Kassel - Aktuelle Meldungen

13.07.2020 - Mit Hilfe von Radarsignalen soll ein automatisiertes System demnächst dafür sorgen, dass Autos um Ecken „sehen“ und dort andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig erkennen können. Das System, das sich problemlos in heutige Fahrzeuge integrieren ließe, interpretiert reflektierte Radarquellen auf der Basis des Dopplereffekts. Trifft ein Radarsignal auf eine Oberfläche, wird es dort umgeleitet wie ein Ball von der Bande eines Billardtischs. Auf diese Weise kann es Objekte entdecken, die nicht in der Sichtline liegen. Ein Teil des Radarsignals wird von den am Auto montierten Detektoren erfasst. Eine Software klärt dann, ob sich die Objekte im zunächst nicht sichtbaren Bereich bewegen oder stationär sind.
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30.06.2020 - In den deutschen Volkswagen-Werken soll morgen die Kurzarbeit beendet werden. Dazu zählen die Standorte Braunschweig, Chemnitz, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück, Salzgitter und Wolfsburg. In Dresden und Zwickau war bereits vor längerer Zeit die Kurzarbeit beendet worden. Durch die Öffnung der Autohäuser und die Angebote zur Verkaufsförderung habe sich die Auftragslage nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie zuletzt wieder positiv entwickelt, teilte das Unternehmen mit. Da die weitere Covid-19-Entwicklung schwer abzuschätzen ist, behält sich Volkswagen aber neuerliche Einschränkungen vor.
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28.06.2020 - Was den mächtigen VW-Generaldirektor Dr. h.c. Kurt Lotz an jenem lausig kalten 3. Januar 1969 veranlasste, den firmeneigenen Lear-Jet auf dem Urlaubsflug von Wolfsburg ins mondäne Kitzbühel auf den kahlen Filderhöhen von Stuttgart zu landen, wussten nur wenige Eingeweihte: Der Boss des größten deutschen Auto-Unternehmens wollte in Neckarsulm Auto fahren. Denn das hatte der 150.000 Mann-Betrieb ihm bislang nicht bieten können: ein Auto mit wassergekühlten Frontmotor und mit Frontantrieb – genannt NSU K 70.
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29.04.2020 - Der Volkswagen Konzern treibt die Integration seiner Fabriken in die „Volkswagen Industrial Cloud“ voran. Wenn in der Endausbaustufe die Daten sämtlicher 124 Werke standardisiert ausgewertet werden können, erwartet der Konzern, dass Kostensenkungen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr aus der „Cloud“ fallen. 2019 bildeten Standorten Chemnitz, Wolfsburg und Polkowice (Polen) der Marke Volkswagen Pkw den Anfang. Jetzt sollen 15 weitere Werke folgen.
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16.04.2020 - Volkswagen nimmt die Fahrzeugproduktion stufenweise wieder auf. Zunächst werden ab Montag die Pkw-Werke in Zwickau und Bratislava (Slowakei) langsam wieder hochgefahren. Eine Woche später folgen die übrigen deutschen Produktionsstätten sowie die Fabriken in Portugal, Spanien, Russland und USA. Im Laufe des Monats Mai soll dann sukzessive auch in Südafrika, Argentinien, Brasilien und Mexiko wieder produziert werden.
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09.04.2020 - Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Volkswagen AG nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die zum 30. April 2020 gekündigten Entgelt-Tarifverträge ohne Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Die Laufzeit beträgt acht Monate. Zugleich wurden Unterstützungen für Beschäftigte vereinbart, damit sie den Alltag in der Corona-Krise besser bewältigen können.
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09.04.2020 - Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Volkswagen AG abgeschlossen. Sie einigten sich darauf, die zum 30. April 2020 gekündigten Entgelt-Tarifverträge ohne Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Die Laufzeit beträgt damit acht Monate. Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für nahezu 120.000 Beschäftigte der Werke in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG.
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27.03.2020 - Volkswagen verlängert die Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken um weitere vier Arbeitstage. Dies geschieht vor allem aufgrund der anhaltend sinkenden Nachfrage nach Fahrzeugen und den Lücken in der Lieferkette. Es ist geplant, die Kurzarbeit mit der Nachtschicht vom 9. April auf den 10. April enden zu lassen. Betroffen sind rund 80.000 Mitarbeiter in den Werken Dresden, Emden, Osnabrück, Wolfsburg und Zwickau, am Nutzfahrzeugstandort Hannover und den Komponente-Werken in Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Chemnitz und Hannover sowie die Unternehmenstochter Sitech.
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21.03.2020 - Als Bühne für die Weltpremiere sollte die Techno-Classica 2020 dienen. Da sie verschoben wurde, präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) jetzt Fotos vom E-Bulli, einer spektakulären Mischung eines T1 „Samba-Busses“ von 1966 mit den Antriebskomponenten aktueller Volkswagen-Elektrofahrzeuge. Die Kombination aus Highend-Oldtimer und Hightech-Elektromobil wird zu kaufen sein. Der VWN-Partner eClassics plant, T1-Umbauten und T1-Komplettfahrzeuge im Stile des E-Bulli anzubieten.
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05.03.2020 - 100 Studentinnen und Studenten haben an der Auto-Uni von Volkswagen in Wolfsburg das Qualifizierungsprogramm „Fakultät 73“ begonnen. Sie werden in zwei Jahren in Vollzeit zu Junior-Softwareentwicklern für die Automobilindustrie ausgebildet.
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17.02.2020 - Laut dem Automobilclub ADAC steht Autofahrern eines der heißesten Stauwochenenden des ersten Halbjahres bevor. In Bayern und Teilen Baden-Württembergs sowie in der Mitte und dem Süden der Niederlande beginnen Faschings- bzw. Frühjahrsferien. Viele Urlauber, Tages- und Wochenendausflügler sind auf den Strecken in Richtung Alpen unterwegs. Doch auch auf der Rückreise aus dem Skiurlaub sollten Autofahrer Verzögerungen einplanen.
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19.01.2020 - Der Name klingt nach Vertrauen. „Automotive Trustcenter“ nennt der TÜV-Verband (VdTÜV) eine Art Datenknotenpunkt, in dem die Fahrdaten aller Automobile in Deutschland gebündelt gesammelt werden sollen. Natürlich so, dass kein Fremder darauf Zugriff hat. Es geht um dies: Unzählige Sensoren erheben in modernen Fahrzeugen massenhaft Daten zur Funktionsweise der eingebauten Technik, zum Fahrverhalten und den zurückgelegten Wegen. Das vom VdTÜV im Dezember 2019 präsentierte Konzept für ein „Automotive Trustcenter“ soll einen „diskriminierungsfreien, sicheren und datenschutzkonformen Zugang zu Daten vernetzter Fahrzeuge“ sicherstellen, schrieb der Verband kurz vor Jahresschluss 2019 in einer Mitteilung.
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