Kobalt - Aktuelle Meldungen

Mercedes-Benz plant eigene Batterie-Recyclingfabrik
11.03.2022 - Mercedes-Benz plant den Aufbau eines eigenen Batterierecyclings. Bereits im nächsten Jahr soll im Werk Kuppenheim eine Pilotfabrik die Arbeit aufnehmen, in die das Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Angestrebt wird eine Recyclingquote von mehr als 96 Prozent. Die Anlage für ausgediente Akkus aus Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen soll eine Jahreskapazität von 2500 Tonnen haben. Die zurückgewonnenen Materialien Kobalt, Nickel und Lithium sowie Graphit werden in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt und fließen in die Produktion von Batteriemodulen für neue Fahrzeuge ein. (aum)
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Vorstellung Renault Mégane E-Tech Electric: Auf der Nouvelle Vague in die Zukunft
18.02.2022 - Vor neun Jahren gehörte Renault zu den Pionieren der Elektromobilität und schickte mit dem kleinen Zoe ein alltagstaugliches Elektromobil ins Rennen um Marktanteile. Inzwischen wurden mehr als 400.000 Einheiten des Elektro-Pioniers angesetzt. Dann stockte bei den Franzosen offensichtlich der Pioniergeist, und der Konzern überließ anderen Herstellern die Bühne. Doch jetzt rollt mit dem elektrifizierten Mégane ein neuer Mitbewerber in den umkämpften Markt der kompakten Stromer. Im Mai wird der Mégane E-Tech Electric bei den Händlern stehen, und im Juni sollen die Auslieferungen beginnen.
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17.11.2021 - Europa könnte sich zu einem Leitmarkt für ein grünes und effizientes Recycling von Fahrbatterien entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), die im Auftrag der Impuls Stiftung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durchgeführt wurde. Danach kann der Maschinen- und Anlagenbau dazu beitragen, neue Verfahren in den Markt zu bringen, die sich gegen den Wettbewerb aus China behaupten können und zur Rohstoffversorgung beitragen können.
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10.11.2021 - Jeder zweite Deutsche will schon beim nächsten Autokauf „auf Strom“ setzen, meldete jetzt der Energieerzeuger E.ON Energie Deutschland das Ergebnis seiner Umfrage. Am selben Tag berichtet „strategy&“, ein Teil des amerikanischen Analyse- und Prognose Netzwerks PwC: „Der E-Auto-Marktanteil in Deutschland verdoppelt sich in den ersten drei Quartalen.“ Dutzende andere Umfragen kommen zu ähnlichen Ergebnissen – alles Realität oder der Versuch, die Realität zu gestalten? Wunschdenken oder selbsterfüllende Prophezeiung?
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03.10.2021 - Teuer sind sie, schwer und nicht ganz ungefährlich. Und doch können wir nicht genug davon bekommen, weil sie über ihre Lebensdauer viel Energie anbieten. Aber was geschieht, wenn die Fahrbatterie nicht mehr für den Antrieb des Autos taugt oder komplett versagt? In der Horrorvorstellung aller Elektro-Mobilitätsfans endet sie dann auf der Sondermülldeponie. Was für eine Vorstellung in diesen Zeiten, in denen Nachhaltigkeit die Wertediskussion bestimmt. Ein Beispiel aus Volkswagen-Kreisen zeigt, wie die „Reise“ einer Batterie durch ihre Lebensdauer zu einem guten Ende führen kann. Das Ideal ist klar: keine Verschwendung von Ressourcen.
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27.08.2021 - Als Pionier in der Herstellung elektrischer Busse in der Türkei erweitert Otokar seine Produktpalette um den e-Kent C. Otokar und der Batteriehersteller Webasto werden den neuen Bus bei der IAA Mobility in München (7. bis 12. September) zeigen. Der Stadtbus ist zwölf Meter lang und bietet bis zu mehr als 100 Passagieren Platz. Die maximale Leistung beträgt 340 Kilowatt (455 PS), das maximale Drehmoment 40.000 Newtonmeter.
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21.07.2021 - Die Cellforce Group, ein Joint Venture von Porsche und des schleswig-holsteinischen Unternehmens Customcells, hat sich für BASF als Zellentwicklungspartner für Lithiumionen-Batterien der nächsten Generation entschieden. Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt BASF hochenergetische NCM-Kathodenmaterialien für leistungsstarke Batteriezellen zur Verfügung, die ein schnelles Laden und eine hohe Energiedichte ermöglichen. Die Cellforce Group mit Sitz in Tübingen wird die Hochleistungsbatterien herstellen. Die Produktionsanlage von Cellforce soll 2024 mit einer Anfangskapazität von mindestens 100 MWh pro Jahr in Betrieb gehen und Batterien für rund 1000 Motorsport- und Hochleistungsfahrzeuge herstellen.
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30.06.2021 - Luca de Meo nutzte heute die virtuellen Show „Renault eWays“, um für Medien und Investoren zu sagen, dass sein Unternehmen zu den Gewinnern der Umstellung auf Elektroautos zählen soll. „Alle unsere Fahrzeuge werden bis ins Mark elektrische sein“, sagte er und kündigte eine schnellere Gangart der Transformation an. Eine seiner Strategie dabei ist die Konzentration auf Frankreich. Statt auf Lieferketten vertraut de Meo auf Partnerschaften für Entwicklung und Fertigung bis hin zum Recycling.
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18.03.2021 - Die Renault-Gruppe wird bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft für Metalle aus den ausgedienten Batterien von Elektrofahrzeugen künftig mit dem international tätigen Entsorgungs- und Recyclingspezialisten Veolia und dem Chemiekonzern Solvay zusammenarbeiten. Ziel ist es, eine sichere und nachhaltige Versorgungsquelle für wichtige Batterierohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium zu schaffen.
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09.03.2021 - Im Jahr 2020 stieg der weltweite Bestand an Elektroautos auf 10,9 Millionen, ein Plus von mehr als drei Millionen gegenüber dem Vorjahr. China liegt mit gut fünf Millionen E-Autos weiter unangefochten auf Platz eins, gefolgt von den USA mit 1,77 Millionen. Deutschland hat sich mit fast 570.000 Fahrzeugen um drei Plätze auf Rang drei vorgearbeitet. Bei den Pkw-Neuzulassungen liegt Deutschland nun weltweit auf Platz zwei weltweit. Die neuen Zahlen stammen aus einer aktuellen Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).
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29.01.2021 - Volkswagen hat heute am Standort Salzgitter die konzernweit erste Anlage für das Recycling von Hochvolt-Fahrzeugbatterien in Betrieb genommen. Noch handelt es sich um eine Pilotanlage. Ziel ist die industrialisierte Rückgewinnung wertvoller Rohmaterialien wie Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt im geschlossenen Kreislauf (Closed Loop) sowie von Aluminium, Kupfer und Kunststoff mit einer Wiederverwertungs-Quote von perspektivisch mehr als 90 Prozent.
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03.11.2020 - Auf dem Weg in die elektrische Zukunft holt BMW ein längst vergessenes Antriebskonzept aus der Schublade. Seit der kleinen Isetta und dem flotten BMW 700 hat es bei den Bayern keine Modelle mit Heckmotor mehr gegeben, und jetzt landet der Antrieb bei den Elektromodellen wieder an der Hinterachse. Nach dem vollelektrischen i3 rollt im kommenden Jahr der iX3 mit Elektroantrieb und Heckmotor an den Start. Dem elektrischen SAV (Sport Activity Vehicle) sollen in den kommenden Jahren noch 25 elektrifizierte Modelle folgen, 13 davon vollelektrisch.
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