoffzellenauto soll insbesondere auf längeren Strecken zum Einsatz kommen. Acht Prozent aller Dienstfahrten des Landkreises führen über mehr als 150 Kilometer – das 154 PS (113 kW) starke Brennstoffzellenauto von Toyota hat eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Für Energienachschub sorgt die erst vor wenigen Monaten in Bayreuth eröffnete Wasserstoff-Tankstelle. (ampnet/jri)
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09.01.2020 - Die beiden Renntaxis, mit denen Audi Anfang Oktober beim letzten Lauf zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) 2019 ausgewählte Gäste im Renntempo um den Hockenheimring kutschierte, hatten es in sich, und zwar im Tank. Dort schwappte statt herkömmlichen Rennbenzins erstmals ein innovativer Kraftstoff, der für eine um 30 Prozent bessere CO2-Bilanz sorgte. Der von Aral entwickelte Hochleistungskraftstoff, den Audi im Rahmen dieses Pilotversuches beim DTM-Finale verwendete, besteht zur Hälfte aus hochwertigen erneuerbaren Komponenten, die aus Abfallstoffen gewonnen werden. Trotzdem erreicht er in seinen Eigenschaften die Qualität des Kraftstoffs „Aral Ultimate 102", wie er in der DTM seit 2005 vorgeschrieben ist.
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08.01.2020 - Wenn es darum geht, die Auswirkungen auf das Klima durch den Transport von Gütern aller Art regional ebenso wie rund um den Globus zu verringern, werden in den kommenden zehn bis 20 Jahren E-Fuels eine entscheidende Rolle spielen. Davon ist die Deutsche Post DHL überzeugt. In ihrer Studie „Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik", die sie jüngst anlässlich der „aireg“-Konferenz für nachhaltigen Flugtreibstoff in Berlin veröffentlichte, kommt sie zu dem Schluss: „Als großer Flottenbetreiber bringen wir unsere Erfahrungen in die öffentliche Diskussion ein und beteiligen uns auch an Initiativen für nachhaltige Kraftstoffe, um die Entwicklung alternativer Antriebsmöglichkeiten und Kraftstoffe voranzutreiben."
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07.01.2020 - Wasser, Kohlendioxid aus der Luft und elektrischer Strom aus erneuerbaren Energien. Sonst nichts. Was sich wie das deutsche Reinheitsgebot für Bier aus dem Jahr 1516 (Wasser, Braugerste, Hopfen) anhört, gilt im 21. Jahrhundert für den Treibstoff für Verbrennungsmotoren der Zukunft. Denn aus H2O, CO2 und Elektrizität stellt das Dresdner Start-up-Unternehmen Sunfire eine Flüssigkeit her, mit der Autos in Zukunft genauso problemlos fahren können wie heute mit Benzin oder Diesel.
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06.01.2020 - Mitsubishi beteiligt sich am zukunftsweisenden Forschungsprojekt „Smart2Charge“ im baden-württembergischen Wüstenrot. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt der Hochschule für Technik Stuttgart beschäftigt sich mit der Einbindung bidirektional ladender Plug-in- und Elektrofahrzeuge in das Energienetz sowie mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur.
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