Feinstaub - Aktuelle Meldungen

Wortklauberei (63): Noch eine Plakette?
11.03.2026 - Hannover – Wiege der Deutschen Umwelthilfe, Schauplatz des Urteils, das aus der Feinstaubplakette eine gegen Kohlenstoffdioxid (CO₂) machte, Großstadt mit dem einstigen Plan, den Autoverkehr am liebsten ganz vor den Toren zu parken. Hannover also. Die Landeshauptstadt mit dem grünen Oberbürgermeister Belit Onay, den keiner gewählt haben will. Diese Stadt sieht ein Umweltproblem auf sich zukommen. Die Lösung: Noch eine Plakette? (aum)
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15 Prozent der Kunden nehmen einen Eco-G
14.06.2025 - Einst gab es Fahrzeuge mit Autogas ab Werk von Opel, Kia, Lada oder Fiat. Aktuell ist nur noch der Renault-Konzern dabei. So bietet die rumänische Unternehmenstochter Dacia alle ihre Modelle auch mit LPG an. Und das ohne Aufpreis. In Deutschland greifen 15 Prozent der Kunden darauf zurück und entscheiden sich beispielsweise für einen Sandero Eco-G. Der hat neben einem LPG-Tank in der Reserveradmulde noch einen 50 Liter Benzintank, kommt mit zwei vollen Tanks sogar über 1000 Kilometer weit.
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E-Mobilität im Faktencheck: Fortschritt mit Vorbehalten
31.05.2025 - Kaum ein Thema wird so hitzig diskutiert wie die Elektromobilität: Heilsversprechen für den Klimaschutz auf der einen Seite, Zweifel an Umweltnutzen, Rohstoffbedarf und Wirtschaftlichkeit auf der anderen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einer Überblicksstudie, einem sogenannten „Policy Brief“, die zentralen Fakten zur Elektromobilität zusammengetragen. Die Analyse basiert auf eigenen Forschungsarbeiten sowie einer Vielzahl externer Studien und stellt den aktuellen Wissensstand zum Stand Februar 2025 dar. Demnach sind Elektroautos ein zentrales Werkzeug für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, aber keineswegs die Wunderlösung, als die sie oft dargestellt werden.
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Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
07.10.2024 - Die EU will Zölle auf Elektro-Fahrzeuge aus China. Und die Deutschen sind dagegen. In der Rückschau erkennt man ein Muster: Früher setzt der Gesetzgeber Ziele und Termine. Die Wege zum Ziel blieben den Machern überlassen. Erste dramatische Ausnahme: Feinstaub. Von Frankreich vorgeschlagen und zunächst nur von Deutschen teuer umgesetzt. Dann die Emissionsgrenzwerte. Wegen des großen Kleinwagenanteils hatten Franzosen und Italiener damit keine Probleme. Auch die Strafzahlungen bei Überschreitung fallen den meisten deutschen Herstellern besonders hart auf die Füße. Jetzt die Zölle, die deutsche Hersteller besonders treffen. Hört da jemand etwa unsolidarisches Gekicher nationaler Industriepolitiker?
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Glosse: Wie sich die Zeiten ändern!
06.09.2024 - Niedersachsen Landeshauptstadt Hannover war über viele Jahre Experimentierfeld für Verkehrspolitik. Hier entstand der Lobbyverein Deutsche Umwelthilfe e.V., wurde die „rote Welle“ als Bremse für den Autoverkehr kultiviert, widmete ein Gericht die Feinstaubplakette mal eben in eine Stickoxidplakette um und plante der grüne Oberbürgermeister Enit Onay die komplett autofreie Innenstadt. Das war dann wohl doch zu viel. Im November vergangenen Jahres zerbrach die Rathaus-Koalition mit der SPD an dem Onay-Plan. Und nun? Kehrt marsch!
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Im Lkw spielt Mahle „Vier gewinnt“
24.07.2024 - Der Verkehr der Zukunft soll CO2-neutral sein. Beim Pkw ist der Weg zu diesem Ziel klar: Das batterieelektrische Auto sorgt für klimaschonende Mobilität. Aber was ist mit Transportern, Lkw, Bau- und Landmaschinen? „Sie machen in manchen Märkten fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Verkehrs aus“, sagt Arnd Franz, Chef des Automobilzulieferers Mahle. Mit steigender Tendenz. Denn bis 2030 werden weltweit 42 Prozent mehr Güter auf der Straße bewegt. Um den Transport künftig klimagerecht zu organisieren, braucht es nach seiner Meinung vor allem eines: Technologieoffenheit. „Sie ist die Voraussetzung für CO2-Neutralität“, sagt Arnd Franz.
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2030 werden mehr Verbrennungsmotoren gebaut als heute
07.02.2024 - Die Herren der Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug und Motorentechnik (WKM) sind richtig sauer. Zwischen den Zeilen ihres Positionspapier „Die Zukunft des Verbrennungsmotors – Bewertung der dieselmotorischen Situation“ wird aller wissenschaftlichen Sprachdisziplin zum Trotz überdeutlich, wie Realitätsfern die Herren die heute etablierte Verbrenner-Feindlichkeit finden, wenn sie Prognosen zitieren, „nach allen Vorhersagen werden im Jahr 2030 mehr Verbrennungsmotoren weltweit gebaut werden als heute“. Deshalb müsse intensiv geforscht und weiterentwickelt werden, um die Technologieführerschaft zu behalten.
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Hannover wir nun doch kein schönes Dorf mit Jutesäcken
19.01.2024 - Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat nach 16 Jahren die Umweltzone für die Innenstadt abgeschafft. Auch die Versuche der Grünen, in den Ausschüssen über Luftreinhaltungsplan die autofreie Innenstadt auch ohne Umweltzone doch noch umzusetzen, scheiterte. Dabei fielen markige Worte, die es den Grünen zurzeit unmöglich machen, gegen SPD, CDU und FDP zur alten Politik der rigorosen Sperrung einer ganzen Innenstadt für Autos zurückzukehren.
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ADAC hält Bremsstaub-Grenzwerte für realisierbar
05.12.2023 - Benzin- und Dieselmotoren werden immer sauberer, bei Elektroautos spielen Motor-Emissionen keine Rolle. Umso mehr rücken inzwischen andere Feinstaubquellen in den Fokus. Die geplante Euro-7-Abgasnorm sieht laut ADAC nun erstmals Grenzwerte für den Bremsenabrieb vor.
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ZF präsentiert erstmals neues Brake-by-Wire-System
13.11.2023 - ZF hat auf dem „Next Generation Mobility Day“ in Shanghai erstmals sein neues, rein elektro-mechanisches Bremssystem vorgestellt. Dabei wird die Bremskraft an jedem Rad durch einen Elektromotor erzeugt, ohne Hydrauliksystem und Bremsflüssigkeit. „Unser rein elektrisch gesteuertes Bremssystem ist eine maßgebliche Erweiterung unseres Portfolios vernetzter Fahrwerksysteme“, sagt ZF-Vorstandsvorsitzender Holger Klein. „Mit solchen By-Wire-Systemen öffnen wir die Tür für eine neue Ära der Fahrzeugsteuerung.“
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Kommentar: Zwang zur Transformation?
04.01.2023 - Selbst als großer Befürworter der europäischen Idee fehlt mir das Verständnis: Der Verbrennungsmotor soll verboten werden? Die weit überwiegende Zahl der Bürger fragt sich, was da los ist. Und die skandalöse Entwicklung bedarf einer Erläuterung – denn nur Insider kennen die Gründe.
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Die Top Ten bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
24.10.2022 - Allein die Pressemappen und Premierentermine zeigen, dass der Automobilsalon in Paris von den chinesischen Unternehmen eher als Bühne gesehen wurde als von den klassischen Automobilanbieter. Vor Corona war Paris neben Tokio und später Shanghai oder Peking die weltweit wichtige Herbstmesse für alle. Die Europäer hängen Paris nun tiefer und überlassen die Bühne den chinesischen Anbietern wie Great Wall Motor und BYD.
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