Europa - Aktuelle Meldungen

02.05.2020 - Mit dem sukzessiven Wiederanlauf der Produktion bedient Mercedes-Benz mit Vorrang seinen größten Absatzmarkt China. Dort stellt das Unternehmen einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach seinen Fahrzeugen fest. So werden im Werk in Untertürkheim Motoren und Komponenten gefertigt, die für die Produktion in China, aber auch für die nach und nach hochfahren Aufbauwerke des Unternehmens benötigt werden. Der Prozess des Hochlauf war bereits am 20. April gestartet worden. Er wird flexibel gestaltet, damit eine Reaktion auf aktuelle Entwicklungen möglich ist.
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30.04.2020 - Wie einige andere Hersteller geben auch Volkswagen (Pkw) und Audi wegen der Corona-Situation seinen Kunden eine Fristverlängerung bei der Neuwagen- und der Anschlussgarantie. Sie gilt für Garantien, die zwischen dem 1. März und dem 31. Mai dieses Jahres auslaufen bzw. ausgelaufen sind. Die Frist endet drei Monate nach Ablauf des ursprünglichen Stichtages beziehungsweise spätestens am 31. August 2020.
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30.04.2020 - Deutlich eingetrübt nennt die Marke Volkswagen Pkw ihr Geschäft im ersten Quartal 2020. Nach dem Corona-Ausbruch brachten die ersten drei Monate des Jahres nur rund 1,1 Millionen Fahrzeug-Auslieferungen, rund ein Viertel weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (1.456.400 Einheiten). Die Umsatzerlöse gingen in diesem Zeitraum um rund 2,6 Milliarden Euro (-11,9 Prozent) auf rund 19 Mrd. Euro zurück. Das Operative Ergebnis bleibt mit rund 481 Mio. Euro positiv, was einer Halbierung gegenüber dem Vorjahreswert entspricht; die operative Umsatzrendite lag bei 2,5 Prozent (Vorjahr 4,3 Prozent).
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30.04.2020 - Die Corona-Pandemie hat auch Audi Absatz gekostet. Weltweit gingen die Auslieferungen der Marke Audi in den ersten drei Monaten um 21,1 Prozent zurück. Die Umsatzerlöse des Audi Konzerns lagen bei 12.454 Mio. Euro und die Operative Umsatzrendite bei 0,1 Prozent. Jetzt wird die Produktion an europäischen Audi-Standorten sukzessive wieder hochgefahren. Der Audi Konzern geht dennoch von Auslieferungen der Kernmarke Audi, Umsatzerlösen sowie einem Operativen Ergebnis deutlich unter Vorjahresniveau aus.
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29.04.2020 - Die österreichische KSR Group ist nach der Übernahme des dortigen Importeurs JB Töffhandel nun auch mit einem eigenen Vertriebsnetz in der Schweiz vertreten. KSR gehört mit über 60.000 verkauften Fahrzeugen pro Jahr zu den größten herstellerunabhängigen Zweiradimporteuren Europas. Unter anderem vertreibt das in Gedersdorf beheimatete Unternehmen auch in Deutschland die Marken Benelli und Royal Enfield sowie die Elektroroller von Niu. Mit Brixton, Malaguti und KSR Moto sowie als Joint-Venture-Partner des Lambretta-Rechteinhabers tritt der Importeur auch selbst als Hersteller auf.
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29.04.2020 - Bundesminister Andreas Scheuer nimmt heute an der Informellen Videokonferenz der EU-Verkehrsminister teil. Schwerpunkte des Austauschs sind Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Verkehrssektor und weitere notwendigen Maßnahmen. Es ist bereits das zweite virtuelle Treffen der EU-Verkehrsminister und der Verkehrskommissarin Valean.
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29.04.2020 - Ein großes SUV von Volkswagen, das preislich kaum oberhalb des Tiguan liegt? In Amerika und Asien gibt es das unter der Modellbezeichnung Atlas und Teramont schon seit ein paar Jahren, für Europa – außer für Russland – hat sich VW bewusst dagegen entschieden. Jetzt hat VW eine kompaktere Variante vorgestellt: Der Atlas Cross Sport verfügt zwar über den gleichen Radstand wie der reguläre Atlas, verzichtet jedoch auf die dritte Sitzreihe und leistet sich ein etwas kürzeres Heck mit deutlich abgeflachter Dachlinie.
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28.04.2020 - Aufgrund der aktuell anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind die sonst üblichen langen Staus vor dem verlängerten Wochenende (1.–3.5.2020) diesmal nicht zu befürchten. Die geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Kontaktverbotes gelten noch. Die Bevölkerung ist nach wie vor angehalten, von Tagesausflügen abzusehen, erinnert der Auto Club Europa. Allenfalls die Naherholungsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung sollten angesteuert werden. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben touristische Einreisen sogar untersagt. Übernachtungen sowohl in Hotels als auch auf Campingplätzen sind derzeit nur für Geschäftsreisende oder in zwingend notwendigen Fällen gestattet. Eine Durchreise durch Deutschland ist EU-Bürgern aber gestattet.
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28.04.2020 - Nach dem Corona-bedingten Fertigungsstopp seiner weltweiten Werke plant Ford für den größten Teil seiner europäischen Fahrzeug- und Motorenwerke die Wiederaufnahme der Produktion am 4. Mai. Ab kommenden Montag soll die Fertigung in den deutschen Standorten Saarlouis und Köln, im rumänischen Craiova sowie im spanischen Fahrzeugwerk Valencia langsam wieder hochgefahren werden. Die Motorenfertigung soll ab 18. Mai wieder beginnen, während die Motorenwerke im britischen Dagenham und Bridgend zu einem späteren Zeitpunkt starten.
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28.04.2020 - Die Bundesregierung trifft sich am kommenden Dienstag mit Vertretern der Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Hersteller fordern unter anderem Kaufprämien zur Kompensation der Corona-bedingten Ausfälle. Mehrere Verbände und Unternehmen fordern in einem Verkehrsbündnis vor diesem Hintergrundsbündnis eine Mobilitätsprämie für alle, mit der beispielsweise auch E-Bikes oder Bahn-Abos bezuschusst werden und die den Verkehrsmix fördert.
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28.04.2020 - Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer in den großen Staaten des EU-Marktes und in Großbritannien führen pro Jahr 440,4 Milliarden Euro als Steuern an die Staaten ab. Das ist mehr als das Zweieinhalbfache des kompletten Budgets der Europäischen Union. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) jetzt in der Ausgabe 2020 seines „Tax Guide“. Eric-Mark Huitema, der Acea-Generaldirektor, nutzte die Präsentation der Zahlen, um auf die Bedeutung eines erfolgreichen Wiederanlaufs der Automobilindustrie für die Staatshaushalte hinzuweisen.
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28.04.2020 - Weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft ging es in dem Gespräch, dass unser Autor mit dem Nestor der Motorentechnik Professor Friedrich Indra führte. Zur Gegenwart bezieht er klare Positionen wie diese zur aktuellen Lage der Automobilindustrie: Während die Neuanschaffungen ausfallen, wollten die Behörden von den Autobauern auch noch Milliarden an Strafzahlungen haben. So gehe diese Industrie kaputt, sagt Indra Voraus. Diese Strafzahlungen müssten verschoben werden. Die Politik habe ihren Selbstbetrug mittlerweile erkannt, meint der Motormann. Jetzt suche sie nach gesichtswahrenden Auswegen.
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