10.07.2022 - „Wenn wir ein Geländefahrzeug nach unseren Qualitätsvorstellungen bauten, und vorne steht Porsche drauf, würde es auch verkauft.“ So soll es Ferry Porsche bereits 1989 gesehen haben. Bis es soweit kam, vergingen allerdings noch einige Jahre. Seit 2002 gehört der Cayenne zur festen Säule im Programm des Stuttgarter Sportwagenherstellers.
07.07.2022 - Volkswagen hat einen neuen Amarok vorgestellt. Und auch, wenn die Nutzfahrzeug-Tochter ihre erste Pick-up-Generation in den vergangenen zwölf Jahren weltweit mehr als 830.000 Mal verkaufen konnte, ist das nicht selbstverständlich. „Die Investitionen für so ein Fahrzeug sind sehr kostenintensiv“, sagt VWN-CEO Carsten Intra bei der heutigen digitalen Weltpremiere. Deshalb entwickelten die Hannoveraner zusammen mit Ford eine gemeinsame Plattform, auf der bereits Ende 2021 der Ranger in das Rampenlicht rollte. Doch alles, was man sehen und anfassen kann, sei ein Volkswagen, so Carsten Intra.
05.07.2022 - Wie klingt das? Fährt ein batteriebetriebener Sattelzug von 40 Tonnen mit voller Leistung den Brenner Pass hinauf. Oder das? Auch nach einem halben Dutzend Volllast-Sprints mit dem Batterieauto knickt dessen Leistung nicht ein. Davon träumen die Fahrer von reinelektrischen Fahrzeugen. Denn bisher erlaubt sich der Elektroantrieb, den Vorwärtsdrang einzubremsen, wenn ihm zu heiß wird. Der Zulieferer Mahle verspricht nun Besserung: Fahren wie mit einem Verbrennungsmotor soll der brandneue SCT-Elektromotor erlauben.
08.06.2022 - Vor vier Jahren stellte der sportliche Ableger des spanischen Volkswagen-Tochter Seat mit dem Ateca sein erstes Modell vor. Inzwischen erreicht die junge Marke den Absatz der Muttermarke, und liegt bei einem Anteil von 60 Prozent beim Absatz des spanischen Herstellers. Jetzt kehrte Cupra an den Ort seiner Premiere zurück und gab am Autodromo Terramar im spanischen Badeort Sitges einen Ausblick auf die künftige Modellpalette. Und die ist vor allem eins: elektrifiziert und eigenständig.
08.06.2022 - Nachdem Seat mit dem Cupra Urban Rebel Concept auf der IAA 2021 einen Ausblick auf ein mögliches elektrisches Einstiegsmodell gegeben hat, postet Klaus Zyciora, Chefdesigner der Volkswagen-Gruppe, nun erste Skizzen einer möglichen Serienausführung. Hatte das Konzeptauto zwei Türen und einen martialischen Heckflügel, geht es nun mit vier Türen und von den Proportinen her deutlich realistischer zu. Auffällig ist die prononcierte Flächenbehandlung, die mit der dynamisch geschwungenen und zweigeteilten Tornadolinie markentypische Designelemente neu interpretiert.
Unter der Karaosserie wird eine verkürzte Variante der MEB-Plattform stecken.
03.06.2022 - Das Next Mobility Accelerator Consortium aus der Paul Group, dem Unternehmen „MaierKorduletsch“ und der Shell will ein ganzheitliches Konzept für mittelschwere, mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Lkw anbieten. Auf der IAA Transportation 2022 vom 20. bis 25. September in Hannover plant das Konsortium, die Vorstellung seines Projekts in Bayern als skalierbares Modell für Deutschland und Mitteleuropa. Dazu gehören die komplette Infrastruktur für Wasserstoff, von der Herstellung bis zur Produktion der H2-LKW sowie Logistik und Betankung.
18.05.2022 - Mazda ist seit 1972 auf dem deutschen Markt. Unter dem Motto „Mukainada Momente“ – benannt nach dem Stadtteil von Hiroshima, in dem das Unternehmen bis heute beheimatet ist – blickt der Importeur auf seiner Internetseite nach und nach die wichtigsten Stationen von den Anfängen bis zur Gegenwart.
13.05.2022 - Hyundai hat eine globale Kampagne für sein vollelektrisches Robotaxi auf Basis des Ioniq 5 gestartet, Das Fahrzeug war erstmals auf der IAA Mobility 2021 in München zu sehen und erlaubt hochautomatisiertes Fahren der Stufe 4 im fahrerlosen Betrieb. In zwei Videos zeigt Hyundai, wie das Robotaxi sicher fährt und sich um die Fahrgäste kümmert, etwa wenn sie nicht angeschnallt sind. Motional, ein weltweit führendes Unternehmen in diesem Bereich, will das Fahrzeug ab nächstem Jahr in Zusammenarbeit mit Ride-Hailing-Diensten in großen Städten der USA einsetzen. Den Anfang soll Las Vegas machen. (aum)
09.05.2022 - Nach dem E-Transit wird Ford in der zweiten Jahreshälfte 2023 als zweites vollelektrisches Nutzfahrzeug den E-Transit Custom produzieren, den es auch als Großraumlimousine E-Tourneo Custom geben wird. Versprochen werden bereits jetzt eine Reichweite von bis zu 380 Kilometern und eine Anhängelast, die sich auf dem Niveau der Dieselversion bewegen soll. Wie der größere E-Transit soll auch der E-Transit Custom über 230-Volt-Steckdosen im Fahrzeug verfügen, die über einen Generator mit Bordenergie versorgt werden und sich zum Beispiel für die Kühlung der Fracht nutzen lassen oder auf der Baustelle für den Betrieb von Geräten und Werkzeugen verwendet werden können. Weitere Einzelheiten zum neuen Modell will Ford auf der IAA Transportation (ehemals IAA Nutzfahrzeuge) im Sptember in Hannover bekanntgegen. (aum)
06.05.2022 - Funktioniert die E-Mobilität auch für Geringverdiener oder bleibt sie ein Thema der Wohlhabenden? Eine Idee für ein erschwingliches Elektroauto war der ID.Life von Volkswagen, der 2021 auf der IAA in München präsentiert wurde. Doch der kantig-architektonische Entwurf kam beim Publikum nicht gut an, und jetzt hat VW den damals gezeigten Entwurf abgeräumt. Was bei der Suche nach einer neuen Form herauskommen könnte, das zeigt jetzt Konzern-Chefdesigner Klaus Zyciora auf seinem Instagram-Konto. Dort ist die Skizze eines kleinen, elektrischen VW zu sehen, der mit geschwungenen Linien deutlich gefälliger und konventioneller wirkt als der kubische ID Life.
01.05.2022 - Es war einmal. Aus unserem kollektiven Gedächtnis ist sie weitgehend gestrichen, fast so, als hätte es sie nie gegeben. Dabei war das Tamtam um das Produkt ab 1998 eine Zeitlang enorm. Es geht um die Automarke Smart, die jetzt eine radikale Kehrt-wende in der Hoffnung vollzieht, demnächst Gewinne erzielen zu können. Vor beinahe 25 Jahren gab es jede Menge Getöse, um die Wägelchen und deren so genannte Produktwelt ins Bewusstsein der vorwiegend jungen und umweltbewussten Zielgruppe zu hämmern.
09.04.2022 - Adam Opel ergriff im August 1862 die Initiative und gründete eine Firma, unterstützt von seinen fünf Söhnen und von seiner Ehefrau Sophie. Sie darf wohl als die erste Chefin einer Nähmaschinen-, Fahrrad- und Automobilfabrik gelten. Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts ging es der Gründergeneration darum, einem breiten Publikum den Zugriff auf Innovationen zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen.