Grenzwerte - Aktuelle Meldungen

20.12.2024 - Der Bundesrat hat heute über eine Entschließung zum Schutz des Wirtschafts- und Automobilstandortes Deutschland beraten und sie verabschiedet. Die Initiative des Saarlandes beinhaltet vor allem die Forderung an die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für eine Überprüfung des Verbrennerverbots schon im nächsten Jahr einzusetzen, auf eine Änderung des Stufenmodells bei den CO2-Grenzwerten hinzuwirken und auf ein Aussetzen der drohenden Strafzahlungen für die deutschen Automobilhersteller zu drängen. Gerade letztere, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, seien im kommenden Jahr eine Gefahr „in der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage, da der Absatz an Elektroautos bereits seit einem Jahr stagniert und absehbar ist, dass sie dadurch die Zielvorgaben der CO2-Flottengrenzwerte auch für 2025 nicht erreichen werden“.
Weiterlesen
ZDK: „Revision der Flottenwerte vorziehen“
17.10.2024 - Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung bei Elektrofahrzeugen plädiert der Branchenverband ZDK des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes dafür, die Revision der europäischen CO2-Flottengrenzwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um ein Jahr auf 2025 vorzuziehen. „Grundsätzlich wäre das nicht nur wünschenswert, sondern auch dringend nötig, weil die Politik ihren eigenen Zielen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos hinterherhinkt“, sagte ZDK-Präsident Arne Joswig auf dem heutigen Branchengipfel des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) in Nürtingen.
Weiterlesen
Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
07.10.2024 - Die EU will Zölle auf Elektro-Fahrzeuge aus China. Und die Deutschen sind dagegen. In der Rückschau erkennt man ein Muster: Früher setzt der Gesetzgeber Ziele und Termine. Die Wege zum Ziel blieben den Machern überlassen. Erste dramatische Ausnahme: Feinstaub. Von Frankreich vorgeschlagen und zunächst nur von Deutschen teuer umgesetzt. Dann die Emissionsgrenzwerte. Wegen des großen Kleinwagenanteils hatten Franzosen und Italiener damit keine Probleme. Auch die Strafzahlungen bei Überschreitung fallen den meisten deutschen Herstellern besonders hart auf die Füße. Jetzt die Zölle, die deutsche Hersteller besonders treffen. Hört da jemand etwa unsolidarisches Gekicher nationaler Industriepolitiker?
Weiterlesen
Uniti fordert Reform der CO2-Messmethodik
25.09.2024 - Der Bundesverband Mittelstand Energie, Uniti, hält nichts von dem Vorschlag einiger Fahrzeughersteller die für kommendes Jahr vorgesehene Verschärfung der CO2-Flottengrenzwerte aufzuschieben und fordert stattdessen eine grundsätzliche Reformierung der Pläne.
Weiterlesen
Kommentar: Zu Tode reguliert
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
Weiterlesen
Interview Florian Huettl: „Wir werden die Vorgaben der EU erfüllen“
19.09.2024 - Obwohl 2025 für die Automobilindustrie kein einfaches Jahr wird, bleibt Opel-Chef Florian Huettl gelassen: „Wir stehen voll zu den Emissionszielen, die 2025 in Kraft treten, und werden diese Vorgaben auch erfüllen“, sagt er im Interview mit Auto-Medienportal. Dabei werden im nächsten Jahr die CO2-Grenzwerte in der Europäischen Union deutlich verschärft, von derzeit 116 auf dann 93,6 Gramm pro Kilometer. Für jedes Gramm mehr, das der Durchschnitt der Neuwagen ausstößt, muss der Hersteller dann 95 Euro zahlen – pro Fahrzeug.
Weiterlesen
Kommentar: Warum erst jetzt?
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.
Weiterlesen
HVO hilft
12.08.2024 - Mit HVO100 darf seit Mai ein paraffinischer Dieselkraftstoff an deutschen Tankstellen verkauft werden, der vorwiegend aus Rest- und Abfallstoffen wie zum Beispiel Altspeiseölen oder Restfetten hergestellt wird. Der ADAC hat nun anhand von vier Fahrzeugen die Abgasemissionen und Kraftstoffverbräuche im Vergleich zu herkömmlichem, mineralischem Diesel (B7) verglichen.
Weiterlesen
Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
05.08.2024 - Es kann nur um das Weltklima gehen. Andere Motive sind völlig ausgeschlossen, wenn jetzt eine Enteignung von Fahrern alter Diesel anstehen sollte, deren Fahrzeuge nach den bei der Zulassung geltenden Grenzwerten zugelassen wurden. In Deutschland trifft das auf rund acht Millionen Fahrzeuge zu, warnte am Donnerstag der Verkehrsminister mit Blick auf ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Dort wird verhandelt, ob die alten Diesel nicht nach den schärferen aktuellen Grenzwerten eingestuft werden müssen, was unweigerlich Überschreitungen und schließlich die Stilllegung zur Folge hätte. Die Kommission wiegelt ab. Und das EuGH?
Weiterlesen
Experten: Die PKW-CO2-Gesetzgebung muss komplett revidiert werden
17.07.2024 - Ein Positionspapier aus aktuellem Anlass: Der Forscherverband IASTEC (International Association of Sustainable Drivetrain and Vehicle Technology Research) stellt ein White Paper vor, mit dem Wege aufgezeigt werden sollen, den CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs zu reduzieren. Dazu bedürfe es einer umfassenden Revision der PKW EU-Gesetzgebung insbesondere für das Jahr 2030, da diese gegen das Pariser Klimaschutzabkommen mit dem Ziel der bestmöglichen CO2 Reduktion verstößt.
Weiterlesen
Ratgeber: Wenn die Hauptuntersuchung fällig ist
27.06.2024 - Die gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchung (HU) – eine lästige Pflicht? Viele Autofahrer sehen das anders, weil sie nach bestandener HU wissen, dass ihr Fahrzeug verkehrssicher und vorschriftsmäßig ist. Dazu gehört auch die Überprüfung des Motormanagement- und Abgasreinigungssystems (UMA), die sicherstellt, dass die Emissionsgrenzen eingehalten werden.
Weiterlesen
Der ADAC wundert sich über das von der DUH gewählte Fahrzeug
27.06.2024 - Unter Berufung auf Zahlen des ADAC hat die so genannte Deutsche Umwelthilfe (DUH) dem neuen klimafreundlichen Dieselkraftstoff HVO100 heute ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der Verein bezeichnet ihn aufgrund gegenüber herkömmlichem Diesel leicht höherer Werte bei ultrafeinen Rußpartikeln und Stickoxiden als „gesundheitlich problematisch“ und „Scheinlösung“. Dazu stellt der Automobilclub klar: Bei eigenen Messungen zu den Emissionen von HVO100 wurden die Grenzwerte sowohl bei den Rußpartikeln (PN) als auch bei den Stickoxiden (NOx) um bis zu 97 Prozent bzw. 78 Prozent unterschritten. „Die alarmistische Darstellung der DUH ist vor diesem Hintergrund höchst tendenziös und trägt zur Verunsicherung von Verbrauchern bei“, heißt es in einer ebenfalls heute veröffentlichten Preessemitteilung.
Weiterlesen