22.10.2024 - Volkswagen Group und Thyssenkrupp Steel haben im Rahmen der Internationalen Zulieferer Messe IZB in Wolfsburg ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, dass die zukünftige Belieferung von Volkswagen mit CO₂-reduziertem Stahl aus der künftigen Direktreduktionsanlage von Thyssenkrupp Steel vorsieht. Diese Vereinbarung unterstreicht das Engagement beider Unternehmen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz und stellt einen weiteren Meilenstein in ihrer langjährigen Partnerschaft dar.
18.09.2024 - Hyundai hat mit Iveco das erste Fahrzeug ihrer globalen eLCV-Plattform für die europäischen Märkte vorgestellt. Der „eMoovy“ kombiniert die auf einem Elektro-Fahrgestell basierende Plattform von Hyundai mit dem Aufbau von Iveco. Der Elektro-Transporter nutzt das elektrische und Batteriemanagement-System von Hyundai, das man aus den Ioniq-Modellen kennt. Damit verfügt er über ein 800-Volt-System für ultraschnelles Laden, mit der die 76,1 kWh-Batterie in zehn Minuten für 100 Kilometer Reichweite gefüllt werden kann. Als maximale WLTP-Reichweite gibt Hyundai 320 Kilometer an.
17.09.2024 - Renault präsentiert auf der IAA Transportation seine Vision eines urbanen elektrischen Lieferwagens der Zukunft – und greift dazu optisch auf die Vergangenheit zurück. Das Estafette Concept lehnt sich mit seinen kompakten Abmessungen und den Rundscheinwerfern an den historischen Transporter Estafette, der von 1959 bis 1980 gebaut wurde. Die neue Studie basiert auf der neuen FlexEVan-Plattform und verbindet die Grundfläche eines Kangoo, mit dem Wendekreis eines Clio und der Ladekapazität eines Trafic. In zwei Jahren sollen das erste Modell in Serie gehen.
16.09.2024 - Weltpremiere in Hannover: Auf der IAA Transportation zeigt Renault den neuen Master mit Wasserstoffantrieb. Der Prototyp des neuen Transporters wurde von Hyvia entwickelt, einem 2021 gegründeten Joint Venture der Renault Group und dem Brennstoffzellen-Spezialisten Plug Power. Er soll eine WLTP-Reichweite von 700 Kilometern bei allen Witterungsbedingungen ermöglichen, wobei der Tankvorgang nur fünf Minuten dauert. Voraussichtlich 2025 soll er auf europäische Straßen rollen.
16.09.2024 - Daimler Truck zeigt auf der IAA Transportation in Hannover die Praxistauglichkeit des batterie-elektrischen Lkw Mercedes-Benz e-Actros 600. Das neue E-Flaggschiff fährt mit einer Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden und soll zusammen mit einer neuen effizienten elektrischen Antriebsachse aus eigener Entwicklung unter realistischen Bedingungen mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht Reichweiten von 500 Kilometern ohne Zwischenladen ermöglichen. Sofern die Lademöglichkeiten vorhanden sind, soll der e-Actros 600 am Tag mit Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen sogar weit über 1000 Kilometer zurücklegen können.
10.09.2024 - Forvia, weltweit siebtgrößter Zulieferer für Automobiltechnik, präsentiert auf der IAA Transportation in Hannover vom 17. bis 22. September in Halle 12 seine aktuellen Neuheiten für Nutzfahrzeuge. Fortschrittliche Sitzsysteme, Licht- und Elektroniklösungen für Nutzfahrzeuge und Wasserstoff-Speichersysteme zeigen das breite Spektrum, das seit sich seit dem Zusammengehen von Hella und Faurecia bei Forvia findet.
04.09.2024 - Auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon (15. bis 20. Oktober) hat sich die Renault-Gruppe in Halle 6 gleich fünf Stände reserviert, auf denen sieben Weltpremieren und zwei Konzeptfahrzeuge gezeigt werden sollen. Highlight des heimischen Auftritts der Hauptmarke wird der neue Renault 4, der als weiteres Elektrofahrzeug im B-Segment neben dem Renault 5 debütiert. Im kommenden Jahr soll das vollelektrische Angebot dann mit dem Twingo abgerundet werden. Mit einem Konzeptfahrzeug will die Marke außerdem einen Ausblick auf ihre nachhaltige Zukunft und Dekarbonisierung geben.
15.08.2024 -
Das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt „H2 Moves Berlin“, an dem unter anderem Toyota und der Mobilitätsdienstleister Ennoo beteiligt sind, ist von den Projektpartnern schon jetzt als Erfolg gewertet worden. Seit November 2022 wurden fast sieben Millionen Kilometer mit einer Flotte von wasserstoffbetriebenen Toyota Mirai lokal emissionsfrei zurückgelegt. Über 550.000 reguläre Fahrten wurden dabei registriert. Besondere Veranstaltungen wie die Berlinale, die Special Olympic World Games, das Greentech-Festival, der Hydrogen Council und der Bundespresseball kommen noch hinzu.
24.07.2024 - Der Verkehr der Zukunft soll CO2-neutral sein. Beim Pkw ist der Weg zu diesem Ziel klar: Das batterieelektrische Auto sorgt für klimaschonende Mobilität. Aber was ist mit Transportern, Lkw, Bau- und Landmaschinen? „Sie machen in manchen Märkten fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Verkehrs aus“, sagt Arnd Franz, Chef des Automobilzulieferers Mahle. Mit steigender Tendenz. Denn bis 2030 werden weltweit 42 Prozent mehr Güter auf der Straße bewegt. Um den Transport künftig klimagerecht zu organisieren, braucht es nach seiner Meinung vor allem eines: Technologieoffenheit. „Sie ist die Voraussetzung für CO2-Neutralität“, sagt Arnd Franz.
23.07.2024 - Nachdem Kawasaki zuletzt mit dem weltweit ersten Hybridmotorrad auf sich aufmerksam gemacht hat, präsentierte das Unternehmen jetzt als fahrenden Versuchsträger ein Wasserstoff-Motorrad. Basis ist der 998-Kubik-Reihendreizylinder mit Kompressor aus der Ninja H2 (sic!), der die alternative Energie direkt verbrennt. Kawasaki spricht von einem Fahrgefühl, das – anders als bei der Brennstoffzelle – dem eines Benzinmotors gleicht. Angaben zur aktuellen Leistung und weiteren technischen Details machte der Motorradhersteller noch nicht.
28.05.2024 - Mit drei Rennwagen, mehrere Deutschlandpremieren und einem bunten Rahmenprogramm ist Toyota beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring am kommenden Wochenende präsent. Die Strecke in Angriff nehmen ein GR Supra GT4 Evo in den Farben des „eFuel Team Griesemann“ sowie zwei weitere GR Supra GT4 Evo, die von Toyo Tires with Ring Racing betreut werden und in der Klasse SP10 an den Start gehen.
24.03.2024 - Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, weil er das Klima nicht beeinflusst sofern zu seiner Herstellung erneuerbare Energie wie etwa Strom aus Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft eingesetzt wird. Zur Erzeugung von einem Kilogramm Wasserstoff sind rund 53 Kilowattstunden Elektrizität erforderlich. Das auf diese Weise gewonnene Gas gilt als Sekundärenergie. Doch es gibt auch Wasserstoff als Primärenergie – sofern er aus natürlichen Quellen stammt. Solche Vorkommen seien äußerst selten, so lautete bislang die landläufige Meinung. Laut einer Studie jedoch des US Geological Survey ist tief unter der Erde so viel natürlicher Wasserstoff verborgen, dass dieser die Welt tausende von Jahren mit Energie versorgen könnte.