Fertigungslinie - Aktuelle Meldungen

09.11.2020 - Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Der Automobilzulieferer Assembly & Test Europe (ATW) schließt seinen Standort in Neuwied am Rhein (Rheinland-Pfalz). Wenige Tage später ebenso überraschend die Entwarnung: Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla fusioniert mit dem Unternehmen. Aufatmen unter den 210 Beschäftigten und den Vertretern der Stadt. So viel Glück hat in dieser kritischen Zeit nicht jeder notleidende Automobilzulieferer.
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02.09.2020 - Pünktlich zur gestrigen Vorstellung des Enyaq iV in Prag hat Skoda die Fertigungslinie im Stammwerk Mladá Boleslav umgebaut, um dort mit der Produktion von Fahrzeugen auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) zu beginnen. Parallel können dort auch MQB-Modelle (Modularer Querbaukasten) gebaut werden. Das ist im Volkswagen-Konzern bislang einmalig. Damit laufen Enyaq iV, Octavia und Karoq vom selben Band. Die Investitionen belaufen sich auf 32 Millionen Euro.
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26.08.2020 - Vitesco Technologies hat mit der Fertigung eines voll integrierten elektrischen Achsantriebs für Dongfeng begonnen. Für Hyundai und PSA läuft die Produktion bereits seit Ende 2019. Dongfeng wird den Achsantrieb im neuen rein elektrischen Yixuan einsetzen. Er erzielt eine Reichweite von rund 400 Kilometern (NEFZ) und kann 155 km/h schnell fahren.
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25.08.2020 - Corona ist noch nicht vorbei. Im Gegenteil: Die Pandemie breitet sich in Europa wieder weiter aus. PSA hat nun damit begonnen, am Standort Mulhouse chirurgische Masken des Typs 1 zu produzieren und dafür eine Million Euro bereitgestellt. Ziel ist es, den Bedarf aller Mitarbeiter zu decken und zugleich regelmäßig Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen zu ermöglichen.
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21.06.2020 - Besucher der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden haben die Möglichkeit, bei der Produktion des e-Golf ein wenig mitzuwirken. Mit dem neuen „Mach-Mit-Fertigungserlebnis“ können sie die Fahrzeuge ein Stück entlang der Fertigungslinie begleiten. An bis zu fünf Stationen kann unter fachkundiger Anleitung der VW-Beschäftigten selbst mit angepackt werden – etwa beim Anbringen des e-Golf-Schriftzugs. Weitere Erlebnispunkte sind die Verbindung von Antriebsstrang und Karosserie („Hochzeit“), der Einbau der Rückleuchten an der Heckklappe sowie die Montage des Kühlers und der Kühlerschutzgitterfront mit dem Markenlogo. Geplant ist, das Erlebnispaket ab 2021 auch für den dann in Dresden produzierten ID 3 anzubieten.
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28.05.2020 - Vor dem Hintergrund der ungewissen Zeitdauer der Corona-Pandemie hat PSA beschlossen, selbst Schutzmasken zu produzieren. Ab August wird im Werk Mulhouse eine automatisierte Fertigungslinie in Betrieb genommen, an der ein Dutzend PSA-Mitarbeiter den Virenschutz für Mund und Nase herstellen. Parallel dazu wird bei unserem französischen Partner eine zweite Linie in Betrieb genommen, die ein Jahr lang Masken für den Konzern produzieren wird. Auch danach rechnet der Autombilhersteller noch mit Bedarf. Ab August 2021 soll die zweite Porduktionslinie dann ebenfalls nach Mulhouse verlegt werden.
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17.03.2020 - Hyundai hat im tschechischen Werk Nošovice Anfang März die Produktion des Kona Elektro aufgenommen. Die ersten Fahrzeuge haben bereits die europäische Produktionsstätte verlassen und sind auf dem Weg zu Kunden in Europa. In Nošovice wird die leistungsstärkere der beiden Elektroversionen des Kona Elektro gefertigt. Das kompakte Hyundai SUV ist damit das erste vollelektrische Fahrzeug, das in Tschechien produziert wird. Die kurzen Lieferwege verringern den CO2-Ausstoß.
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10.03.2020 - Im März 2020 beginnt Renault Trucks im Werk in Blainville-sur-Orne mit der Serienproduktion der Elektro-Lkw D ZE und D-Wide ZE. Das dortige Werk ist seit 1957 in Betrieb und spezialisiert auf die Produktion von mittelschweren Nutzfahrzeugen sowie Fahrerkabinen. Das Werk beherbergt nun auch die Montage der Elektro-Lkw des Herstellers. Das sogenannte ZE-Gebäude ist auf einer Fläche von 1800 Quadratmeter eigens für die Elektrifizierung eingerichtet. Es befindet sich unweit der Montagestraße.
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17.01.2020 - Ford wird rund 42 Millionen Euro in sein Produktionswerk im spanischen Valencia investieren. Über die Hälfte davon fließt in zwei Fertigungslinien für die Montage von Lithiumionen-Batterien. Sie kommen künftig im Kuga Plug-in Hybrid und Kuga Hybrid sowie S-Max Hybrid und Galaxy Hybrid zum Einsatz.
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02.12.2019 - BMW investiert für die Produktion des i-Next rund 400 Millionen Euro in das Dingolfinger Fahrzeugwerk. Damit bereitet das Unternehmen seinen größten europäischen Produktionsstandort auf die Fertigung rein batterieelektrischer und hochautomatisiert fahrender Autos vor. Mit dem Anlauf des BMW i-Next im Jahr 2021 wird das Werk in der Lage sein, vollelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Modelle mit Verbrennungsmotor im jeweils nachgefragten Mix auf einem Band zu produzieren.
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02.12.2019 - Wenn es mit dem Volkswagen nicht funktioniert, dann geht man eben mit dem kooperationswilligeren Partner eine Liaison ein. Der Crafter, er markiert bei der traditionsreichen Nutzfahrzeugabteilung des VW-Konzerns in Hannover die Spitze des Modellangebots, wird im polnischen Wrzenia gebaut und wäre keine schlechte Basis für Kastenwagenausbauten oder Plattform für teilintegrierte Reisemobile. Aber, wie die Unternehmensführung unlängst selbst eingestehen musste, gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Ingenieuren bisweilen schwierig für die Reisemobilhersteller. Immer mehr greifen deshalb auf das Schwestermodell des Crafter, den MAN TGE zu, der beim traditionsreichen Brummi-Produzenten die Rolle des Einsteigermodells im Transportgeschäft übernimmt.
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11.11.2019 - Einst wurde der Nordwesten Braunschweigs von Spargelfeldern geprägt. Jetzt dominieren Gewerbe- und Industriebauten die Szenerie. Volkswagen sicherte sich vor wenigen Jahren bereits das letzte freie Filetgrundstück, direkt gegenüber der Einfahrt in den kleinen Binnenhafen der zweitgrößten Stadt Niedersachsens am Mittellandkanal. Längst gab es zu wenige Erweiterungsflächen für das Braunschweiger Komponentenwerk an der Hamburger Straße. Im übrigen in den 1930er-Jahren – als sogenanntes „Vorwerk“ – die Keimzelle des Wolfsburger Stammsitzes des weltweit größten Automobilherstellers.
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