03.07.2026 - Auch wenn ab heute halb Deutschland in den Ferien ist, ist bei uns der Terminkalender so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Entsprechend stellen wir nächste Woche ein Dutzend Fahrzeuge vor.
29.06.2026 - Vor 25 Jahren startete in der Volksrepublik China, vom Rest der Welt unbeachtet, der erste private Automobilhersteller des Landes. Tatsächlich konnten sich die etablierten Mitbewerber damals entspannt zurücklehnen, denn die ersten Modelle von Geely waren keine wirklich ernsthaften Konkurrenten. Das hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten deutlich geändert. Heute gehören zum Geely-Konzern die Marken Volvo, Polestar, Lotus und Lynk, außerdem hält das Unternehmen knapp zehn Prozent an Daimler-Benz und produziert in einem Gemeinschaftsunternehmen die Smart-Modelle. Vor fünf Jahren wurde in der Volksrepublik zudem das zehnmillionste Modell der Marke produziert. Jetzt startet Geely mit zwei Modellen auf dem europäischen Markt.
26.06.2026 - Der Vatikan fährt demnächst Topolino. Wir sind bei der Übergabe dabei, und außerdem enthüllen die Italiener eine Konzeptstudie. Außerdem sprechen wir mit Europachef Fabio Catone über die Pläne von Jeep. Wir besuchen außerdem die Produktion des Toyota Yaris Cross in Frankreich und stellen den DS No. 7 vor.
23.06.2026 - Zeekr sieht sich mit allen deutschen Premiummarken auf Augenhöhe. Das sagt Lothar Schupet, Europachef der noch jungen Marke des chinesischen Geely-Konzerns. Im Interview mit den Mediendiensten der Autoren-Union Mobilität erläutert der ehemalige BMW-Manager die Markenstrategie und die nächsten Schritte beim Aufbau des Händlernetzes. Die Frage nach einem Produktionsstandort in Europa stellt sich Zeekr im Augenblick nicht. „Das hat gewisse Vorteile, birgt aber auch Risiken. Die Geschwindigkeit, die Flexibilität und die Agilität, mit der in China Dinge erledigt werden, sind in Europa nicht einfach umzusetzen“, so Schupet. „Nach intensiven Überlegungen mit Produktion, Logistik und Distribution haben wir jetzt einen Business Case gefunden, der funktioniert. Wir mussten die Preise aufgrund der Zölle nicht anpassen.“ (aum)
23.06.2026 - Zeekr wurde vor gerade einmal fünf Jahren als elektrische Premiummarke des chinesischen Geely-Konzerns aus der Taufe gehoben. Bereits 2023 kamen die ersten Modelle nach Europa. Zunächst wurde der skandinavische Markt in Angriff genommen. Mit Erfolg. In Schweden stand Zeekr 2025 bei den Verkaufszahlen an der Spitze aller chinesischen Anbieter. Inzwischen ist die Marke in 16 Ländern Europas vertreten. Ende dieses Jahres soll es eine europäischen Abdeckung von 90 Prozent geben. Das neueste Modell, der Grand Turismo 7GT, soll nach dem sportlichen 001, dem Urban SUV X und dem SUV 7X weiter zur rasanten Entwicklung beitragen.
22.06.2026 - Zum ersten Mal gezeigt wurde der Kleine in China bei der Beijing Auto Show, die Serienversion wird im Oktober in Paris auf der Mondial de l’Automobile vorgestellt, und in Rom durften nun europäische Journalisten den noch als „Concept Smart #2“ getarnten Zweisitzer in Augenschein nehmen. Mit dem neuen Modell kehrt die Marke zu ihren Wurzeln zurück, die bis ins lothringische Hambach reichen, wo der Ur-Zweisitzer 1998 zum ersten Mal vom Band lief.
26.05.2026 - Geely hat in Deutschland offiziell das erste Fahrzeug an einen Kunden übergeben. Filippo Iannarone holte gemeinsam mit seiner Frau bei Müller Motors in Königswinter seinen Starray EM-i ab. Die Entscheidung für den Kauf traf der neue Besitzer aus Bad Honnef nach einer Testfahrt.
Die erste Kundenauslieferung nahmen auch Zhang, Managing Director von Geely Auto Deutschland, und Marketingleiter Roman Franke zum Anlass, persönlich vor Ort zu sein. (aum)
11.05.2026 - Planungssicherheit gegen Marktzwänge – Diesen Konflikt zeigt eine aktuelle Befragung des Fraunhofer-ISI von 75 Managern der Automobilindustrie, vorwiegend von Zulieferern. Das Ergebnis stellt das verbreitete Narrativ infrage, die gesamte Autoindustrie wolle das „Verbrenner-Aus“ kippen. Die 75 zeigen vielmehr ein gespaltenes Meinungsbild. Wer sich vollständig auf die politischen Vorgaben zur Elektromobilität verlassen hat, klagt nun bei der Politik Planungssicherheit ein. Die Verbots-Zweifler verweisen auf die Notwendigkeit, ihre Produkte in allen Märkten verkaufen zu müssen. Einig sind sich aber beide Gruppen offenbar in der Ablehnung der Lockerung von CO₂-Flottengrenzwerten.
02.05.2026 - Nachdem sich die chinesischen Anbieter bisher vor allem auf den Markt der Personenwagen konzentriert haben, geraten jetzt auch die leichten Nutzfahrzeuge in das Visier der Hersteller aus der Volksrepublik. In Raunheim stellte jetzt Farizon, der Transporter-Ableger des Geely-Konzerns, sein Angebot für Logistiker vor. Mit den beiden Transportern Farizon SV und V7E fährt die Marke nun in das Segment der elektrischen leichten Nutzfahrzeuge, das bisher von europäischen Herstellern beherrscht. Im vergangenen Jahr erlebte das E-Segment auch hier einen deutlichen Aufschwung verzeichnen und steigerte seinen Marktanteil von 6,1 auf 11,2 Prozent.
28.04.2026 - „Wir werden schlicht veraltete Technologie anbieten“, mahnte schon 2023 der Motorenexperte Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im August 2023 im Interview. Seine Sorge: Die chinesische Automobilindustrie wird die extremen Abgasregeln und das Verbrennerverbot der EU ausnutzen, um die deutschen Entwickler bei der Arbeit an modernen, umweltverträglicheren Antrieben zu überholen und bald die besseren Verbrenner anbieten.
27.04.2026 - Nach wie vor ist China einer bedeutendsten Märkte der Welt, vor allem für die deutschen Hersteller. Doch auch andere europäische und asiatische Marken suchen dort ihren Platz. Gleichzeitig drängen immer mehr chinesische Hersteller auf den europäischen Markt. Beides spiegelt sich auf der „Auto China“ wider, die bis zum 3. Mai in Peking stattfindet.
23.04.2026 - Zu einer neutralen und gesamthaften Antriebsdiskussion rief heute der Vorsitzende des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK), Prof. Dr. Bernhard Geringer bei der Eröffnung des 47. Internationalen Wiener Motorensymposiums auf. Die müsse sowohl die Energieverfügbarkeit als auch deren gesamten Treibhausgasausstoß berücksichtigen – und nicht nur die des Antriebs allein.